Rongorongo ist entzifferbar. Die Osterinselschrift aber nicht. (Teil 17)
 
Stillstand vs. Lebendigkeit.
 
 
Abstract
 
Dieser Artikel behandelt das Zeichen für Polaris in den Notationen einiger Zeichenverbindungen und Belegstellen. Der Polarstern war ein wichtiger Orientierungspunkt für die Navigatoren im Pazifik. Einer der vielen Namen, den wir  u.a. von Hawaii kennen heißt: Hoku-paa - the immovable. Diese bildhafte Beschreibung passt auf ein Zeichen in Rongorongo. Mit ca. 300 Vorkommen ist der Nordstern recht häufig in den Notationen vertreten.
Der Aufsatz ist ein weiterer Mosaikstein zum Konzept der Astronomie und der Navigation als zentrales Thema in der vermeintlichen Osterinselschrift.
Der Polarstern ist von der Osterinsel aus nicht zu beobachten. Rapanui liegt auf ca. 27° südlicher Breite. Der Polarstern ist für die Orientierung auf See ab dem Äquator sichtbar, wenn man aus Süden kommend diese imaginäre Linie zwischen Nord und Süd passiert.
Auf der Nordhalbkugel ist Polaris zirkumpolar (ganzjährig) sichtbar.
 
This article deals with the sign for Polaris in the notations of some sign combinations and references. The North Star was an important landmark for navigators in the Pacific. One of the many names we know from Hawaii, for example, is: Hoku-paa - the immovable. This pictorial description fits a character in Rongorongo. With about 300 occurrences, the North Star is represented quite frequently in the notations.
The essay is another piece in the jigsaw puzzle on the concept of astronomy and navigation as a central theme in the supposed Easter Island script.
Pole Star cannot be observed from Easter Island. Rapanui is located at about 20° south latitude. The North Star is visible for orientation at sea from the equator when coming from the south passing this imaginary line between north and south.

In the northern hemisphere, Polaris is circumpolar (year-round) visible.
 



Sprache artikuliert sich über unsere Stimme, über Worte und alles das, was unsere Stimmbänder hergeben. Darüber hinaus verfügen wir über ein reiches Repertoire an körperlichen Gesten. Aber leider wird nun einmal solche „Körpersprache“ nicht einheitlich, sondern unterschiedlich verstanden. 
Wenn ich verstanden habe, was sie mir sagen wollten und ich damit einverstanden bin, kann ich das über eine einfache Geste ausdrücken: ich werde als Zeichen meiner Zustimmung mit dem Kopf nicken.Wäre ich nicht einverstanden, würde ich den Kopf schütteln. Nur ein paar lächerliche kleine 1.000 Meilen von meiner Heimatstadt Stuttgart/Deutschland entfernt versteht man diese Geste umgekehrt:

 
Ja = Kopf schütteln, Nein = Kopf nicken
 
Sollten wir uns einmal persönlich gegenüberstehen und ich würde ihnen dann meine ausgestreckte Zunge wortlos zeigen, wäre jeder Mensch in meinem Kulturkreis beleidigt, weil er davon ausgeht, dass ich es in abwertender Absicht getan habe. In Neuseeland würde man mich als ehrenwerten Mann verstehen, der weiß, was sich zur Begrüßung schickt.

Nur zwei Beispiele, die eindrucksvoll aufzeigen, was passiert, wenn wir unsere Vorstellung von Kunst, Körpersprache, Ritualen und allem, was dazu gehört über  Rongorongo zum Verständnis zu stülpen und permanent behaupten, wieder einmal die hochgelegte Latte übersprungen zu haben, anstatt wahrheitsgetreu zuzugeben, lediglich mit gesenktem Haupt und krumnen Rücken drunter gekrochen zu sein.

 
Das System-Rongorongo aus sehr künstlerischen Zeichen ist der Besserwisserei und den Alleserklärern als Propheten des „Eurozentrismus“ zum Opfer gefallen. Alle Versuche, Rongorongo aus diesem immer falschen Blickwinkel gnadenlos zu vergewaltigen, sind gescheitert - aber das wird nicht nur seit 100 Jahren verteidigt, es wird nach wie vor praktiziert - weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
Die drei Rongorongo-Totengräber Heine-Geldern, Barthel und Fischer geistern noch heute (und auch in der Zukunft) durch die Forschung als Gurus der Entzifferung einer Schrift, die keine ist.
 
 
In Wikipedia kann man nachlesen, dass es in Deutschland 680 Verkehrsschilder gibt. Diesem System liegt ein formal perfektes grafisches Konzept zugrunde, was wir mit Corporate Design bezeichnen. Ich habe bereits oft darüber referiert und werde mich deshalb hierzu nicht noch einmal wiederholen.
 
Es kann keine Brücke geben zwischen der bisher publizierten Rongorongo-Forschung unter dem Blickwinkel SCHRIFT und meinen Erkenntnissen. Basta! Bisher fand ich nur an Kritik, dass ich „zu literarisch schreibe und blumig formuliere“. Sachlich wiederlegt hat mich kein Rongorongo-Forscher.



Die Aufgabe an die Maori Rongorongo war unmissverständlich formuliert: gebraucht wurde ein Zeichen für den Stern, dessen bildhafte Beschreibung bei Makemson nachzulesen ist: 

Makemson 1941 : 210
 
125. Hoku-paa, Immovable Star; one of several Hawaiian names 
        for the North Star.

Die Übersetzung des englischen  Begriffs  “immovable” mit „unbeweglich“ ist nicht präzise genug. Das System der „tanzenden Männchen“ ist die beste bildhafte Beschreibung von Rongorongo gegen die ganzen wissenschaftlichen Behauptungen aus der Ecke der Linguistik. Unbeweglich wird eigentlich eher verstanden mit der eingeschränkten oder totalen Bewegungsunfähigkeit.
Es ist leicht nachvollziehbar, wie die Meister vorgegangen sind, um für Polaris ein Zeichen vorzulegen, dass mit der bildhaften Vorstellung übereinstimmt.
 
Wer Beine hat                 ist beweglich
Wer Arme hat                  ist beweglich
Wer Flügel hat                 ist beweglich
Wer Flossen hat              ist beweglich
                                                                     Wer seinen Kopf
  bewegen kann                 ist beweglich.
 
Wer dagegen vollkommen 
starr
ist, kann sich selbst mit allen Gliedern nie und nimmer bewegen. Die Bedeutung meint auch „Steifigkeit“ und meint damit, dass z.B. ein solcher Mensch sogar mit den Augen nur geradeaus in eine Richtung blicken kann.
 
Diese Verhaltensweise des Nordsterns war und ist noch immer von jedermann zu beobachten. Die Frage heißt nicht, wie man ein solches Zeichen darstellen kann, ausschlaggebend ist immer, wie man ein solches Zeichen sinnvoll in das Corporate Design Rongorongo mit der Technik des Kerbens einfügen kann:
 
So - und nicht anders! Basta.



In den mehr als 250 Belegstellen mit zahlreichen Zeichenkombinationen, Verdoppelungen etc. fand ich keine Belegstelle für Polaris mit dem nach rechts oder links schauenden Kopf. In allen Variationen wird stets der Kopf verwendet, den ich nenne „face to face“.
 
Ich fand keinen Beleg für das um 180° gedrehte Zeichen, das Barthel nennt: entgegen der Normalposition: 

Das Solo-Zeichen für den Stern Polaris sagt ja nur aus, dass es diesen Stern gibt, der in Rongorongo annähernd über 250 bis 300 Belegstellen nachweisbar ist. In der Literatur fand ich keine Mythe über den „Unbeweglichen“. Er ist nur über seine Verhaltensweise tradiert, weil er nicht das mitmacht, was alle Sterne am nächtlichen Himmel zeigen. Man findet ihn zu jeder Jahreszeit immer am gleichen Platz. Die Sterne um ihn herum bewegen sich, sie ändern im Jahreslauf ihre Positionen. 
Ich habe bereits mehrfach ausgeführt und zeichnerisch dokumentiert, wie bedeutsam der lichtschwache Stern mit Namen Yildun ist, um Polaris jahreszeitlich einzuordnen.
 
Die Zeichnung verdeutlich das:

 
Der oben und unten „aufgepfropfte“ kleine Stern, der Polaris im Laufe eines Jahres umkreist, kann kein heller Stern sein. Er „lebt“ in Rongorongo nur, weil er ein „Begleiter“ von dem hellen Nordstern ist und diesen jahreszeitlich positioniert. Ich kann nicht sicher sein, dass es sich hierbei um Yildun handelt. Das werden Astronomen und Navigatoren bestimmen, deren Kenntnis gefragt ist. Aber es ist kein heller Stern - da bin ich mir sicher.
 
Auf der 6. Zeile des Santiagostabes (Nomenklatur Barthel) fand ich diese Abfolge von Zeichen beginnend und endend mit Polaris:

Die Zeichenabfolge habe ich aus den Abschriften von Barthel genommen, die bis auf ein Detail mit Fischers Deskriptionen übereinstimmen. Ungefähr 6 Monate liegen zwischen der unteren und oberen Position von Yildun zum Polarstern. Alle von links folgenden Zeichen sind Sterne, Sternformationen und weitere astronomische Befunde, die allesamt am Himmel über der nördlichen Hemisphäre zu finden sind in der Zeit von Januar bis Juli. Insgesamt 10 Zeichen tragen die Information: 
bow standing erect
Damit ist das Segment eindeutig eine astronomische Anleitung zur Navigation. Das ist die erste Entdeckung in der Rongorongo-Forschung einer jahreszeitlich präzisen Notation von Sternen. Es gibt weitere Belege dieser Art mit anderen Sternen, die alle unter dem großen Fragezeichen stehen, ob die Abzeichnungen auch stimmen. 
In dieser Forschung arbeitet man mit „verunreinigtem Material“, das wissenschaftliche Arbeit ad absurdum führt. Das ist längst bekannt - aber das wurde von Anfang an „gedeckelt“. Und dann ist man dabei geblieben - bis heute. 
 
(Alle Publikationen nach 1997, die zwischen den Abzeichnungen von Barthel (1958) und denen von Fischer (1997) basieren, sind wertlos, wenn sie nur die fehlerhaften Abschriften von Barthel als korrekte Grundlage der Arbeit vorgeben, ohne den Vergleich oder Abgleich mit den Deskriptionen von Fischer zu berücksichtigen).
 
Auf der Kleinen St. Petersburgtafel (Belegstelle Qv 2 - Nomenklatur Barthel) findet man eine sehr interessante Zeichenfolge mit Polaris:

 

Ich kann solche Befunde nicht plausibel erklären. Hier sind Astronomen gefragt und Navigatoren mit Kenntnissen der Sternnavigation im Stillen Ozean. Zum besseren Verständnis habe ich die fortlaufenden Zeichen in der 2. Zeile des Objekts so segmentiert, dass jeweils Polaris der Ausgangspunkt ist. Ich kann nur spekulieren, was es bedeutet. 
 
Auf der Großen St. Petersburgtafel, Belegstelle Pv 1, ist diese Zeichenfolge gekerbt:

Nun schauen Sie bitte auf die Zeichen im Segment 3 auf der Kleinen St. Petersburgtafel. Sind Sie wirklich der Meinung, dass es sich um die gleichen Zeichen handelt?

 
Auf der Großen Santiagotafel befinden sich in der 11-ten Zeile diese Zeichen:

Nach der Nomenklatur von Barthel ist es die Belegstelle Hr 11. Hier waren die Abzeichnungen bei Fischer besser und ich habe sie deshalb auch kopiert. Bei Fischer ist es die Belegstelle RR 9r11.
 
Der aufmerksame Leser wird feststellen, dass die Zeichenfolgen im Segment 3 auf der Petersburgtafel nahezu identisch ist mit den Zeichen auf der Großen St. Petersburgtafel und im Segment 4 auf der Santiagotafel. Es gibt weitere solcher Befunde, die man in der Forschung mit „parallelen Stellen“ bezeichnet.
 
Das ist Unfug und unzutreffend, weil es völlig falsch verstanden und ausgelegt wird. Es gibt einige wenige Zeichenfolgen, die wirklich kongruent sind, die aber zum Verständnis des Systems nichts beitragen.
 
Das ist ein harter und niederschmetternder Vorwurf gegen die gesamte Rongorongo-Forschung, die nach 1997 publiziert wurde. Warum?
Seit 1958 liegen erste komplette Abschriften vor, jedenfalls von den bis dato bekannten Artefakten. Seit 1997 gibt es neuere Abschriften von Steven Fischer.
Es ist nicht notwendig die beiden Deskriptionen grundsätzlich anzuführen, wenn die zitierten Zeichenfolgen identisch sind. Aber natürlich muss jeder Forscher darauf hinweisen, sobald er auf Unterschiede trifft. Das müsste doch eigentlich selbstverständlich sein. Das kann aber nur ein Forscher, der diese oft klitzekleinen Unterschiede auch erkennt! Selbst das genügt nicht, wenn er um die Bedeutung solcher „Fliegenschisse“ nicht weiß und locker davon ausgeht, dass es sie gibt, er sie aber für „unbedeutende Randnotizen“ hält.
 
Von hunderten solcher Beispiele als Dokumentation des Unvermögens, Rongorongo-Forschung zu betreiben, habe ich nur eines ausgewählt. Ich werde entgegen der wissenschaftlichen Vorschrift weder „Ross noch Reiter“ nennen.
 
Ungefähr 15 Jahre nach der Publikation von Fischer, legte ein Wissenschaftler diese Zeichenfolge vor, die er unwidersprochen als „parallele Stelle“ bezeichnete.
Der Autor zitiert hier nur aus den Abschriften von Barthel, die seit 1958 vorliegen.
Die Belegstelle Hr 6 befindet sich auf der Großen Santiagotafel, die Abschrift von Pr 6 ist auf der Großen Petersburgtafel zu finden.
Von den 9 Zeichen sind fast die Hälfte, nämlich 4, keinesfalls parallel. Hier nun der Vergleich zwischen Barthel und Fischer:
 

Die offensichtlichen Ungenauigkeiten, der so hingeforschten parallelen Befunde, sind ein weiterer Beitrag zur Verhinderung, Rongorongo zu verstehen. Solche Arbeiten werden in der aktuellen Forschung hochgelobt - von mir aber total verrissen. Die Bluteid-Text-Fanatiker sind ohnehin nicht zu überzeugen, weil sie nicht überzeugt werden wollen. Basta.
 
Ich werde diese Belegstellen weder erklären noch kommentieren. Wer nicht erkennt, dass solche Befunde mit seriöser wissenschaftlicher Forschung nicht vereinbar sind - will es nicht erkennen!
So einfach ist das! ! !

Ausschlaggebend bei der Sternbeobachtung ist immer der geografische Ort und die Jahreszeit. Die Sterne sind immer die gleichen, aber ihre Stellung untereinander variiert. Es ist eben nicht austauschbar oder gar als eine parallele Notation zu verstehen, ob sich die Sterne über der nördlichen oder südlichen Hemisphäre befinden. Das gleiche Zeichen in den angeblich identischen Zeichenfolgen kann über der nördlichen Hemisphäre einen anderen Stern meinen, als über der südlichen.
 
Es ist wieder einmal mehr die exakt falsche Spur und Erklärung dieser hingeforschten Befunde, die von den Forschern verteidigt werden mit beißen, kratzen, stechen, schlagen und beispielloser Ignoranz gegenüber neuen Ideen. Aber Einsicht und Vernunft kann man nicht von  „Amateuren“ erwarten, die fantasielos alles so hinbiegen, wie sie es brauchen. 
 
(Aber vielleicht sind die Iterationen in Wirklichkeit nur der Gesangsrefrain in der unentzifferbaren geheimnisvollen Osterinselschrift? So, wie unsere Wanderlieder so gerne das „falderi und faldera mit anschließendem Hop-sa-sa und Tra-la-la zweistimmig interpretieren, könnten doch die Osterinsulaner mit fröhlichem Gesang zum „menschenfressen“ zur Ana-kai-tangata gewandert sein. In einer Dissertation las ich, dass der neue Vogelmann nach seiner Rückkehr mit dem Ei der Seeschwalbe von Moto-nui  nach Orongo zur neuen unkomfortablen Unterkunft in einer Höhle am Rano-raraku mit Gesang von seinen Untertanen begleitet wurde. Das laute kikiriki der langbeinigen polynesischen Hähne zusammen mit den heiligen Gesängen der Osterinsulaner . . . . . .                   
wenn Kevin Costner das gewusst hätte . . .)

 
So einfach ist das!
 
Es war meine Absicht, sämtliche Vorkommen des Nordsterns hier abzubilden, nicht als Scans aus den Vorlagen von Barthel und Fischer oder den wenigen misslungenen Versuchen „aus neuer Zeit und bester Absicht“, hier und da neue Abzeichnungen vorzuweisen - ich wollte diese Belegstellen zeichnerisch dokumentieren - und das habe ich in wochenlanger Arbeit auch getan. Jede Belegstelle bei Barthel habe ich bei Fischer überprüft. Mein Ergebnis lautet:
 
Ihr Götter der Südsee
vergebt allen denen,
die sich an den tanzenden Männchen versündigt haben,
denn sie wussten nicht, was sie tun!
 
(Der Silberstift war der elfte Finger von Albrecht Dürer. Man sehe sich doch seine Zeichnungen an, mit nur zehn Fingern kann das kein Mensch. Der Bleistift war gestern das Werkzeug für Abzeichnungen, heute ist der 3D-Drucker gefragt. Wenn er in der Rongorongo Forschung zum Einsatz kommt, gibt es ganz sicher bereits bessere Methoden, die Originale als vollwertige Repliken den Forschern zur Verfügung zu stellen. Wann das sein wird? 
Natürlich am Sankt Nimmerleinstag - ist doch ganz klar - oder? Den Aufsatz über die ersten Versuche, den Bumerang per 3D - Drucker besser zu verstehen, kenne ich)
.
 
Die Belegstellen jedes Sterns in Rongorongo zu dokumentieren, ist von höchster Priorität in der Forschung, mit dem vorliegenden Material aber nicht anzufertigen. Deshalb habe ich unwiderruflich beschlossen, nur noch einzelne Belegstellen hier (und auch zukünftig) zu besprechen.
Zunächst soll der Befund auf Pr 6 verglichen werden mit der Belegstelle 22a7.  Auf der Großen Petersburgtafel befinden sich zwei Tangata-Zeichen, die miteinander zweifelsfrei verbunden sind. Diese beiden Figuren sind ebenfalls auf der Berlintafel  (22a5) gefunden worden mit dem Zeichen eines senkrecht stehenden halben Kanus, dass mit „bow standing erect“ die Vorgabe für den Navigator bedeutet, dass er den
Bug seines Kanus direkt auf den (oder die Sterne) halten soll, die in dem Zeichen verschlüsselt sind. Ebenfalls auf der Berlintafel  22a7 sind zwei tangata zu finden, die nicht miteinander verbunden sind. In der Literatur (z.B. bei Makemson) finden sich mehrere bildhafte Erklärungen. So könnten es die Sterne Alpha und Beta Centauri sein oder Alpha und Beta Crucis oder Lambda und Mu Scorpii. 
(Längst nicht alle - flip the coin!) Nicht erforderlich, denn hier ist die korrekte Antwort:

 
Makemson 1940 : 224
 
296. Lua-tangata, Two men; the Samoan term for Castor and Pollux or Gemini.
Die Sterne im Kreuz des Südens, im Skorpion und im  Zentaur sind allesamt typische Vertreter über der südlichen Erdhälfte. Da sie neben dem Nordstern stehen, können sie unmöglich mit ihm verbunden sein - es kommt also nur Polaris infrage.

 
(Kann man nicht wegforschen - nur weglügen, wozu aber Kreativität gebraucht wird).
 
Das Sternbild Gemini ist sichtbar von 90° N bis 55° S - Samoa liegt auf 13° S und 171° W. Castor und Pollux sind demnach erdgebunden von Samoa aus zu beobachten. (In meiner Zeichnung habe ich den Horizont 20° S angegeben, damit kann ich demonstrieren, dass Gemini auch von der Osterinsel aus zu beobachten ist). Eine weitere für Rongorongo immer sehr bedeutsame Feststellung ist, wenn ein Sternbild auf der Ekliptik liegt und somit die Sonne, der Mond und die Sterne durch dieses Sternbild ziehen.
 
Polaris bleibt das ganze Jahr über immer an der gleichen Stelle. In meiner Zeichnung habe ich ihn rot markiert und die Sternbilder Ursa Minor und Gemini um ihn herum gezeichnet. Deutlich sichtbar stehen Castor und Pollux im November rechts vom Nordstern, sie wandern dann weiter und befinden sich im Mai des folgenden Jahres links von Polaris. Genau das ist exakt so „notiert“ auf der Berlintafel (22a5) und der Großen Petersburgtafel (Pr 6). 

 Blickrichtung ist von nördlichen Breiten Richtung Norden von Hawaii.
Der Nordstern befindet sich entsprechend der geografischen Lage der Insel etwa 24° hoch über dem Horizont.
 
Nur mit dem Sternbild Ursa Minor, dessen Hauptstern Polaris ist, kann man solche Zeichnungen machen. Weil der Nordstern unbeweglich immer an der gleichen Stelle bleibt, kann ich auf einer Zeichnung demonstrieren, wie sich die Sterne seines Sternbildes bewegen von November bis zum Mai des nächsten Jahres. Ausführlich erklärt habe ich das Zeichen für die Venus und das Handzeichen einer linken Hand für die Himmelsrichtung Süden. Planeten laufen immer im Süden über oder unterhalb der scheinbaren Sonnenbahn, der Ekliptik, je nach Zeitpunkt und Standort der Beobachtung. Genau das ist notiert im Zeichen der Venus auf der Großen Petersburgtafel und der Berlintafel.
Auf der Berlintafel ist das notiert, was in der Rongorongo-Forschung mit „austauschbar“ bezeichnet wird. 
Hier befinden sich  zwei nebeneinanderstehend Menschen (22a7), die nicht Castor und Pollux sind, denn es gibt mehrere Vorkommen der miteinander verbundenen tangata-Zeichen und der nebeneinander stehenden „Männchen“. In der modernen „T-rex Rongorongo-Forschung“ ist das ein Fliegenschiss, bedeutungslos, weil unerklärbar. Das gebietet der allwissende Eurozentrismus. Der Meister des „Bumerang“ war kreativ genug und kerbte an das rechte Zeichen zwei kleine verbundene Zeichen, die natürlich Sterne sind. Solche Befunde sind erst erklärbar, wenn man die Sterne - also die Zeichen - davor und danach bestimmen kann.
 
Für mich zählt nur, dass ich eine plausible Erklärung vorlege, die sachbezogen ist und keine unrealistische Behauptung. Das können andere Forscher viel besser. In jedem Fall sind es nicht die Sterne Castor und Pollux, obwohl sie neben Polaris stehen.
Auf der Belegstelle I 5 bei Barthel (RR 10-8 bei Fischer) findet man diese Zeichenverbindung:

Das rechte Zeichen, über eine dünne Linie mit Polaris verbunden, ist nicht als Solo-Zeichen auffindbar. Sogar bereits Thomas Barthel erkannte darin ein Netz. Das ist richtig und falsch zugleich. 
Das Erscheinungsbild mit einem Netz in Übereinstimmung zu sehen, war richtig. Für Barthel war es ein Netz, dass z.B. zum Fischfang benötigt wird. Er sah in allen realistischen Zeichen stets das, was sie vorgaben, zu sein.Ich habe mehr als genug nachprüfbare Beweise vorgelegt, dass es so nicht stimmt. Unter unseren Sternbildern haben wir keine Formation, die mit „Netz „bezeichnet“ werden könnte. Ganz anders in der Südsee.
 
Makemson 1940 : 218
 
212. Na Kaua-ki-tonga, Circlet of the South; Corona Australis. It was described by natives of the Tuamotus as a “curve of tiny stars just east of Sagittarius.

 
Die Sternformation wird aus 6 lichtschwachen Sternen gebildet. Von der nördlichen Hemisphäre ist Corona Australis nicht sichtbar
 
213. Na Kaua-ki-tokerau, Circlet-in-the-North; Corona Borealis among the Tuamotuans.

 

 
Es ist problemlos möglich, für beide Sternbilder das gleiche Zeichen zu verwenden, weil eine Verwechslung ausgeschlossen ist. Ich habe noch nicht das südliche und das nördliche „Netz“ auf allen Belegstellen untersucht.
 
Es ist immer und ausnahmslos eine Information, ob ein Zeichen rechts oder links mit einem anderen verbunden ist. In der obigen Zeichnung ist zweifelsfrei ablesbar, dass die Sternformation, die wir Corona Borealis nennen, rechts vom Polarstern etwa ab März von Hawaii aus zu beobachten ist. Ich kann nicht angeben, ob es der März ist oder ein späterer Monat. Ich kann nicht angeben, ob diese Notation von Hawaii aus gesehen erdgebunden ist, oder ob es andere Koordinaten sind von denen aus beobachtet wurde. Ich kann nur angeben, dass es sich bei den Zeichen um den Nordstern und um die Nördliche Krone handelt. 
 
Auch die Verbindung von 2 Zeichen in der Vertikalen ist möglich und das sind dann solche Zeichen, die bisher kein Forscher erkannte. Diese Hieroglyphen vermitteln den Eindruck als wären sie ein einziges Zeichen. So listete Thomas Barthel aus seiner Unkenntnis in allen Fragen grafischer Gestaltung mehr als 700 Zeichen auf seinen Formentafeln. Darauf hereingefallen sind bisher Amateure (und Wissen-schaftler ohne Fachkenntnis), die dumm, dreist und mutig drauflos forschten. Herausgefunden haben alle nichts. 
 
Auf dem Santiagostab in der 4. Zeile (Barthel) finden wir das untere Zeichen:


Auf den Formentafeln von Barthel ist es nicht verzeichnet, auch der Rongorongo-Forscher Rjabchikov mochte es wohl nicht, denn auf seinen „Notenblättern zu den heiligen Gesängen der Osterinsulaner und Osterinsulanerinnen“ fehlt dieses Zeichen auch.
 
Wie bereits in allen meinen Aufsätzen beschrieben, ausführlich erklärt, grafisch demonstriert und für solche Rongorongo-Enthusiasten aufbereitet, die nicht wissen, worum es geht - aber darüber viel schreiben und „entziffern“, demonstriere ich wieder einmal, wie ein solches Zeichen zu verstehen ist:
SO - und nicht anders:


Meine Entdeckung, dass einzelne Zeichen unerklärbar sind, ist ein wesentlicher Erkenntnisgewinn, der es ermöglicht, weitere und bisher nicht erkannte Forschungsansätze in die Wege zu leiten.
Der unbewegliche Polaris hat über sich den Kopf des Vogelzeichens in einer Verbindung, die allen unkundigen Forschern vorgaukeln, es sei ein einziges Zeichen. Am Himmel in der Nacht sind es im Jahreslauf ungezählte Sterne, die diese Position über dem Nordstern einnehmen. 
Die Zeichenkombination weist zweifelsfrei darauf hin, dass es das Zeichen des Fregattvogels oder des „big bird“ ist.
 
In der Literatur finden sich einige Beschreibungen, die auf einzelne Sterne oder auf eine Sternverbindung von 3 oder mehr Sternen hindeuten, die als „Großer Vogel“ bezeichnet wurden. Ich werde mich nun nicht an wissenschaftlichen Vorgaben orientieren, sondern höchst unwissenschaftlich hier nur vortragen, welche bildhaften Beschreibungen ich zum Vogel-Zeichen fand. Es ist zunächst unwichtig woher diese Beschreibungen kommen, von wem notiert und wann sie aufgeschrieben wurden.

 
Atair
Gamma und Beta Aquila
Sirius, Canopus und Procyon
Castor, Procyon und Pollux
Procyon und Beteigeuze
Arctur
Bootes
Corvus
 
Das hier ist nicht einmal die so oft zitierte „Spitze des Eisberges“. Ich bin sicher, dass es weitaus mehr bildhafte Beschreibungen für das Vogel-Zeichen gibt, als eine astronomische Information. Ob es nun 10 oder 100 solcher Beschreibungen sind, spielt keine Rolle. Wer den Code kennt, weiß, welcher Stern oder welche Sternformation gemeint ist. 
 
Ich habe herausgefunden, dass viele Solo-Zeichen im Bestand der „tanzenden Männchen“, nicht über eine einzige Erklärung zu verstehen sind, weil es diverse Erklärungen gibt, die in Ozeanien tradiert wurden. Von der Osterinsel sind bildhafte Sternnamen zum Verständnis von Rongorongo  überliefert, die ansonsten in Ozeanien unbekannt sind. Wie kann man diese angeblichen Solo-Zeichen trotzdem verstehen?
 
Ich versuche es anhand eines Beispiels aus meinem Kulturkreis zu erklären:
 
Wenn ich nun eine Fotografie eines Mannes hier einstelle, der umgeben ist von vielen Frauen, möchte ich wissen, welche der Frauen seine Geliebte ist. Als Wissenschaftler antworten sie dann, dass es genau 16 Damen sind, ein anderer wiederspricht und zählt nur 15 - aber eine Antwort auf meine Frage bekomme ich von keinem Wissenschaftler, weil sie doch nur spekulativ sein kann.
 
Nun stelle ich ein zweites Bild ein, mit dem gleichen Personal, auf dem der Mann eine Frau in seinen Armen hält, die er offenbar küssen möchte.  Was meinen Sie, welche der Damen seine Geliebte ist?Wissenschaftler finden sofort heraus, warum die Frau in seinen Armen niemals seine Geliebte sein kann.


(Ist das nicht ein grauenvolles, fürchterliches, nach vox populi stinkendes Beispiel und vor allem „below the line?“ Albert Einstein war der bis heute weltbeste Wissenschaftler, der komplizierte Vorgänge mit einfachen Beispielen erklärte, die jedermann verstand - die aber die hardliner der science community fast in den Suizid trieb. Drei Minuten mit nacktem Arsch auf einer heißen Ofenplatte sitzen oder drei Minuten eine schöne Frau auf dem Schoß - alles relativ - meinte der Herr Nobelpreisträger. So einfach ist das!)
 
„Kontext“ - das ist die Zauberformel.

In diesem Zeichen hat man den Fregattvogel erkannt und ihn auch als solchen in die Entzifferung einbezogen. Das war der falsche Einstieg, denn keines der realistischen Zeichen in Rongorongo ist das, was es vorgibt zu sein.
 
Nimmt man das Zeichen des Fregattvogels aus dem Kontext mit allen davor und dahinter folgenden Zeichen, so ist es nicht inhaltlich verständlich, denn es können verschiedene astronomische Bezüge hergestellt werden.
Auf der Berlintafel steht exakt dieses Vogelzeichen neben dem Nordstern. Je nach Jahreszeit und Standort der Beobachtung stehen rechts und links und oberhalb und unterhalb diverse Sterne um Polaris herum. (Lässt sich weder wegforschen noch weglügen - aber beide Versuche sind zumindest nicht strafbar. Basta!)
Nun müssen wir nur noch bildhafte Beschreibungen finden, die diesen Vogel als einen Stern ausweisen, der sich auf der Nordhalbkugel befindet.

Makemson 1941 : 209
 118. Hoko-iwa, Stars-of-the-frigate-bird is a Hawaiian constellation which guided Hawaii-loa back to Hawaii after a voyage to the south Pacific and must therefore be situated in the northern sky. The Tuamotuan equivalent Te Kiva is said to be Arcturus; hence Hoku-iwa is probably the constellation Bootes which passes overhead in the latitude of Hawaii.1941 : 210
 
121. Hoku-lea, Star-of-gladness; a Hawaiian star, possibly Arcturus
 
 
1941 : 260
651. Tau-tou, the Marquesan equivalent of the Maori and Moriori Tautoru. Since it was the star which presided over January it must not be Orion’s Belt, but is probably Arcturus
 
1941 : 250
548. Rua-wahia, Cavern-burst-open; The Maori name for Arcturusaccording to Stowell. It is listed by others as presiding over the month February, a place of honor connected with the harvest, and usually assigned to Poutu-te-rangi, Altair.

 
Dass das Zeichen des Fregattvogels in Rongorongo für den Stern Arctur im Sternbild Bootes stehen kann, ist also nicht „Dietrich’s unwissenschaftlicher Glaube“ wie man heutzutage meine Erkenntnisse besserwisserisch desavouiert, weil Kenntnisse zur Beurteilung meiner Forschungen fehlen. Die Alleserklärer brauchen auch kein Wissen um die Sache, sie wissen bereits, dass an meinen Forschungen nichts dran ist. (Was kümmert es die Eiche, wenn . . .)
 
Der Alpha-Stern Altair (oder auch Atair) im Sternbild Aquila kann auch über das  Vogelzeichen im Corpus identifiziert werden. Darauf komme ich zurück.
 
Meine Hypothese, dass der Stern in unmittelbarer Nähe von Polaris zu finden sein muss, wird über die untere Zeichnung bestätigt:
 
 
 Zwischen Mai und Juni ist Arctur direkt über Polaris zu beobachten. Danach befindet er sich links vom Nordstern.
Nur weil das Vogelzeichen unmittelbar neben Polaris steht, können wir sicher davon ausgehen, dass es sich um Arctur handelt. Es gibt also die Konstellationen links oder rechts nebenstehend und ober- und unterhalb. Aber wie erkennt man den Stern Arctur im Bootes, wenn er nicht unmittelbar neben dem Zeichen für Polaris steht?
 
Auf der Kleinen Petersburgtafel finden sich 8 Zeichen zwischen zwei Polariszeichen (Belegstelle Qv 2). Ohne jeden Zweifel befinden sich die Sterne zwischen Polaris am Himmel über der nördlichen Hemisphäre. Deshalb kann der Fregattvogel eben nur Arctur sein. Hier ist er sogar als guiding star markiert, weil das Zeichen des halben aufrechtstehenden Kanus bedeutet, dass der Navigator in diesem Sternensemble den Bug seines vaka (Bezeichnung für Kanu in Polynesien) auf Arctur halten soll bis ein anderer Stern dazu bestimmt ist. 

 
Ich habe sehr früh erkannt, dass alle Zeichen in Bewegung sind und nicht starr fixiert. Das ist nach wie vor gültig und erklärt sich mit dem Lauf der Sterne in jeder Nacht und über das ganze Jahr hinweg.
 
Auf dem Santiagostab in der 13 Zeile (Nomenklatur Barthel) stehen Polaris und Arctur nebeneinander. Der Alpha Stern im Sternbild Bootes befindet sich rechts neben Polaris. Dort steht er bis Mai/Juni. Auf der Zeile 14 hat sich Arctur bewegt und steht nun links von Polaris. Das entspricht seiner Bahn am Himmel in der Nacht im Verlauf des Jahres. Selbstverständlich ist die Bewegung von Osten nach Westen.
Es gibt weitere solcher „himmlischen Reisen der Sterne und Planeten“. Das für den Nord- und Südhimmel gültige Zeichen der drei Gürtelsterne findet sich neben Polaris auf der Belegstelle I 7. Von südlichen Breiten mit Blickrichtung nach Norden ist diese Konstellation sichtbar ab Oktober bis ca. Januar. Dann wandert der Orion weiter nach Westen und befindet sich nun links von Polaris.
Alle astronomischen Zeichnungen haben nur den Zweck, zu zeigen, dass die Sternverbindungen realistisch sind. Alle notwendigen Untersuchungen müssen Astronomen machen, das kann ich nicht. Kein Astronom hat die erforderlichen Kenntnisse, um Zeichen aus den bildhaften Beschreibungen zu extrahieren, ein Maler und Bildhauer verfügt im Gegenzug nicht über ausreichendes astronomisches Wissen, um herauszufinden, welche Kurse und andere Kenntnisse des Sternenhimmels in Rongorongo verschlüsselt sind. 
 
(Das alles hat doch nichts mit „glauben, meinen, sich vorstellen, vermuten, annehmen etc“. zu tun. Diese durch nichts belegten Unterstellungen haben einzig und allein die Absicht, zu verhindern, dass die Lüge einer Osterinselschrift aufgedeckt wird. Und diese unseriösen Vertreter, getarnt und versteckt unter dem Deckmäntelchen der Forschung und Wissenschaft, verhindern schon sehr lange mit Erfolg jeden neuen, noch niemals bisher vorgetragenen Ansatz, zur Diskussion zu stellen, weil er ihren Interessen schadet!)
 
 
 
  Nicht nur Sterne verändern ihre Position im Laufe der Nacht und natürlich auch über das Jahr hinweg. Die Galaxis ist ebenfalls im Karussell der tanzenden Männchen ein Stammspieler. In Rongorongo ist eines ihrer häufigsten Zeichen ein Fisch in dieser Form
:
Die zahlreichen Fische im Ensemble haben vielfältige Bedeutungen auf die ich hier nicht näher eingehen kann, weil sonst mehr Verwirrung als Klarheit den Leser malträtiert. Das muss nicht sein. Basta.
 
Auf der unteren Karte sehen wir die Formation von milky way und Nordstern zu unterschiedlichen Zeiten. Im August befindet sich die Milchstraße deutlich rechts vom Polarstern, wir sagen östlich davon. Nachzulesen auf dem Santiagostab auf der Belegstelle I 2.
 
Polaris bleibt da stehen, wo er seit ewigen Zeiten stand und immer noch steht. Im Januar des folgenden Jahres befindet sich die Milchstraße links, also westlich vom Nordstern. Nachzulesen auf dem Santiagostab auf der Belegstelle I 7.

 
Auch das ist keine astronomische Zeichnung, aber eine durchaus akzeptable  zeichnerische Demonstration, dass alle Rongorongo-Zeichen diesen Bewegungen am Himmel in der Nacht folgen. Es ist eine klar erkennbare Absicht dahinter, die nächtlichen Beobachtungen exakt über Zeichen zu fixieren und somit zu überliefern und zu bewahren, was möglicherweise über Jahrtausende nur mündlich weiter-gegeben wurde. Diese Form der Notation braucht keine schriftliche Erklärung, am Himmel in der Nacht herrschen nicht Texte, einzig und allein 
 Bilder!
Interessant ist bei diesem Beispiel, dass Polaris als guiding star markiert ist, sowohl im Januar als auch im August.
 
Und wenn ich es bereits hundertmal gesagt habe, wiederhole ich es eben tausendmal:

 
Ich bin kein Wissenschaftler! 
 
Das ist kein Freibrief für Fehler, Fehleinschätzungen, schludrige Arbeit oder fantasievolle Forschungsergebnisse, die doch nichts anderes sind als Wunschdenken und leicht erkennbare „Glaubensbekenntnisse“, mit denen Widersacher schon immer leicht „über den Tisch“ gezogen wurden.
Ich lege grundsätzlich zu allem offen, was ich entdeckt habe, und nenne meine Quellen. Es sind teilweise sogar dieselben, die von unbelehrbaren Textfanatikern zitiert werden. 
Das Sternbild, das wir den Orion nennen, ist die zentrale Sternregion in Rongorongo.
Als eines meiner ersten neu gedeuteten Zeichen ist das für den hellen Stern Beteigeuze, es ist dieses Zeichen:

 Über “the pillar to sit by” habe ich ausführlich beschrieben und erschöpfend erklärt und deshalb wiederhole ich hier nichts.

 Wer im März aus dem Süden kommend Richtung Norden fährt, beobachtet ab dem Äquator den Orion im Westen, Beteigeuze steht dann links vom Polarstern. Das ist so auf der Tafel Keiti unter Ev 3 festgehalten. Ab März verschwindet das Sternbild dann vom nördlichen Himmel. Auf gleicher Fahrt und Richtung im November befindet sich Beteigeuze rechts oder östlich vom Polarstern. Der Meister hat übertrieben genau noch vermerkt, dass die Milchstraße zwischen Polaris und dem Stern erkennbar ist. Er hat die Galaxis eigentlich „wortwörtlich“ zeichnerisch perfekt platziert, indem er das Fischzeichen an Polaris anbindet.
Das alles ist aus meiner Zeichnung unkompliziert ablesbar. Die „Feindaten“ kann ich nicht eruieren, das machen Profis für Astronomie und Navigation.
Noch ein Beispiel dieser Art mit Polaris. Ich lasse nun mit Absicht die unbedingt erforderliche astronomische Zeichnung weg, um zu demonstrieren, dass es unmöglich ist, zu überprüfen, ob meine „Entzifferung“ auf einem astronomischen realistischen Befund basiert, wenn das unbedingt notwendige Bild fehlt. Auf dem Santiagostab, Belegstelle I 13, befindet sich der helle Stern Sirius links neben dem Polarstern, der hier ausdrücklich als guiding star gekennzeichnet ist. Auf der Tafel Tahua, Belegstelle b 8, und auf der Großen Washingtontafel, Belegstelle a 3, ist notiert, dass Sirius rechts von Polaris in der nächtlichen Beobachtung zu finden ist. (Alles klar? Ja - aber nichts verstanden - wie denn auch?)
 

So geht es nicht und zukünftige Artikel, die nicht auch bildhaft jedem Leser vor Augen führen mit den dazugehörenden Hieroglyphen und astronomischen Befunden für ihre angeblichen Entzifferungen, kommen von solchen Fachleuten, die einen Bleistift mit der Mine nach oben in der Hand halten und behaupten, er würde nicht schreiben. 
 
Ich versuche, meine Zeichnungen so einfach wie nur möglich vorzulegen. Aber notwendige Angaben kann ich nicht weglassen. Die nun zu besprechende Zeichnung ist alles andere als eine leicht verständliche Lektüre. Ich bemühe mich, trotzdem „einfach“ zu bleiben, wobei mein Wissen, die allergrößte Hürde ist. Damit hat jeder Forscher zu kämpfen, der sein spezielles Fachwissen populär erklären möchte. Stephen Hawking (1942 - 2018), der englische Physiker, hatte die wunderbare Gabe, erzählerisch und leicht verständlich zu vermitteln, was ansonsten anderen Menschen verborgen geblieben wäre.

 
Rongorongo entstand in einem Kulturkreis, in dem nicht nur die Sternbilder auf dem Kopf stehen. Unsere Navigatoren peilten ihr Ziel an und erreichten es über ihr Wissen und ihr Equipment. Polynesiche Navigatoren gaben an: 
Das Ziel kommt zu uns.
 
Welch ein Unterschied. Es ist so gut wie unmöglich, geheimes Wissen aus den Überlieferungen und Traditionen des mythologischen Weltbildes in unser natur-wissenschaftliches Weltbild zu transferieren. Ich komme aus der Kultur, die nur den „Kicherfaktor“ kennt für alles, was wir nicht naturwissenschaftlich erklären können. 
Aber deshalb ist ja auch der Wunsch nach unerklärbarer Mythologie, die sich dem Denken im rechten Winkel mit vorgefertigten Kästchen entzieht, so groß. Aliens und Ufos haben Konjunktur!
 

(Es wäre nun einmal ein Kulturschock, dass die Lüge einer Osterinselschrift öffentlich gemacht wird, wenn man meinen Ergebnissen auch nur zuhört, anstatt das so oft erfolgreiche „baby killing“ sofort anzuwenden, damit der Stillstand die voranschreitende Bewegung einbremst. 
Rongorongo als geheimnisvolle unentzifferbare Osterinselschrift ist ein wichtiger Faktor im Tourismus Management der Osterinsel. Money makes the world go round!
Die vielen Bücher über die geheimnisvolle kleine Insel mitten im Pazifik, die ständig über updates doch nur aufgemotzt werden, um sie als scheinbar neue Erkenntnisse zu vermarkten, tun das Übrige, um die leicht verständlich Lüge gegen die nicht leicht verständliche Wahrheit zu verteidigen.
 
Gäbe es nicht das internet, wären meine Forschungen niemals öffentlich geworden. Der begründete Paradigmenwechsel ist die Kriegserklärung in Wissenschaft und Forschung. 
 
Jede Forschung hat den Stellenwert Null, so sie unter dem Aspekt „glauben, meinen, vermuten, sich vorstellen können usw.“ auftritt und deshalb ins Abseits geschoben wird - wofür man keine Argumente braucht. Nicht Wissenschaft schafft Wissen, wie Fernseh-moderatoren gegenwärtig zu bester Sendezeit und höchst seriös verkünden, es sind Forscher und Forscherinnen, die sich nicht an vorhandenem Wissen profilieren, sondern, die neue Fragen stellen und dabei zu neuen und immer unerwünschten Antworten kommen. 
Heutzutage ist die ausbleibende Bestätigung neuer Ideen der Beweis, auf dem richtigen Weg zu sein und die ausgetretenen Pfade denen zu überlassen, die zum Sonnenaufgang nach Westen marschieren. Also die immer recht habende Mehrheit. Und die Erde ist eine Scheibe!
 
Wenn neue Forschungsansätze sogleich als „wissenschaftsfeindliches Gedankengut“ abgestraft werden, sind wir mit Riesenschritten auf dem Weg in die „gute alte Zeit, in der doch alles besser war“.)
 

 
 
 
 
Niemand muss mir vorhalten, dass die obige Zeichnung alles andere ist als leichtverständlich. Aber ganz einfach erklärt, versteht sie jeder.
 
Wir stehen direkt auf dem Äquator und beobachten den Sternhimmel im Norden, das ist unsere Blickrichtung. Insgesamt 6 Positionen des hellen Sterns Sirius von November bis März, von seiner ersten Sichtbarkeit im Osten bis hin zu seiner letzten. im Westen, sind hier auf einem Blatt gezeigt. Ich habe nicht 6 einzelne Zeichnungen angelegt, sondern zur Demonstration nur eine einzige. Das ist perfekt und sehr gut geeignet, um auch unerfahrenen Lesern astronomische Befunde leicht verständlich vor Augen zu führen. Es ist nur möglich, weil Polaris immer an der gleichen Stelle zu finden ist. 
 
Das habe ich nicht so hingeforscht, das glaube ich auch nicht, weil es so gut in meine Entzifferung passt - das ist überprüfbar.
 
Zwischen Januar und Februar steht Sirius direkt über Polaris. Bis dahin ist seine Position eindeutig rechts von Polaris. In meiner Zeichnung habe ich lediglich die Position seiner ersten Sichtbarkeit angegeben, spätere Forscher mit mehr Kenntnissen um die Zeichen, werden es korrigieren - oder bestätigen.
Der Befund auf Sa 3 und Ab 8 ist vollständig mit der sichtbaren Erscheinung von Sirius in Kongruenz zu bringen. Bingo - Volltreffer!
Genauso verhält es sich mit dem Befund auf dem Santiagostab. Ab Mitte Januar/Februar bis zum April kann Sirius beobachtet werden und dann links vom Polarstern. Auch das hat nun wirklich nichts zu tun mit glauben, meinen, sich vorstellen und sonstigen unprofessionellen Versuchen, Tatsachen ins Reich der fantasievollen Vorstellungen eines Künstlers zu rücken, weil Nichtwissen die Voraussetzung ist für glauben.

 
(Jede neue Erkenntnis wird vom akademischen Proletariat ins Lächerliche gezogen, weil ihre ach so geringen Kenntnisse nicht ausreichen, um sachbezogen Stellung zu beziehen. Über Heisenberg haben alle gelacht - auch Albert Einstein! Grundlagenforschung zerstört, was über Jahrhunderte galt. Nur so gibt es Fortschritt, deshalb sind die Nein-Sager die Bremser auf offener Strecke, weil die Straße doch am Horizont zu schmal ist, um mit Auto oder Campingbus durchzukommen!)
 
In die Zeichnung ist auch noch das Sternbild Bootes mit dem Alpha Stern Arctur  eingearbeitet - warum?
 
Besprechen will ich den Befund auf der Tafel Tahua. Obwohl es nur einige Zeichen sind, lassen sich bereits 4 sinnentstellende Unterschiede finden zwischen den beiden Rongorongo-Totengräbern aus Deutschland und Neuseeland. Und darüber muss man nicht streiten - Bilder sagen die Wahrheit:


 
Bisher gab es in den vergangenen 150 Jahren Rongorongo-Forschung keinen einzigen Fachmann, der Fachkompetenz vorweisen konnte aus dem Bereich Grafik, Design, Kunst etc. Seit 1997 bestand erstmal die Möglichkeit, zwischen Barthel und Fischer zu vergleichen. Das geschah nicht, weil es niemand konnte. Und heute bin ich der einzige Forscher, der diesen zentralen Bereich der Forschung abdeckt. 


Es sind zwei verschiedene Zeichen, die bisher kein Forscher fand. Das unten spitzzulaufende Zeichen habe ich bereits ausführlich besprochen, es führt in das Sternbild Taurus in die Region, die wir die Hyaden nennen. 
Das unten eher flach gekerbte Zeichen kommt aus „neuerer Zeit von Hawaii“ und ist eine Formation am nördlichen Himmel, die man mit „Cup“ bezeichnet, also Becher. 
Sie besteht aus mehreren Sternen. Dieses Zeichen habe ich noch nicht besprochen. Darüber fand ich hier im Netz eine hervorragende Arbeit, die ich zur rechten Zeit natürlich zitieren werde.

 
(Um mit gestrecktem Fuß auf den Zehenspitzen zu tanzen, braucht man den Spitzenschuh mit einer versteift ausgefüllten Schuhspitze. Mit Bergsteigerstiefeln kann man Choreografie auf keiner Bühne der Welt interpretieren. Lässt sich nicht weglügen! 
Wer zwischen spitz und flach keinen Unterschied erkennt an Rongorongo-Zeichen, kann nur lächerlich scheitern. Immerhin auf hohem wissenschaftlichen Niveau in Bergsteigerstiefeln. Basta!)


 

Ich habe nun alle Zeichen abgedeckt zwischen dem ersten aus der 5. Zeile der Tahua bis hin zu den letzten drei Hieroglyphen, die ich jetzt erklären werde.
Sirius - Arctur - Osten - alle 3 Glyphen habe ich bereits besprochen. Wohlbemerkt: diese Zeichen befinden sich auf einem einzigen Dokument in einer Zeile. Die Notation beginnt mit Polaris in der Position, die Yildun (oder eben einen anderen Stern) unmittelbar unter ihm zeigt. Wir sind am Nordhimmel und auch die dazwischen liegenden Zeichen bestätigen diese Annahme.
Die blaue Doppelpfeillinie zeigt an, dass Sirius im April kurz vor seinem Untergang am Himmel über der Nordhalbkugel zusammen mit Bootes und Arctur zu sehen ist. Das folgende Stabzeichen deutet auf Osten, wo Arctur gefunden werden sollte.
 
Ich habe inzwischen keinen Zweifel mehr, dass die Abfolge der Zeichen von links nach rechts sinnvoll ist. Deshalb sind die Positionen der Zeichen, also der Sterne und Planeten, immer „wortwörtlich“ zu nehmen. Es ist niemals austauschbar, ob ein Stern rechts oder links, oben oder unterhalb von seinem Nachbarn steht.
 
Dazu ein weiteres Beispiel:

 
So - und nicht anders.

Matariki - das bedeutet Kleine Augen und war überall in Ozeanien der Name für die Plejaden, über die es viele Informationen gab. Einige unwissende Wichtigtuer, die sich über angebliches altes und streng tabuiertes Wissen den Fragestellern gegenüber profilieren wollten, erklärten, es sei ein Name für die Milchstraße.
 
Das Problem der Informanten und ihren Angaben ist bekannt. Vorgetäuschtes Wissen oder leicht durchschaubare Lügen wurden von den Entdeckern und Eroberern jedenfalls mit löchrigen stinkenden Seemannssocken, kaputtem Kochgeschirr, golden glänzenden Uniformknöpfen und anderen so heiß begehrten Utensilien bezahlt - Nichtwissen brachte nichts dergleichen ein.
Das Zeichen setzt die Plejaden auf den Polarstern und ich muss nun aufzeigen, ob es eine solche Konstellation gibt oder nicht.



 
Wer im Dezember aus Süden kommend den Äquator erreicht, konnte in einer senkrechten Linie die Plejaden Richtung Norden beobachten. Wieder ein Befund, den man nicht wegforschen kann, aber famos weglügen, denn die unentzifferbare Osterinselschrift . . . usw.usw.usw.usw.usw.usw.usw.usw.usw.usw.usw.usw.usw.  - genug? OK!
 
Für dieses Beispiel habe ich mit Absicht eine der üblichen Sternkarten gewählt und die auch nur im Ausschnitt. Hätte ich die ganze Karte der Sterne im Dezember gezeigt, und keine roten und blauen Linien eingebracht, hätten interessierte, aber in Sachen Astronomie eher unkundige Leser, es sehr schwer gehabt zu verstehen, worüber hier referiert wird. Meine naiven Amateurkarten sind schon ganz richtig, um leicht verständlich zu demonstrieren, was ich zu sagen habe. Kompetenz hat für mich nur derjenige, der komplizierte Vorgänge so einfach und richtig erklären kann, dass es viele Menschen verstehen. (Stephen Hawking habe ich bereits erwähnt).

 
(Wer die liturgischen Gesänge (?) der heiligen Maori Rongorongo (?) von Rapanui  (?) lesen will, um selbst das Nirwana erdgebunden bei +24° C Durchschnittstemperatur auf der Osterinsel erleben möchte - ist hier im falschen Film. Auf dieser Baustelle geht es um Astronomie, die heutige Kinder im Alter von 8 bis 10 Jahren mit Weihnachtsmann-Teleskop und Literatur der Kategorie „Welcher Stern ist das“? mindestens so gut beherrschen, wie die alten Herren weiland im Pazifik. 
In diesem Portal findet der Bedürftige nach Wissen um die geheimnisvolle unentzifferbare Osterinselschrift gänzlich kostenlos, was er sucht. Lediglich Lesekenntnisse (englisch) sind erforderlich - und ein Blut-Eid-Glaube an die unentzifferbare Osterinselschrift. Na dann - tschüss!) 
 
Thomas Barthel hielt es für ausgeschlossen, dass man ein Zeichen mit nur einem Vorkommen bestimmen könnte. Das untere Zeichen befindet sich auf dem Santiagostab in der 7. Zeile (Nomenklatur Barthel). 
Wenn aber eine Zeichenverbindung von 2 Solo-Zeichen zu bestimmen ist, die beide bereits ihrer Bedeutung zugeführt wurden, ist die Sache ziemlich einfach.
Links das Zeichen für die Plejaden, daneben das Zeichen für Sirius und rechts zeigt die Verbindung der beiden Glyphen zweifelsfrei, dass die Plejaden sich über dem Alpha Stern im Sternbild Ursa Minor befinden.


Die Jahreszeit und der geografische Standort bestimmen, was am Himmel in der Nacht zu beobachten ist. Über der Nordhalbkugel laufen die Plejaden immer oberhalb von Sirius, über der Südhalbkugel verkehrt sich diese Konstellation und Sirius befindet sich über matariki, wie die Plejaden allgemein in Polynesien genannt werden.
Das kann man nicht wegforschen, das ist nachprüfbar. Auch das ist keine astronomische Zeichnung. Ich habe den Orion und Taurus eingearbeitet, weil beide Sternbilder sehr deutlich zeigen, wie sie im Norden und Süden beobachtbar sind. Genau diese Drehung zeigen Rongorongo Zeichen. In meiner Zeichnung stehen die Sterne rechts von Sirius. Ich habe mit meinen Amateurkarten und durch meine fehlenden astronomischen Kenntnisse keine Vorlage gefunden, die aufzeigt, was die Zeichenverbindung bereits angibt. Hier sind Fachleute gefragt.
Ohnehin stellt sich die Frage nach der Zeitdauer solcher Konstellationen, die zwar von Nacht zu Nacht ihre Stellung zueinander ändern, aber über einen gewissen Zeitraum hinweg könnte man noch über die unmittelbare Position des Übereinanderstehens sprechen. Ich bin Maler und kein Astronom oder Navigator!
 
In der kleinen Zeichnung, die mit „Süden“ gekennzeichnet ist, befindet sich ein Zeichen, das es nicht gibt! - das es aber geben müsste. Die Konstellation zwischen Sirius und den Plejaden ist exakt um 180° gedreht mit Sirius oben und den Plejaden unten zu beobachten. 

 

 
Die Konstellation von Sirius und der Milchstraße ist aber an beiden Himmeln als Zeichen vorhanden. Der Fisch ist eines der Zeichen für die Galaxis.

Ich habe inzwischen schon mehrere fehlende Zeichen rekonstruiert, die es geben müsste, die aber auf den überlieferten Objekten fehlen. Es ist wohl wahrscheinlich, dass wir längst nicht alles haben, was einst auf Rapanui versteckt war. Zum anderen sind ja selbst die vorhandenen Tafeln und der einzige Stab nicht vollständig lesbar.
Fehlende Zeichen zu bearbeiten ist in diesem Stadium der Arbeit ein unnötiger Luxus, denn die vorhandenen zu erklären und sie zu deuten hat derzeit noch immer die höchste Priorität. Ganz abgesehen davon, dass mit fehlerhaftem Material eine so spezielle Arbeit unmöglich ist. Das kann man allenfalls weglügen - was auch geschehen wird!
Noch ein weiteres  Zeichen mit Polaris möchte ich besprechen. Es ist das Zeichen, das mir am meisten „Entdeckerfreude“ bereitet hat in diesem Akt der tanzenden Männchen:

Diese Konzeption - falsch: diese 
grafische Konzeption
in der Verbindung von zwei oder mehr Zeichen ist tausendfach in Rongorongo nachweisbar. Sie ist die „Seele der tanzenden Männchen“ und widersetzte sich 150 Jahre dem naturwissenschaftlichem Denken, dass doch nur vorgibt, alles erklären zu können - aber eben auch an der vermeintlichen Osterinselschrift nur lächerlich gescheitert ist. 
In der wissenschaftlichen Literatur fand ich keine bildhafte Beschreibung für einen Stern- oder eine konstellation in Form eines Kreuzes. Aber es gibt einige Hinweise darauf, dass das Sternbild Crux, wir nennen es das Kreuz des Südens, ein Double hat im Norden.
Also suchte ich auf allen Dokumenten nach Zeichenfolgen von Sternen, die ab dem Äquator im Norden sichtbar sind über das Jahr hinweg und in einer Kreuzformation gesehen werden können. 

 
So sollen diese Sterne in Verbindung untereinander einen Schwan darstellen, was ich im Alter von sechs Jahren bereits als groben Unfug begriff, den ich bis ans Ende aller Tage nicht revidieren werde. Es ist selbstverständlich eine unübersehbare Kreuzformation von 5 hellen Sternen, deren hellster der Stern Deneb ist. Basta und nochmal BASTA
Das „Kreuz des Nordens“ besteht aus 5 Sternen - und die lichtschwachen Blinkerlein drumherum habe ich in meiner Zeichnung weggelassen, wie es die Maori Rongorongo auch taten und das war ganz und gar richtig.

 

Im Süden galt Crux als fliegende Ente, weithin verbreitet in Ozeanien. So differenzierten die Meister die beiden für die Navigation unersetzbaren Sternbilder in den tanzenden Männchen.
Ich stelle fest, dass das Zeichen eines Kreuzes in Rongorongo die Sternformation ist, die wir Cygnus oder Schwan nennen.                                             
Zunächst ist das eine Hypothese, die über nachprüfbare Belege als vernünftige und zutreffende Beweisführung zweifelsfrei bestätigt werden muss..
 
Wenn das stimmt, muss das Zeichen in unmittelbarer Nähe von solchen Sternen in Rongorongo zu finden sein, die am Nordhimmel wandern oder sogar zirkumpolar sichtbar sind.


Auf Aa 3 (Bartel) ist Wega, gesehen als ein Steinbeil, verbunden mit dem Stabzeichen für Osten, dann folgt der „Vogel mit dem langen Hals“  und danach wieder das Zeichen für Osten mit 5 inneren Strichen.
Die Erklärung folgt.


Auf Ab 5 stehen Polaris und das Nordkreuz eng beieinander. Es ist nicht erforderlich, dass beide Sterne bzw. Sternbilder (Cygnus) immer unmittelbar nebeneinander-stehen müssen, wenn sie Teil eines Arrangements sind.
 
(Stünde das Kreuz-Zeichen neben Canopus oder dem Skorpion, wäre meine Hypothese nur eine Hy-popo-these).

 
In der ersten Zeile des Santiagostabs folgen auf Polaris  drei weitere Sterne und das Kreuz steht neben einem weiteren Zeichen für Wega. Ich werde diesen Befund hier nicht näher erkären.

 
 
Manchmal sind die Abschriften von Fischer detailgenauer und deshalb zu bevorzugen gegenüber Barthels Abschriften. Die Verbindung von Polaris und dem Kreuz ist ein unübersehbarer Hinweis auf die Zeichenbedeutung Kreuz für Cygnus.


 
In allen meinen Arbeiten habe ich darauf hingewiesen, dass die Zeichen in den Polaritäten 
 
oben
 
links   -    mittig   -   rechts
 
unten
 zweifelsfrei nachweisbar sind.
Der Leser der Zeichen ist der Navigator im Boot, der aus den Sternen liest, welche Richtung er dem Steuermann befehlen muss. Als dann unsere Seeleute den Kompass vorführten, war die Antwort die bis heute gültige Feststellung:
 
The compass may go wrong - the stars never!
 
Auf der Wientafel steht das Kreuz umgedreht mit dem Kopf nach unten, der besagt, dass Cygnus nun kopfabwärts zu beobachten ist. Das sieht am nächtlichen Himmel so aus:

Der Rongorongo-Forscher muss nun zuerst herausfinden, auf welchem Himmel die jeweilige Position von Cygnus zu beobachten ist, zu welcher Jahreszeit und von welchem Standort aus. Dann muss er prüfen, ob die davor und danach stehenden Zeichen, also Sterne, zeitgleich mit dem Stern oder der Sternformation zu beobachten sind. Notwendig ist auch, ob der gleiche Befund noch auf einem oder sogar mehreren Objekten nachweisbar ist. 
Die  Rongorongo Wissenschaftler haben es einfacher, denn sie müssen sich nur ausdenken, ob das zu deutende Zeichen nun ra oder ri oder rari oder rira oder . . . oder bedeutet.

 
(Empfehlenswert ist hier Fischer, der so gut wie keine Antwort schuldig bleibt, es aber mit Beweisen nicht so fürchterlich ernst nimmt.)

 
Und wieder einmal wäre eine Deutung eines Zeichens aus den Abschriften von Barthel nicht möglich. Das hätten professionelle Forscher ab 1997 bemerken können. 
Ein ganz besonders schwerwiegender Fehler von Barthel betrifft die Abschrift der Aruku Kurenga.


Die Zeichenverbindung von Kreuz und Vogel mit langem Hals den wir ja auch als „Kreuz des Südens“ bezeichnen, kam erst durch Fischers Abschriften ans Licht.
Der Vogel mit dem langen Hals heißt: manu-kaki-oa und ist ein Name für das Sternbild Ursa Major, den wir von den Marquesa-Inseln kennen. Das Sternbild ist vollständig sichtbar von 90° N bis 14,4°S. Die Inseln befinden sich auf ca. 9° S - 140° W.


In dieser Verbindung ist ein Zeichen bereits bekannt und die „Verschmelzung“ von Vogel und Kreuz ist eine „bildhafte“ Bestätigung, dass in Rongorongo das Kreuz für Cygnus und  der Vogel mit dem langen Hals für das Sternbild Ursa Major stehen.


Die beiden Sternbilder sind von Hawaii aus im Mai zu beobachten. Cygnus erscheint gerade und Ursa Major steht fast senkrecht über Polaris. Natürlich gibt es weitere Informationen für eine Kreuzformation am nächtlichen Himmel über der Südsee.
 
Makemson 1941 : 271
 
770. Whiti-kaupeka, Shining cross; a Maori term for Spica in Virgo, star of October, but . . .
 
Spica ist ein wichtiger Stern für die Navigation, weil er fast unmittelbar auf der Ekliptik liegt, der scheinbaren Bahn der Sonne in der Nacht. Ich kann beim besten Willen mit dem Alpha-Stern in Virgo keine Formation finden, die glaubwürdig eine Kreuz-formation mit Spica bilden könnte. Aber es gibt ein Zeichen unter den tanzenden Männchen, das ein Kandidat für Spica sein könnte, dieses:

 

Ich hatte diese ca. 30 Zeichenvorkommen zunächst verstanden nach diesem Text:
 
 Makemson 1942 : 193
. . . the planet as it zigzags form from one side of the sun to the other . . 
 
Der Name und die bildhafte Beschreibung wurden auf den Gesellschaftsinseln tradiert für den Merkur, den am schwierigsten zu beobachten Planet. Spica als „navigation star“ ist plausibel, Merkur dagegen eher nicht.
 
Dass dieses Zeichen eine Variation vom Nordkreuz ist, konnte ich nicht feststellen.
Immerhin stehen 3 mögliche Kandidaten zur Wahl: Cygnus - Merkur - Spica.
 
Fazit: es sind über 300 Vorkommen auszumachen, die Polaris in Rongorongo vertreten. Dieser Stern war und ist nicht von der Osterinsel zu beobachten. Man kann seine Vorkommen im Cipi nur über raffinierte LÜGEN erklären. Hoffen wir, dass das nicht geschieht!
 
Zum Schluss eine Demonstration wie viele Zeichen nur wenig aussagen.

 
Sehen Sie sie sich bitte die Zeichenfolge genau an. Was ist Ihnen aufgefallen?

Ich habe nur die lange Zeichenfolge hier halbiert. In der oberen Zeile sind folgende Informationen verschlüsselt:
 

Polaris - Arctur - Süden - Gürtelsterne - Orion - ?
 
In der unteren Zeile sind es bis auf das Handzeichen für Süden fast identische Zeichen. Aber Arctur steht nun links von Polaris und schaut nach rechts. Die Formation der Sterne hat sich also bewegt. Von „face to face“ in der oberen Zeile nach rechts in der unteren.
Man braucht viele Jahre Erfahrung im Umgang mit den Zeichen, bevor man in der Lage ist, solche Befunde zu entdecken. Es sind also nicht 10 oder sogar mehr Informationen - es ist doch nur eine einzige: raro-rangi - am drehenden Himmel entlang!



 
Mea culpa.
 
In allen meinen Artikeln und den beiden Büchern sind Fehler über Fehler. Auch in diesem Aufsatz sind Ungenauigkeiten, Fehldeutungen, unverstandene Zeichen- und verbindungen. Ich werde mich zwar nicht bessern, weil ich es nicht kann, aber ich werde noch viel zu sagen haben - auch auf alle diese Gefahren hin. 
 
Wenn Champollion als Forschungsmaterial gehabt hätte, was zu über 30% von den Originalen abwich, hätte er die ägyptischen Hieroglyphen nichtentziffern können. Bossert wäre an den hethitischen Hieroglyphen gescheitert und die Enigma hätte der großartige Alan Turing niemals entschlüsselt, wenn seine Unterlagen zu 30% von den wirklichen Texten abgewichen wären.
 
Meine Fehler sind zu korrigieren, mein Forschungsansatz über Astronomie, Navigation - all the celestial being - dagegen niemals, weil er richtig ist.
 
Es geht doch überhaupt nicht um Rongorongo, es geht doch darum, dass die besten der Besten in die Weltgeschichte geschrieben haben, dass im Pazifik zum 5.ten mal die Schrift erfunden wurde. Nun stellt sich heraus, dass es ein Irrtum war - vom Scheitel bis zur Sohle.
 
Zum Glück kann diesbezüglich der Weltuntergang noch etwas hinausgezögert werden, denn ein (von Gottes Gnaden) auserwählter richtiger Wissenschaftler ist nicht der Schuldige. Es ist nur ein Künstler - und der kann das doch gar nicht - so ist sich die Science Community per Schulterschluss einig! 
 
Die Weltgeschichte ist ein Sammelsurium von Lügen und ihren Geschwistern. Nicht einmal 400 Jahre haben ausgereicht, um ein paar sehr alte Männer in einer großen Stadt zu bewegen ein krasses Fehlurteil demütig und deutlich zu revidieren - und das werden auch ihre Nachfolger nicht tun.
 
Wozu brauchen wir noch Glauben, wenn es doch die unfehlbare Wissenschaft gibt? Wozu brauchen wir denn überhaupt etwas Neues, wenn sich alles Überlieferte endlos lang als richtig erwies?

 
Auch in diesem Artikel beschreibe ich Sterne und Sternbilder aus dem alten Wissen der Polynesier, die teilweise von der Osterinsel nicht sichtbarsind. Das kann weder weggeforscht noch weggelogen werden. Hier greift nun die Standardlüge in der Rongorongo Forschung, denn, alles, was man nicht plausibel erklären kann, erklärt der „Atua oral history“.Die mündliche Überlieferung erklärt ohne den Umweg über Beweise, die kaum beizubringen sind, wie es sich verhält. Der Fachausdruck sagt es überdeutlich: the self-fulfilling prophecy!
 
Etwa 5.000 Jahre Seefahrt im Pazifik - das sind 5.000 Jahre Sternnavigation. Und das so über Jahrtausende gesammelte Wissen auf Fahrten zwischen den beiden Erdhälften über Learning by doing soll mündlich überliefert sein? Unmöglich. Basta!
 
Gehen wir in ein Planetarium und anschließend sagen Sie mir bitte, was Sie an Sternen in der Kuppel gesehen haben (Astronomen sind hiervon natürlich befreit).
Es sind ca. 10.000 Sterne, die im Jahreslauf am Himmel in der Nacht ihre Choreografie darbieten. Mit zweimal 12 Bühnenbildern (Nordhimmel, Südhimmel über ein Jahr) und stets den gleichen Darstellern, bieten sie ein abwechslungsreifes Programm.
 
Elsdon Best erfuhr von den Maori Neuseelands, dass die Ausbildung vom Eleven zum befehlshabenden Kapitän Jahrzehnte dauern konnte - Ausbildung auf See bei blue water Fahrten. Das ist reines unverfälschtes Learning by doing - und nicht blühende Fantasien Unwissender als campfire stories erzählt, die dann zu „gesicherten Erkenntnissen“ im Eurozentrismus aufgemotzt wurden.
 
Das alles konnten angeblich Osterinsulaner, von denen keine einzige Fahrt zu einer anderen Insel überliefert ist. Blue water Fahrten, Sternwissen oder sogar Stern-navigation kommt mit keinem Buchstaben vor in den Märchen aus neuerer Zeit, die man in der Wissenschaft mit „überliefertem Wissen aus alter Zeit“ gleichsetzt. Aber über das Wunder der oral history konnten sie kleine, sehr künstlerische Zeichen entwerfen und in teils hartes Treibholz kerben? Unmöglich! Jede große Lüge wird doch von der nächstgrößeren übertroffen.
 
Rongorongo ist entzifferbar, nicht nur, weil wir es können - wir müssen ehrlich bleiben und wir müssen es wollen!



By the way
Auch wir kannten oral history im Mittelalter. So brachten unsere Seemänner allerlei Tand mit nach Hause zur Zeit der großen Entdeckungen und berichteten danach von seltsamen Menschen und unbekannten Tieren. Sie sahen in Afrika und Indien Elefanten, die sie einem damaligen Zeichner präzise beschreiben konnten. Er fertigte nach diesen mündlichen Angaben die Zeichnung eines Elefanten an - lebensecht und detailgenau: So

 

Mea culpa.
 
In all my articles and the two books there are mistakes after mistakes. There are also inaccuracies, misinterpretations, misunderstood symbols and connections in this essay. I won't get better because I can't, but I will still have a lot to say - even in the face of all these dangers.
 
If Champollion had had research material that differed by more than 30% from the originals, he could not have deciphered the Egyptian hieroglyphs. Bossert would have failed because of the Hittite hieroglyphs and the great Alan Turing would never have decrypted the Enigma if his documents had deviated from the real texts by 30%.
 
My mistakes are to be corrected, but my approach to research on astronomy, navigation - all the celestial being - never, because it is correct.
 
It's not about Rongorongo at all, it's about the fact that the best of the best wrote in world history, that writing was invented in the Pacific for the 5th time. Now it turns out it was a mistake - from head to toe.
Luckily, the end of the world can still be delayed a bit in this regard, because a (by the grace of God) chosen real scientist is not the culprit. It's just an artist - and he can't do that - that's what the science community is all in agreement on!
 
World history is a hodgepodge of lies and their siblings. Not even 400 years were enough to get a few very old men in a big city to humbly and clearly revise a blatant misjudgment - and neither will their successors.
 
Why do we need faith when there is infallible science? Why do we need anything new at all ifeverything that has been handed down has been proven to be correct for an endlessly long time?
 
Also in this article I describe stars and constellations from the ancient knowledge of the Polynesians, some of which are not visible from Easter Island. This can neither be researched away nor lied away. This is where the standard lie in Rongorongo research comes into play, because the “Atua oral history” explains everything that cannot be explained plausibly. The oral tradition explains how things are, without going through the detour of evidence that can hardly be produced. The technical term says it very clearly: the self-fulfilling prophecy!
 
About 5,000 years of seafaring in the Pacific - that's 5,000 years of star navigation. And the knowledge gathered over thousands of years on journeys between the two hemispheres via learning by doing is said to have been handed down orally? Impossible. Basta!
 
Let's go to a planetarium and then please tell me what kind of stars you saw in the dome (astronomers are of course exempt from this).
There are around 10,000 stars that perform their choreography in the sky at night over the course of the year. With twice 12 sets (northern sky, southern sky over a year) and always the same actors, they offer a varied program.
 
Elsdon Best learned from the Maori of New Zealand that the training from eleven to captain in command could take decades - training at sea on blue water voyages. This is pure, unadulterated learning by doing - and not thriving fantasies of ignorant stories told as campfire stories, which were then pimped into "secure knowledge".
 
Allegedly, Easter islanders could do all this, and not a single trip to another island has survived. Blue water voyages, star lore, or even stellar navigation does not feature a single letter in the modern tales that science has equated with "ancient lore." But through the miracle of oral history, they could design small, very artistic signs and carve them into sometimes hard driftwood? Impossible! After all, every big lie is surpassed by the next bigger one.
 
Rongorongo is decipherable, not only because we can - we have to be honest and we have to want it!
 
Rongorongo is decipherable, not only because we can - we have to be honest and we have to want it!



 
Wird fortgesetzt 

 

 
Copyright © 2022  Michael H. Dietrich  - Alle Rechte vorbehalten  |  Impressum