Rongorongo ist entzifferbar -
die Osterinselschrift aber nicht.

Teil 14/1
 Die geheimnisvolle Metamorphose 
vom Kanu zum (Brotfrucht-) Baum.
Michael H. Dietrich
 
 
Wenn Sie auch der Meinung sind, dass diese Behauptung reinster Unsinn ist, liegen wir auf einer Wellenlänge. Jedenfalls haben die Götter vorgesehen, dass man aus einem Baum ein Kanu bauen kann, aber sie haben eben auch ausgeschlossen, dass es den umgekehrten Weg gibt. Das war den Handwerkern auf allen Inseln in Ozeanien bekannt, nicht so dem deutschen Forscher Thomas S. Barthel, dem es gelang, aus dem Zeichen für ein Kanu einen echten Brotfruchtbaum zu zaubern. Denn das hat mit Hokuspokus mehr zu tun, als mit seriöser Forschung. 
 

Dieses Zeichen in der Form soll einen Brotfruchtbaum in Rongorongo symbolisieren. Man findet es nur auf wenig Belegstellen. Die Variationen, und die von mir so genannten „Zeichen-Zitate“ (das sind grafische Details des ganzen Zeichens), lassen sich mit über 50 Vorkommen nachweisen.
 
Die angeblich „entzifferten Zeichen“ für die Honigpalme und den Brotfruchtbaum in Rongorongo sind naive Fantasien von Amateuren. Anders lässt es sich nicht verstehen, dass derart irreale Vorstellungen in der Rongorongo-Forschung als gesicherte Erkenntnisse geistern mit weitreichenden spekulativen Auswüchsen über das Alter und die Herkunft einer angeblichen Osterinselschrift. Aber dieser Unfug beschränkt sich keinesfalls auf wissenschaftliche Publikationen. In millionenfacher Auflage seit 1958 bis heute - und wahrscheinlich bis ans Ende aller Tage (?) - werden die Honigpalme und der Brotfruchtbaum natürlich auch in der populären Literatur zitiert und nichts verbreitet fake news schneller und radikaler als das Internet. 
 
(Wie gut, dass Galileo nur gegen die Kirche kämpfen musste, hätte er über das Internet seine Erkenntnisse verbreiten müssen, wäre unsere Erde noch immer der Mittelpunkt des Sonnensystems).
 
Die Idee, aus den Zeichen auf das Alter und die Herkunft zu schließen, ist durchaus griffig und leicht verständlich. Es ist so ungemein plausibel und schon so oft zitiert, dass der Zweifel daran wieder einmal dem Königsmord gleichgestellt wird. Heute wird nicht mehr akzeptiert, dass alles Wissen immer nur vorläufig ist.
Wenn aber Hypothesen zur Wahrheit mutieren, ohne den dornigen Weg der Beweise zu gehen, können wir getrost die Suche nach solchen Beweisen einstellen, die den Blick auf ein anderes Verständnis zu einer anderen Lösung des Problems ermöglichen.
 

(Es war berechtigt, dass am Anfang Rongorongo als Osterinselschrift verstanden wurde. Das war eine hypothetische Annahme, die bis zur Stunde nicht bewiesen wurde. Nach 150 Jahren Misserfolg kann nur noch ein Gamechanger Rongorongo vor dem Sturz in das Vergessen retten. Er muss ganz bewusst Regeln brechen und er muss zwangsläufig neues, unbekanntes Terrain betreten. Wer neue Regeln setzt, weiß, dass er mit dem Risiko des Scheiterns rechnen muss, weil die Ewiggestrigen in Wissenschaft und Forschung leider das Sagen haben und das Licht der Sonne am Morgen hinter dicken Jalousien verbergen! Wissenschaft hat eine dunkle Seite - und nicht erst seit dem hellen Blitz des Trinity Tests am 16. Juli 1945 in den White Sands.
Das Kriegsbeil muss ausgegraben werden - gut so !)

 
Die meisten Leser werden nicht wissen, wie ein Brotfruchtbaum aussieht, deshalb habe ich lange nach einer Abbildung gesucht - und gefunden in:
 
Brockhaus Bilder-Lexikon, Band 1, Leipzig 1837, S. 324 - 325
 
In der Brockhaus-Ausgabe von 1873 war der Brotfruchtbaum noch „auf allen Inseln in der Südsee“heimisch. Das aber musste Barthel 1958 ignorieren, denn ansonsten wäre das angebliche Zeichen eines Brotfruchtbaumes keineswegs geeignet, Alter und Herkunft von Rongorongo zu bezeugen, weil der Baum auf Rapanui nicht vorkommen durfte. Leider gab es Wiki noch nicht, als der deutsche Gelehrte sich anschickte, aufzuschreiben, was alles in der angeblichen Osterinselschrift notiert sein soll. Hier hätte er gefunden, was gebraucht wurde und natürlich auch das Gegenteil davon. Je nach Quelle wuchs dieser Baum auf den polynesischen Inseln oder gerade dort nicht. Flip the coin - ein Ritual im Sport (und der Wissenschaft ?) macht klar, was klar zu machen ist.
 
In meinem letzten Artikel habe ich wörtlich zitiert, was bei Barthel (1958) nachzulesen ist und auch in Wikipedia über die angeblichen Zeichen für die Honigpalme und den Brotfruchtbaum zur Herkunft und dem Alter von Rongorongo. Sie können sich Zeit lassen, im internet wird diese Falschmeldung noch 150 Jahre zu lesen sein, denn das Stigma der Alleinwissenden wurde Wissenschaft als Kainsmal aufgebrannt. Wenn mein neuer Ansatz zum Verständnis der Rongorongo-Glyphen in 150 Jahren diskutiert wird, ist das geradezu in Lichtgeschwindigkeit passiert. Im Zeitgeist ist alles Neue zunächst immer falsch - so jedenfalls werden Forschungsergebnisse, die gegen den mainstream stehen, in der allgegenwärtigen Wissenschafts- und Populärkultur sofort abqualifiziert.
 
Nun müsste man doch meinen, über seriöse Recherche herauszufinden, was Sache ist. Stattdessen folgte die klassische Arbeit mit Rongorongo, reduziert auf die korrekte Schreibweise des Baumes in fast sämtlichen polynesischen Dialekten. Wobei wir dann mal wieder in der Linguistik „verhungern“ können, weil das eigentlich zu besprechende Zeichen nicht angesprochen wird, nicht erklärt wird, nicht bewiesen wird unter Angabe der Quelle - sondern weil die Bedeutung des Zeichens die Alleserklärer und Besserwisser bestimmen. Damit werden die Zeichen bis hin zur Unkenntlichkeit über linguistische Deutungen verstümmelt, die sich als schlechte (grafische) Fantasien seit 1864 bis heute in der Forschung breit gemacht haben und die als der bevorzugte Stil heutzutage in der Forschung gelten. Weil niemand in der Lage war aus den Zeichen eine Bedeutung abzulesen, wurde in stillschweigender Übereinkunft beschlossen, über die Zeichen alle die Fantasien zu stülpen, die gerade gebraucht wurden. Die normative Kraft des Faktischen ist ein politisch und gesellschaftlich anerkannter Meineid für Forscher, die ihre Ergebnisse perfekt der vorgefassten Lehrmeinung anpassen.
 
Diese Arbeitsweise in der Rongorongo-Forschung hat mindestens seit 1958 Tradition. Man fragt niemals das wirklich Wesentliche, sondern hinterfragt, was man für wesentlich hält, weil man darauf dann auch die Antworten geben kann. Und die waren bisher immer nur „alter Wein in neuen Schläuchen“, denn gefordert wird von jedem Rongorongo-Forscher der „Blut-Eid auf SCHRIFT“ und die alten Antworten werden erwartet - nur etwas freundlicher „aufgehübscht“. 
Es hat sich doch nun über fast zwei Jahrhunderte hinweg unwiderlegbar erwiesen, dass die klassische akademische Ausrichtung der Forschung nicht reicht, um herauszufinden, was da in Rongorongo wirklich vor sich geht.
 

(Wenn man immer schön zwischen den abgepissten Ecken des Kares bleibt, ist man auf der sicheren Seite in Wissenschaft und Forschung. Wer sich so in der Kunst verhält, dem wird sein Platz zugewiesen: below the line. Gut so!)

Im vorhergehenden Aufsatz habe ich geschrieben, dass die Maori Rongorongo eine Auffassung von grafischer Gestaltung hatten, die sich von unserer heutigen durch nichts unterscheidet. Das Wissen um die Sterne und Planeten, um die Sternbilder und alle „heavenly bodies“ ist gewiss uralt. Daran zweifelt niemand. Die künstlerisch handwerkliche Aufbereitung von diesem alten Wissen in Form der Rongorongo-Glyphen ist ohne ein Atom an Zweifel neueren Datums - nachmissionarisch!
 
(Auch über eine Zeichnung kann man wunderbar polemisieren - wie hier gezeigt!)
Es gibt keinen Baum, der oben und unten spitz zuläuft. Es ist aber auch kein Irrtum zwischen der linearen Umrisszeichnung eines Brotfruchtbaumes und dem angeblichen Zeichen dafür in Rongorongo eine grafische Übereinstimmung zu sehen. 
Es ist Absicht, um eigene Theorien zu untermauern. Solange man „unter sich“ blieb, hat es ja auch funktioniert. Erst als ein Fachmann in Sachen Grafik im Auftrag von Prof. Barthel (!) nachsah, was man so alles in Rongorongo finden könnte, begann die Lawine zu rutschen. 

 
(Weder Barthel noch irgendein Forscher nach 1958 hat in dem Zeichen das gesehen, was behauptet wird. Sie alle haben nur gesehen, was sie sehen wollten. Solidarität ist eine ehrenwerte Sache - aber als Steigbügelhalter des vorsätzlichen Irrtums die Fahne hochzuhalten, macht kein Künstler. In der Rongorongo-Forschung scheint das aber die „befohlene“ Arbeitsweise zu sein).
 
Wie in jeder Forschung, gibt es auch in der Rongorongo-Forschung den „bösen Buben“. Das gehört sich ganz einfach so, denn das Gute ist auf Dauer doch nur ein „Einheitsbrei“. Hier heißt er Kenneth P. Emory (1897 - 1992), ein amerikanischer Anthropologe, der die moderne Anthropologie in Ozeanien maßgeblich mitgestaltete. So jedenfalls kann man es bei Wiki nachlesen. Was Emory 1965 postulierte, hätte die bis dahin geleistete Rongorongo-Forschung als billige Soap-Opera entlarvt. Die Herstellung der Tafeln und des einzigen Stabes als Rongorongo-Hardware, wie wir es heute nennen, datierte er richtigerweise in die Zeit nach den massenhaften Kontakten der Polynesier mit Europäern und Amerikanern auf fast allen Inseln in der Südsee. Emory erkannte, dass es sich um „moderne Schnitzereien, ausgeführt mit europäischen Seemannsmessern,“ handelt. Skandal, Skandal, denn damit fällt das Märchen der uralten Schrift von der Osterinsel ohne Umweg in den großen Abfall-Container der historischen Lügen. Emory wird recht behalten!
 
Der Amerikaner forschte auch auf Kapingamarangi und schrieb u.a. auf - ohne Besserwissen drüber zu stülpen - was ihm bereitwillig erzählt wurde über das alte astronomisch/navigatorische Wissen der Steuermannskunst derer, die zielorientierte Navigation im Stillen Ozean bereits professionell praktizierten, als unsere Ahnen noch nicht einmal das Rad kannten und den Bodensee für das einzige Weltmeer hielten. 
(Was dieses alte Wissen als Überlieferung betrifft von der Osterinsel, passen sämtliche Informationen in einen Fingerhut! Die wissenschaftlichen Spekulationen darüber brauchen den Trump Tower als Archiv).
 
Für die gesamte bisher geleistete Rongorongo-Forschung gilt:

 
die Nichtlösung
wird zur Lösung erklärt!
 
Wer soll denn glauben, dass der schwarze stinkende Qualm, der riechbar und sichtbar ist für jedermann - seit 150 Jahren- der „weiße Rauch“ sein soll, der die angeblich erfolgreiche Lösung des Problems anzeigt? 
 
Rongorongo ist kein Mantra - Forscher wollen es dazu machen!
 
In den grafischen Variationen ihrer Glyphen waren die Maori Rongorongo großartige Meister ihres Fachs. Da muss man schon einiges an Wissen und Können über grafische Techniken mitbringen, um ihnen in den verschlüsselten Zeichen zu folgen. Alle bisher in Erscheinung getretenen Rongorongo-Forscher blieben diesbezüglich draußen vor der Tür, weil sie absolut nichts einbrachten, was sachdienlich sein könnte. Wer nach 150 Jahren total erfolgloser wissenschaftlicher Rongorongo-Forschung diese Feststellung anzweifelt, gehört eben zu denen „draußen vor der Tür“, die einen neuen Lösungsansatz verhindern, weil sie die Nichtlösung zur Ultima Ratio erklären!
 
Es ist fast ein Naturgesetz, dass man zu allererst die Sprache kennen muss, in der bisher unbekannte Zeichen Texte konservieren, wenn man diese entziffern will. Aber das ist längst nicht alles, denn die Epoche, in der solche Notationen gemacht wurden, muss bekannt sein. Tatort und Fundort müssen nicht zwangsläufig identisch sein. Je mehr Informationen vorliegen, desto eher kann es die Lösung des Problems geben. Beweise müssen über jeden Zweifel erhaben zuverlässiger sein als die Schwäche der Erinnerung an längst vergangene Zeiten über mündliche Überlieferungen. Die unbestrittene „Schwäche des Gedächtnisses“ ist das Problem der Informanten und ihren Informationen weltweit. 


(Aus meiner Sicht sind alle alten Informationen über Rongorongo von Osterinsulanern und solchen, die sich dafür ausgaben, nichts anderes als aus Unwissenheit abgeleitete und wissentlich vorgelogene Kompetenz, die ich komplett ablehne, und sie niemals in meine Forschungsarbeit einbeziehen werde. Basta! 
Wer aus der Zeitung vorliest, diese aber über Kopf hält, ist ein Lügner und Betrüger. Wer farbenblind ist und ein Blumengemälde aus der Zeit der Renaissance beschreibt ist zwar kein Lügner, aber ohne Wenn und Aber ungeeignet dies zu tun. Man kann ihm nicht glauben und man darf ihm nicht glauben.
Wer behauptet, in seiner Jugend jahrelang eine Rongorongo-Schule besucht zu haben, aber innerhalb von wenigen Jahren alles Gelernte komplett vergessen zu haben, ist ein verlogener Mistkerl.  Was hielten Sie von einem Mann, der jahrelang an einer staatlichen theologischen Fakultät einer Universität Religionswissenschaft studierte und nach wenigen Jahren bereits angibt, nichts von dem Gelernten mehr zu wissen?)


Auch Rongorongo-Zeichen können erst verstanden werden, wenn die komplette Entourage bekannt ist, aus der sie kommen, weil sie nur dort - und nur dort - verstanden werden können. So ist es unmöglich, dieses Zeichen 


 
eindeutig zu bestimmen, wenn es isoliert für sich alleine steht, ohne den geringsten Hinweis auf alles das, was zur Bestimmung der Bedeutung unerlässlich ist. Aber aus der formalen Beschreibung lassen sich mögliche Bedeutungen ableiten:
 

spitz- zulaufende Ellipse
linsenförmig
sphärisches Dreieck
spitz- zulaufender Rotationsellipsoid
Paddelboot-förmig
(Pflanzen-)blattförmig
rundlich konvexe Figur
Eikurve bzw. Eilinie
Jordan-Kurve
Mandelaugen
Vulva
. . . und noch viel mehr Bedeutungen
 
Es ist naheliegend, hier die Geometrie und die Mathematik heranzuziehen. Aber eines symbolisiert dieses Zeichen niemals für alle Menschen, die nördlich des Äquators leben - nämlich die lineare Umrisszeichnung eines polynesischen Kanus. Nur weil dieses Zeichen (in vielfältigen Variationen) zum Inventar der Rongorongo-Glyphen zählt, konnten schon die ersten Forscher mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es sich wohl um ein auf das absolute Minimum reduzierte lineare Zeichen eines Bootes handeln könnte. Sowie das Umfeld bekannt war, bestand eine reale Chance zum Verständnis, also zur Bedeutung. Aber ist das auch wirklich zutreffend? Weisheit ist eben nicht, was nur weise erscheint. 
Bis auf den heutigen Tag wird das Zeichen in der Rongorongo-Forschung übersetzt mit waka oder vaka, was canoe (Kanu) bedeutet.
 
Ich erkenne darin auch eines der Zeichen für das vaka, aber bin trotzdem mit der derzeit gängigen Lehrmeinung auch diesbezüglich über Kreuz.
Noch nie in der Geschichte der Menschheit ist es gelungen, Menschen zu überzeugen, die nicht überzeugt werden wollten. Jeder Mensch, der normaler Vernunft gegenüber verschlossen sein will, wird den Baum als Vorlage für das Zeichen halten und niemals eine Übereinstimmung mit dem Kanu feststellen. 
 
(Das Bild des canoe in der Draufsicht habe ich gefunden bei Elsdon Best (1925 : 85) und bin damit wieder einmal bei den Maori Neuseelands gelandet). 

 
Was Emory notierte fand ich hier:
 
Johnson/Mahelona 1975 : 116
 Ti Waka - totoru. Orion’s Belt: Delta, Epsilon, Zeta in Orion (Kapingamarangi)
[Emory, 1965 : 342]. Lit., the three canoes. Their canoe shed is formed by the four posts represented by Alpha, Kappa, Beta and Gama in Orion (Kapingamarangi)  [Emory, 1965 : 342]

 
 Zu dieser Sternregion notierte der Amerikaner noch einen weiteren Text:
 
Johnson/Mahelona 1975/118
 
Turuturu - ti - harau. Alpha, Kappa, Beta, Gamma in Orion (Kapingamarangi) [Emory, 1965 : 343]. Lit., supports - of - the - canoe - shed. The shed for Ti - waka - totoru.
 
Beide Texte sind komplette briefings für professionelle Gestalter und das waren die infos auch schon 1965. Dass Wissenschaftler solche Hinweise überhaupt nicht erkennen, liegt in der Natur der Sache, denn sie werden in ihrer Ausbildung anders „getrimmt“, auf ihrem Kompass hat es dafür keine „Striche“.
 
 
(Somit sind sie entlastet, aber werden weggeschickt, weil ihr eingeschlagener Kurs ins Wunderland der Spekulationen führt und nicht an den rettenden heimatlichen Strand. Aus der Wissenschaft ist bisher kein Beitrag gekommen zum Verständnis von Rongorongo. Aber alle Aufsätze und Forschungen insgesamt haben das eigentliche Problem total verschüttet. Sie haben nichts anderes geleistet, als die Fußfesseln und Scheuklappen, die Vorurteile und Fehldeutungen der konventionellen Paradigmen zu „füttern.“)
 

Die Informationen des Amerikaners Emory weisen an den Nachthimmel zum Sternbild des Orion. Das alles andere weit überragende „Leitfossil“ in sämtlichen Rongorongo-Notationen ist der ORION. Das kann man gut verstehen, denn diese Sternformation ist sowohl von der Nord- als auch von der Südhalbkugel zu beobachten. Das Sternbild ist vollständig sichtbar zwischen 79° Nord und 67° Süd, also überall in Ozeanien. Zwei weitere für die Navigation wesentliche Merkmale zeichnen den Orion aus. Das ist einmal seine Position nahe der Milchstraße und die imaginäre Linie des Himmelsäquators, der mitten durch das Sternbild verläuft. Auch die Ekliptik ist ganz in der Nähe und sogar die Mondbahn kann mit dem Orion in eine Verbindung gebracht werden. Von Mitteleuropa aus ist der Orion von August an am Morgenhimmel und bis zum April am Abendhimmel zu sehen, auf der Südhalbkugel etwa von Juli (Morgenhimmel) bis Mai (Abendhimmel) zu beobachten.
 
Mit dem, was Emory aufschrieb, kann jeder Profi (!) das Zeichen in Rongorongo finden, das deckungsgleich ist mit seinen Angaben.
 
Zwischen den vier namentlich bezeichneten Pfosten-Sternen wird der Schuppen sehr sinnvoll ebenfalls als ein großes Kanu gesehen, in dem die drei Gürtelsterne als drei einzelne Kanus beschützt werden. Die vier Pfosten sind über eine dünne Linie in Form kleiner Kreise mit dem Kanu verbunden.


 

(Wer diese Zeichnung nicht versteht - - - will sie nicht verstehen! Ignoranten hatten noch nie den Wunsch nach Erkenntnis, sondern einzig und allein, recht zu behalten).
 
Ich muss darauf hinweisen, dass die Position des Kanus über den Gürtelsternen lediglich meine Annahme ist. Es scheint aber logisch zu sein, denn die vier Sterne als Pfosten sind glaubwürdig angebunden. 
 
Noch wichtiger ist, dass es sich bei dem Zeichen, das angeblich den Brotfruchtbaum darstellen soll, um eine Zeichenverbindung handelt, obwohl es doch so aussieht, als wäre es eine Einheit. Und genau das ist die Grundkonzeption der Glyphen, denn es ist nur dem Fachmann vorbehalten die Zeichen als „aus einem Guss“ zu verstehen, weil sie aus diversen Details verschiedener Glyphen zusammengesetzt sind. Nur wer solche graphics korrekt in die Bestandteile zerlegen und jedes einzelne Detail beweisbar erklären kann, ist auf dem zielführenden Weg zum Verständnis von Rongorongo. 
 
Hier die zeichnerische Analyse, die Barthel 1958 noch nicht vorlegen konnte, aber was Emory 1965 publizierte hätten alle Rongorongo-Forscher nutzen können, wenn sie nicht ihrer Wahnvorstellung einer Schrift bedingungslos und blind (!) gefolgt wären. Geändert hat sich daran nichts und in den nächsten 150 Jahren wird sich das auch nicht ändern:



 
                   (Wer diese Zeichnung auch nicht versteht - - - will sie nicht verstehen).
 
Nehmen wir einmal an, dass es sich nur vordergründig um eine Zeichnung handelt, aber tatsächlich eine Information konserviert, die in einer anderen Kunst die Grundlage bildet. Betrachten Sie die Zeichnung mal so als wäre es ein:
 
NOTENBLATT
 
Ein Notenblatt ist kein Diskussionspapier! Es ist in schriftlicher Form ein Befehl, der bedingungslos auszuführen ist. Was wäre zu hören, wenn jeder Musiker lediglich die Noten spielt, die ihm gefallen, nur die Einsätze für sein Instrument befolgt, die er für richtig hält? Er kann doch nicht nach Belieben aus dem Auftrag des Notenblattes nur das spielen, was er versteht oder was ihm gefällt. Hält ein Orchestermusiker sich nicht an den Befehl der Noten, so wird er eben mit einem Tritt in den . . . aus dem Orchestergraben befördert.
So, wie jede Note zu spielen ist, genau so muss jedes Detail der Rongorongo- Zeichen erklärt werden. Das ist alternativlos. Basta.
 
Emory sammelte die Beschreibung für turuturu-ti-harau auf Kapingamarangi. Die Insel liegt 75 km nördlich des Äquators. Also habe ich folgerichtig das Zeichen besprochen, dass die Sternformation des Orion zeigt, wenn er über der nördlichen Hemisphäre am Himmel steht.
 
Wenn Sie bei den beiden Zeichnungen nur eine Nanosekunde überlegen mussten, welche Sterne hier gemeint sind, wenn Sie die Antwort darauf nicht längst vor meiner Frage wussten - sind Sie mit absoluter Sicherheit hier in einem falschen Text. Mindestens jetzt sollten Sie aussteigen, denn dann sind Rongorongo-Notationen aus einer Welt, die Ihnen für immer verschlossen sein wird! Basta!
Haben Sie noch immer nicht verstanden, welches Drama gerade erkennbar ist? Also eine weitere Zeichnung:


 
Der Navigator sieht die Sternkonstellation des Orion in Richtung nach Norden anders, als in der Gegenrichtung nach Süden. Das Zeichen, das die vier Pfostensterne zum Hangar für die drei Kanus der Gürtelsterne bildet, ist aber für Nord und Süd identisch! Damit lassen sich natürlich keine Sternkurse notieren. Dem hat man in Rongorongo sehr naiv Rechnung getragen, aber „it works“. Man hat die Zeichen um 180° gedreht und schon ist Nord und Süd unverwechselbar gekennzeichnet. Nur notierte man es eben nicht in allen solchen Vorkommen
 

 
Das kopfstehende Zeichen für turuturu-ti-harau gehört nicht zum Ensemble der tanzenden Männchen. Es gibt eine Ausnahme, die noch besprochen wird.
 
Wir machen jetzt gemeinsam einen Grafik-Exkurs, um zu verstehen, was unter „Zeichen-Zitat“ in Sachen Gestaltung zu verstehen ist, wobei wir natürlich nur auf die Hieroglyphen der „unentzifferbaren Osterinselschrift“ sehen, wie es solche Amateure ausdrücken, die im falschen Sandkasten gelandet sind, wo sie nicht mitspielen dürfen. Bemerkt haben sie es allerdings bis heute nicht!

 
 
Obwohl winzig, wussten Sie sofort, was gemeint ist. Ich brauche keine weitere Erklärung, ich brauche kein Wort, weil dieses klitzekleine Zeichen bereits die Information
 
AUTO 
 
vollständig und zweifelsfrei transportiert. Aber das ist nicht die einzige Information, denn auch „Luxus“ und „Deutschland“ transportiert der Stern. Was brauchen wir, um aus dem angeblichen Zeichen für einen Baum das Detail zu zitieren, aus dem auch zweifelsfrei erkennbar ist, worum es sich handelt?
Ausgehend von der grafischen Analyse des Zeichens folgern wir: Das Kanu-Zeichen kann es nicht sein, weil es in vielfältiger Weise benutzt und keinesfalls nur für die hier zu analysierende Zeichenform gebraucht wird. 
Also - weg mit dem Kanu-Zeichen, weil es nicht eindeutig ist

 
Das untere Winkelzeichen wird sowohl oben als auch rechts und links in Zeichenkombinationen verwendet. Es kann sogar als Solo-Zeichen auftreten und ist deshalb unter gar keinen Umständen als eindeutiges Erkennungssignal zu verstehen. 
Also - weg mit dem Winkelzeichen.

 

Übrig sind nun die melonenartigen Früchte des Brotfruchtbaums, wie es die wissenschaftliche Weisheit der Rongorongo-Forscher in ihren Forschungen seit 1958 als „gesicherte Erkenntnis“ kolportiert. Dass Früchte an Bäumen wachsen, ist keine news, aber an Kanus? - das ist nur auf der geheimnisvollen Osterinsel möglich und zählte bestimmt zum tabuierten Wissen Eingeweihter. 
(Oder das alles ist ganz einfach nur „Mist“. Basta!)
 
Ich fand dagegen heraus, dass es sich um Sterne handelt, die zum Sternbild des ORION gehören:

 
 
Weil ich auf der nördlichen Halbkugel der Erde lebe, habe ich die Sterne so angeordnet, wie ich den Orion im Winter am Himmel in der Nacht sehe.
Und nun die „Gretchenfrage“: Wenn die über meine Analyse aufgestellte Hypothese zutrifft, dann müssten sich genug Belegstellen finden lassen, die den Beweis liefern, dass die vier kleinen Kreise mit einer linearen Anbindung ausreichen, um an verschiedenen Zeichen das Sterngebiet Orion auch darüber zu bestimmen. Für den Orion gibt es die meisten Zeichen in Rongorongo. 
 
Dieses Zeichen ist der Ausgangspunkt: 
(Die Belegstellen entsprechen der Nomenklatur von Barthel und Fischer, den ich immer dann heranziehe, wenn Zeichen in den Abschriften bei Barthel fehlen, bei Fischer aber gut zu erkennen sind).
 
 
Belegstellen: Bv5,6 - Hr 11 - Na 5,5
 
Der philosophische Begriff des „soliden Fundaments“ ist die Keimzelle jeder Forschung. Nicht die Bodenplatte eines Hauses zeigt den Anfang der Bautätigkeit, die Keller darunter sind das erste und wichtigste Fundament. Das System Rongorongo basiert auf künstlerischen Zeichen. Sie sind die Bausteine für das Mauerwerk. Deshalb sind es nicht die Balken für den Dachstuhl, mit denen zuerst gearbeitet wird, Rongorongo-Forschung hat weder unterkellert, niemals eine Bodenplatte gegossen, keinen einzigen Ziegelstein für die Mauern platziert, sondern sogleich das Penthouse im 30. Stock gebaut - - - - - - - - - auf dem 6 geschossigen Haus. Da ist es noch immer, weil ein Luftschloss in luftiger Höhe nicht abstürzt.
 
Es gibt nur einen einzigen Ausgangspunkt für Rongorongo-Forschung:
Die Suche und Dokumentation der Vorkommen von jedem einzelnen Zeichen in den Abschriften von Barthel (1958) und Fischer (1997). 
Erst, wenn man für ein Zeichen nach dem anderen diese Belegstellen dokumentiert hat, erkennt man den hauchdünnen goldenen Faden, der alle und alles zusammenhält. Und das reicht bei Weitem nicht, um daraus bereits inhaltliche oder konzeptionelle Folgerungen abzuleiten.

 
(Es bleibt wohl für immer ein Rätsel der Wissenschaftsgeschichte, wie Wissenschaftler überhaupt auf die Idee kommen konnten, sich in ein künstlerisches Problem einzumischen, für das mindestens ein „schwarzer Gürtel“ die Voraussetzung ist, um eine Ernte einzufahren. Natürlich kann sich jeder hinter das Steuer eines Autos setzen, aber Autofahren kann er deshalb noch lange nicht. Das muss er in meiner Heimat lernen und wird dann streng geprüft, ob er es beherrscht, ohne eine Gefahr für andere zu sein).
 
Angeführt habe ich nur solche Belegstellen, die einwandfrei zu erkennen sind. In den Abschriften gibt es aber noch mehr Vorkommen, die nicht zweifelsfrei zu erkennen  sind. Solche Befunde habe ich nicht berücksichtigt. 
Dokumentiert habe ich 18 Zeichen auf 23 Belegstellen. Ich wäre in der Lage, jedes einzelne Zeichen ausführlich zu besprechen. Dafür brauche ich aber mindestens 60 Seiten Din A-4. 

 
(Niemals in der Geschichte der Menschheit ist eine für unmöglich gehaltene Entdeckung vorgelegt worden, die zu ihrer Zeit als solche verstanden wurde. Pioniere wurden immer zu Opfern der Wissenschaft! Heute beschäftigen sich Naturwissenschaftler weltweit mit den Ideen, die vor 500 oder 400 oder 300 Jahren von damaligen Forschern aufgeschrieben wurden! Die Konzepte sind nach wie vor gültig, die technischen Möglichkeiten zur realen Umsetzung sind gewaltig vorangeschritten.
Leonardo da Vinci erfand den Hubschrauber, der 400 Jahre später gebaut wurde. Aber nicht nur, weil es erst dann die technischen Möglichkeiten gab, einzig und allein, weil man erst dann hinhörte, was der Meister detailgenau aufzeichnete und aufschrieb!)

 
Das kopfstehende Zeichen für turuturu-ti-harau gehört nicht zum Ensemble der tanzenden Männchen. Auf der Kleinen Santiagotafel ist in den Abschriften bei Barthel unter der Belegstelle Gv 1 das unten abgebildete Zeichen zu finden. In der nächsten Zeile Gv 2 ist das letzte Zeichen am Rand der Tafel bei Barthel nicht mehr zu erkennen - aber bei Fischer. Das erklärt, warum ich im gleichen Dokument einmal Barthel und dann Fischer zitiere.

 
Die Position der klitzekleinen Winkel in der V-Form und umgedreht ermöglicht es die Zeichenkombinationen zu entschlüsseln. Das ist der einzige Beleg für die 180° Drehung des Zeichens für die Orion-Pfostensterne wie man sie nur von der Südhalbkugel der Erde beobachten kann.
Sehen wir uns doch mal an, was wäre, wenn man diese lächerlichen Kleinigkeiten einfach weglässt, so:
 

 
Es ist gänzlich unmöglich, zu verstehen, was notiert wurde. Nun kann sich jeder vorstellen, was zwangsläufig dabei herauskommt, wenn man mit fehlerhaften Amateurzeichnungen arbeiten muss.
 
Das Ausgangszeichen für die Sternformation turuturu-ti-harau im Orion mit den vier Pfostensternen ist dieses:

 

 
Belegstellen
Br 9 - Bv 5,9 - Ca 1 - Ev1,1 - Ra 5 - Na 5 - Hv1,1 - Qv 2

 
Der beste Beweis für die Annahme, dass es sich um eine Orion-Formation handelt, wie sie nur von der nördlichen Hemisphäre aus gesehen werden kann, ist natürlich wieder einmal über die Zeichen einen astronomischen Befund vorzulegen.
Ich bin kein Astronom, folglich kann ich auch keine den Regeln entsprechende astronomische Zeichnung anlegen. Aber ich kann natürlich über eine Zeichnung demonstrieren, welche Zeichen zu welchen Sternen oder Sternbildern gehören, von welchem Standort aus und zu welcher Zeit man sie am Himmel in der Nacht beobachten kann. Und ich kann die Verbindungslinien angeben, die aufzeigen, dass unsere „Skelettlinien“ in den Sternbildern nichts mit polynesischer Sichtweise zu tun haben. Wohin die Sternkurse führen, von welchem Strand das Boot ins Meer geschoben wurde und am Ziel wieder auf den Strand, werden spätere Forscher herausfinden, die meine Arbeit als richtungsweisend verstehen und darauf aufbauen. 
 
Wenn ich eine Belegstelle in den Abschriften bei Barthel gefunden habe, die sich für mein Vorhaben eignet, muss ich natürlich bei Fischer überprüfen, ob er die gleichen Zeichen angibt oder ob zwischen seinen und Barthels-Transkriptionen wieder einmal das „Tor zur Hölle“ weit offensteht. Heute wissen wir, dass ein kleiner fehlender Punkt schon ausreicht, um z.B. das so wichtige und dringende mail nicht in das System Internet einzubringen.
Eine lächerliche Kleinigkeit - so bedeutungsvoll wie ein Fliegenschiss - hat MACHT!

 
Es ist also nichts Neues oder nie Dagewesenes, das 
ICH
herausgefunden habe, das jede noch so kleine - oder doch zumindest scheinbar kleine Kleinigkeit in Rongorongo - von allergrößter Bedeutung ist. Nach 150 Jahren wirrer und dummer(!) Spekulationen über eine angebliche Osterinselschrift ist es die Kunst, die in die richtige Richtung weist und damit erstmals seit der Entdeckung von Rongorongo 1864 auf der Osterinsel startwork ermöglicht, um alle Irrtümer der bisherigen Forschungen endlich „vom Acker zu jagen“.
 

(Warum ich das Wort in 72 Pkt. geschrieben habe? Weil es leider keine größere Schrift in meinem Mac gibt. So einfach ist das. Basta!)
 
Auf der Tafel Mamari soll es einen Mondkalender geben, aber den gibt es nur in den Fantasien von Amateuren, die ein hochgestelltes Kanu als Mondsichel erkennen. Diesem Unfug bin ich auch sehr, sehr lange gefolgt und habe alle sich daraus zwangsläufig ergebenden Fehler mitgemacht. Es wird ein neuer Artikel von mir vorgelegt, der den ganzen Unsinn des Mondkalenders zertrümmert!.
 
Interessant ist die erste Zeile der a-Seite (nach Nomenklatur Barthel) auf der Tafel Mamari und die gleiche Zeichenfolge bei Fischer.
Lassen Sie sich bitte viel Zeit und vermeiden Sie unbedingt ein oberflächliches „hinsehen - und weg“. 


 

 
In den Abschriften der beiden Rongorongo-Entzifferer sind die Zeichen im Original ca. 3 Millimeter groß. Ich habe die Belegstellen gescannt und nicht überarbeitet. Hier erlaube ich mir die Zeichen so groß abzubilden, damit ich überprüfbar bin.
 
Die auf den ersten Blick erkennbaren Unterschiede in den beiden Belegstellen sind so offensichtlich, dass ich darüber kein Wort verlieren werde. Das eigentliche Problem hier ist aber ein ganz generelles mit weitreichenden Fehlschlüssen, weil die Abzeichnungen von unwissenden Amateuren nichts anderes hergeben - aber für wissenschaftliche Rongorongo-Forschung reichte das allemal aus!

 
Nun bitte ich Sie noch einmal hinzuschauen und diesmal nur die beiden Köpfe der ersten Zeichen links anzusehen. Es sind diese, stark vergrößert dargestellt:
 

 
Man muss über jahrelange Arbeit mit Rongorongo-Zeichen eine „künstlerische Sensibilität“ erworben haben, die dann die einzige mögliche Grundlage für Forschung ist. Damit mich der interessierte Leser versteht, muss ich ausholen - es geht nicht anders. Was war ihr erster Eindruck beim Betrachten der beiden oberen Köpfe? Die Antwort ist nur richtig, wenn Sie feststellten, dass das keine Menschenköpfe sind! Warum? Und was sind sie dann?
 

 
Die Köpfe der menschlichen Zeichen blicken nach rechts - frontal - nach links und nach unten mit weit geöffnetem Mund, weil sie das Symbol sind für die Passatwinde und andere Stürme. Frauenköpfe gibt es nicht in Rongorongo, aber in 
 
Altmännerkopffantasieneuroundamerikanischerforscherköpfe.
 
Auf der Tafel Mamari ist dem Meister der Kopf misslungen und die Kopisten haben dann den Mist vom Original noch mehr verhunzt, weil sie weder wussten noch verstanden, was sie abzeichnen sollten, weil ihnen niemand sagen konnte, worauf zu achten ist.
Wie der Kopf richtig auszusehen hätte, habe ich auf einer Belegstelle des Santiagostabes gefunden:

 

 
Immerhin war auf dem Santiagostab das Original so gut gearbeitet, dass in der Transkription von 1958 die Abzeichnung diesem sehr nahekommt.
 
Hier nun die Lösung des Problems. Das V-förmige Zeichen für die Sternkonstellation, die wir Taurus nennen mit den Hyaden und Aldebaran, habe ich ausführlich besprochen und das genügt. Basta!

 
Das V-förmige Zeichen deutet in allen Vorkommenzum Sternbild Stier. 
 
Die Köpfe sind so wichtig, dass ich hier noch einmal darauf zurückkommen muss.
Das untere Bild zeigt solche Köpfe von der Großen Washingtontafel. Schauen Sie genau hin, wenn der Hals fehlt, handelt es sich um das V-Zeichen für Taurus, der dann sichtbar über dem Stern Beteigeuze im Orion steht.

 

 
Das zeigen die vier Zeichen in der oberen Reihe deutlich an. Ist der Hals erkennbar, haben wir es zweifelsfrei nur mit Beteigeuze als Stern zu tun, was die Zeichen in der unteren Reihe perfekt demonstrieren.
Solche Befunde kann kein Mensch in Rongorongo zufällig entdecken. Das ist und bleibt für immer unmöglich! Nur ein Profi sucht gezielt nach solchen klitzekleinen Unterschieden.

 

 
Zeichenkombinationen müssen immer in ihre Bestandteile zerlegt werden, weil ansonsten die gesamte Information nicht zu erkennen ist. Das ist aber im System Rongorongo eine unüberwindbare Hürde, wenn man nicht die „Göttliche Gabe des Sehens“ seit der Geburt mitbekommen hat. Es waren und es werden auch immer nur ganz wenige Menschen sein, die über das Sichtbare hinaus auch das Unsichtbare „erkennen“ und es für andere sichtbar, hörbar, fühlbar machen können. Das geschieht aber nur in Ausnahmefällen!
 
Diese extrem seltene Fähigkeit bringen Menschen mit auf die Welt - sie ist nicht erlernbar. Sie entzieht sich jeder Erklärung und Beschreibung, ist durch nichts beweisbar, nur durch sich selbst. Das alles hat nichts zu tun mit Religion oder Metaphysik. Das alles hat nichts zu tun mit Mystik oder Aliens. 
 
Eine solche göttlich Gnade ist für Menschen die höchste Form, um Erkenntnisse zu „sehen“ - sie ist der absolute Antipode des Wissens. Mit Wissen allein ist Erkenntnis ausgeschlossen. Erkenntnis braucht kein Wissen - sie produziert erst solches!
 
Das System Rongorongo basiert nicht auf Wissen! Es ist nur für den Eingeweihten sichtbare Erkenntnis. Zum Schutz vor Missbrauch liegt über dem System ein Schleier, der verborgen hat, was nicht zugänglich sein sollte - seit 1864!
 
Wissenschaft kann Rongorongo nichts anhaben. Punktum und Basta!
Das ist das eigentliche Mysterium dieser KUNST! ! !
 
By the way - niemals vorher hatte ein Wissenschaftler erkannt, dass die oft sehr „sophisticated“ aufgebauten Zeichenverbindungen oder -kombinationen in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt werden müssen, um die ganze darin verborgene Information zu verstehen. Das ist so locker leicht gesagt - und führt so schnell auf den falschen Weg, den man erst dann erkennt, wenn man wieder einmal mit voller Wucht an die Wand geknallt ist - obwohl doch am Anfang des Weges groß und breit und ganz laut das Schild „Sackgasse“ den Hinweis gab, seine eigene Besserwisserei besserwisserisch zu unterlassen.
 
                                                                                               

Was ist an dieser Analyse falsch? Das Zeichen für den Stern Beteigeuze ist kombiniert mit dem V-förmigen Zeichen für die Hyaden.
Auf der Londontafel findet man auf der Belegstelle Kr 4 bei Barthel das Zeichen „the pillar to sit by“ ohne die drei minimalen Einkerbungen im Stabzeichen. Gleiche Belegstelle bei Fischer zeigt Beteigeuze aber mit den drei (hier absichtlich rot markierten) Querstrichen.

 

 
 
Immer dann, wenn ich hoffte: Es kann doch nicht alles falsch sein, was in 150 Jahren von Wissenschaftlern zusammengetragen wurde- erwies es sich als fataler Irrtum.
Die Suche nach dem „Trenner in Rongorongo“ ist mit großer Wahrscheinlichkeit nichts anderes als der übliche Rongorongo-fake aus der Wissenschaft. Auch diesbezüglich bin ich der Forschung viel zu lange kritiklos hinterhergelaufen und im Morast des Irrtums gelandet. Die „textbesessenen Amateure“ brauchen einen Trenner, weil für sie Texte ohne Punkt und Komma ins Koma führen. Die Maori Rongorongo brauchten keinen Trenner, weil sie keine Texte notierten. 
 

(Rongorongo-Forschung ist „Folter“, weil man bezüglich der Abschriften nur zwischen Pest und Cholera die Wahl hat. Rongorongo-Forschung ist der endlose Kampf „Kopf gegen Bauch“ und leider führt diese Forschung unaufhaltsam in die SUCHT). 
 
Das Problem mit den Stabzeichen, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit als eines der Zeichen für die Himmelsrichtung OSTEN stehen, stellte mich vor eine Frage, deren Antwort eine Lawine neuer Erkenntnisse auslösen müsste.
 
Wie kann ich den hellen Stern Beteigeuze so „aufrüsten“, dass er zweifelsfrei in östlicher Richtung am Himmel in der Nacht markiert ist? Wie soll das denn gehen, wenn im Zeichen des Orionsterns bereits das Stabzeichen vorhanden ist? Es einfach zu verdoppeln geht nicht, denn das Zeichen gibt es bereits und es hat natürlich auch eine Bedeutung. 
Die Annahme, dass sämtliche Beteigeuze-Zeichen über das Stabzeichen den Stern im Osten platzieren, ist so glaubwürdig wie die „Entdeckung“, dass der Golfstrom in der Ostsee beginnt und mit Donauwellen Walzer tanzt.

 
Wenn auf eine komplizierte Frage eine einfache Antwort folgt, befinden wir uns in der Politik. Wenn auf eine einfache Frage eine komplizierte Antwort folgt, befinden wir uns im Dunkel der Wissenschaft! Es gibt aber auch die Möglichkeit auf eine einfache Frage eine einfache Antwort zu bekommen. Dann befinden wir uns im Sonnenlicht der Kunst!
 
Himmelsrichtungen sind unsichtbar. Sie sind nur dann bestimmbar, wenn sie an sichtbaren Objekten „materialisiert“ werden. Selbst in einer wolkenverhangenen Neumondnacht kann der erfahrene Navigator die Himmelsrichtung zumindest grob bestimmen, weil der Wind die Wellen in eine bestimmte Richtung schickt. Damit hat er einen Fixpunkt, der es ihm ermöglicht, weitere Himmelsrichtungen zu bestimmen. Sowie der Himmel ihm den „großen nie irrenden Kompass“ wieder freigibt, kann er die Feinkorrektur seines Kurses über die „kleinen Sonnen“ ausführen.
The compass may go wrong - the stars never”- das lässt sich nicht wegforschen.
 
Das einfache Stabzeichen ist der wirkliche Herrscher in Rongorongo. Es ist das „Universalschmiermittel, der Marschallstab, die Zuchtrute, der Taktstock und der Malstock“ - es ist ein so einfaches Zeichen, dass es nur sehr schwer zu verstehen ist. Denn erst, wenn es unsichtbar ist, versteht man es in seiner ganzen gewaltigen Dimension im Ensemble der tanzenden Männchen! Kunst bildet nicht ab - sie holt hervor.


(Es ist zu befürchten, dass ein unheimlicher Fluch auf dem Zeichen liegt, weil es für so manchen ehrenwerten Forscher der Schrecken werden kann: Knüppel - aus dem Sack!)
 
Der Stern Beteigeuze ist in der Navigation im Pazifik unter den top ten. Es muss möglich sein, über das Zeichen anzugeben, dass er in der Blickrichtung Osten zu sehen ist. Weil aber das Stabzeichen bereits diese Himmelsrichtung markiert, muss man sich schon etwas einfallen lassen.
Der einfachste Weg wäre natürlich, das Stabzeichen an Beteigeuze anzubinden, also etwa so:
 

 
Sorry - aber das ist Mist, denn das verdoppelte Stabzeichen gibt es bereits und wer auch das nicht glaubt, möge auf die Formentafeln von Barthel schauen und auf der Tafel 1 unter der Ziffer 15 nachsehen.
Das Problem lösten die Kollegen in der Südsee meisterlich, und das war - bitteschön - zu erwarten! Den an den Sitzenden gebundenen Stab konnten sie nicht verändern. Also rüsteten sie das Stabzeichen für Osten auf. Hierzu nur einige wenige Beispiele, es sind weitaus mehr solcher Vorkommen. Aber diese genügen vollkommen, um zu erkennen, was hier behauptet wird:

 

 
Mit dem grafischen Trick einer minimalen Veränderung konnten sie noch weitere Informationen unterbringen, denn Tu für Osten bedeutet erect, also aufrecht. Damit bezeichneten die polynesischen Seemänner in der Himmelsbeobachtung aber auch den Zenit, den höchsten Punkt am Himmel. Es muss also nicht immer unbedingt Osten bedeuten, ein Stern kann sehr wohl in einer gänzlich anderen Himmels-richtung stehen, aber eben auch hoch oben im Zenit. Zumindest zwei Bedeutungen sind damit im Stabzeichen erkennbar.
 
Stabzeichen mit mehreren Querstrichen gibt es zahlreich im Fundus Rongorongo. Es wäre zwar möglich, das Stabzeichen mit den 3 Querstrichen lediglich an das Stabzeichen von Beteigeuze anzubinden, das wäre dann Rongorongo für Doofe:

 

 
Ein solches Zeichen gibt es nicht, denn so primitiv geht die Chose nicht
 

 
Anstatt das Stabzeichen mit den Querstrichen neben das Stabzeichen von Beteigeuze zu setzen legte der Meister es ganz einfach drüber. Die rote gestrichelte Linie soll das Stabzeichen zeigen, das „von Hause aus“ bereits den Stab hat. Die Information OSTEN oder aber hoch oben im Zenit wird nun über das darübergelegte Stabzeichen mit den Querstrichen vermittelt. Nicht sichtbar sind zwei Stabzeichen - aber sie sind trotzdem da!
 
Ich bin Maler und gehöre zu den „Schichtenmalern“. Zwischen 20 bis 30 Malschichten übereinander in einem Bild sind normal. Wir kennen Bilder, die mehr als 70 oder 80 solcher Malschichten haben. Ich arbeite häufig auf Gold- und Silberuntergründen, die Sie als Betrachter des fertigen Bildes nicht mehr sehen können, weil sie von lasierenden Malschichten übermalt wurden. Trotzdem sind sie vorhanden. Für den Bildbetrachter ist nur die letzte Malschicht unter dem Schlussfirnis sichtbar. Für uns Maler liegt aber das Bild darunter. Die nicht unmittelbar sichtbaren Metallgründe erzeugen den Effekt, der nur über derart raffinierte Maltechnik erzielt werden kann.
 
Wenn etwas nicht sichtbar ist, so ist es dennoch vorhanden. Und genau diese Denkweise ist in Rongorongo erkennbar, natürlich nur für den Fachmann, der schon ein Meister seiner Zunft sein sollte, denn worüber hier geschrieben wird, war in früheren Zeiten das bestgehütete Geheimnis, das nur die Meister kannten.
 
Welche Bedeutung haben aber nun die 2 bis 8 Querstriche im Stabzeichen und warum sind sie in unterschiedlichen Schrägstellungen eingekerbt?
 
Wenn ich die Forderung aufstelle, dass jedes noch so kleine Detail mit einer plausiblen Erklärung an den Zeichen anzusprechen ist, so gilt das in erster Linie natürlich für meine Arbeit. Das ist schon deshalb so, weil sich außer mir kein Mensch auf der Welt geoutet hat, Erklärungen zu den Rongorongo-Zeichen abzugeben, die über Quellen aus der wissenschaftlichen Literatur einerseits und über professionelle „zeichnerische Zusammenhänge“ andererseits fundiert belegt sind. Es existieren lediglich persönliche Ansichten von Forschern, die nicht von nachvollziehbaren Beweisen solide untermauert vorgetragen wurden. Diese Arbeiten bereichern doch nur die Trugbilder der Wirklichkeitsverdreher und Meinungsmanipulatoren, der Besserwisser und Alleserklärer! 


(Das Unvermögen der Amateure, diese kleinen Details überhaupt zu erkennen, geschweige denn, eine sinnvolle Deutung vorzulegen, zeigt wieder einmal, dass keine wissenschaftliche Forschung so jämmerlich versagt hat, wie die Erforschung der vermeintlichen Osterinselschrift. Wissenschaftler sind von Anfang an niemals „falsch abgebogen“, denn sie sind bis heute nie richtig „eingebogen“. Deshalb wurde die Spur im Morast der Lügen und Fantastereien gezogen und wir sollen nun glauben, dass dieser Weg ins Paradies führt. Und sie haben damit Erfolg, denn aus dem Dunkel der Anonymität agieren sie als „sniper“ und werfen ihren Morast gegen jeden, der droht, den Sumpf trockenzulegen. 
Als aufs Schild gehobene „referees“ sichert die Zukunft den snipern auch weiterhin das Sagen in der Sache unter dem löchrigen Deckmäntelchen der ewig fehlbaren Wissenschaft).


Die feinen Einkerbungen in den Stabzeichen sind nichts anderes als Zitate der Zeichen, die man als „Drachenschwänze“ verstehen muss, die wiederum Sterne symbolisieren. Ich habe ausführlich darüber gearbeitet und in meiner Publikation beschrieben, die am Ende eines jeden Artikels zu finden ist.
(Dietrich 2016: 98 - 103)
 
Deshalb hier nur eine Kurzbeschreibung 

Das ist Kunst und findet kein Verständnis in der Wissenschaft! 
 
Die Abschriften von den Drachenschwanz-Zeichen sind wohl eher zufällig richtig, meistens jedenfalls irgendwie dahingewurschtelt. Hier allerdings gilt wirklich die Unschuldsvermutung gegenüber den beiden Kopisten, denn das konnte kein Wissenschaftler herausfinden und ich selbst habe ja auch ewig lange gebraucht, um das zu erkennen und zu verstehen.
 
 
Meine Kurzbeschreibung des Drachenschwanz-Zeichens ist unvollkommen, aber es ausführlich zu kommentieren, wäre ein eigener und sehr umfangreicher Artikel nötig. Interessant ist, dass unter den ca. 2.300 Zeichen des Santiagostabs gerade einmal 6 bis 8 Drachenschwanz-Vorkommen nachweisbar sind. Auf der 5. Zeile der b-Seite der Tahua sind es fast 20 solcher Vorkommen und oft in Folge.
 
(Steven Fischer macht es über seine publizierten Abzeichnungen der Drachenschwanz-Zeichen leider nicht möglich, mit den von Barthel vorgelegten Kopien zu vergleichen, weil sie weniger als 0,5 Millimeter in der Größe kaum erkennbar sind. Es kommt bei den Drachenschwänzen natürlich darauf an, wie viele Winkel sie zeigen und in welcher Schrägstellung. 
 
Fischer hält aber auch diese Zeichen für bedeutungslos. Das entspricht durchaus seinem amateurhaften Dilettantismus gegenüber einem komplexen künstlerischen System, dem er als Wissenschaftler hilflos gegenübersteht. Womit er sich in bester Gesellschaft befindet aller bisher forschenden (und auch publizierenden) hochverdienten Wissenschaftler. Sie haben sich alle Meriten verdient, denn dank ihrer kompetenten Forschungen wissen wir nun endlich, was nicht in Rongorongo notiert ist)

                                           

 

Das dicke rote Zeichen steht für das Zeichen der Drachenschwänze, das in diesem Fall von oben nach unten gekerbt wurde. Aus der Zeichnung ist ersichtlich, dass lediglich die feinen schräg verlaufenden Linien gebraucht werden, um das Drachenschwanz-Zeichen unmissverständlich in ein Stabzeichen einzubringen und damit die darin enthaltene Information.
Nur um das zu demonstrieren habe ich 2 unterschiedliche Zeichenverbindungen gewählt, deren gemeinsamer Nenner die Gürtelsterne im Orion sind. Im nächsten Schritt habe ich den roten senkrechten Balken entfernt und die beiden Zeichenverbindungen voneinander getrennt,

 
Nachdem ich die roten Demonstrationslinien gänzlich entfernt habe, erscheinen beide Zeichenverbindungen so, wie sie in den Abschriften bei Barthel zu finden sind in ca. 12 bis 15 Millimetern.
 

 
Wer sich dieser Argumentation gegenüber verschließt, will sie nicht verstehen.
 
 
(Künstler auf der ganzen Welt sind keine Missionare auf dem Kreuzzug für den Zeitgeist. Sie lassen sich vor keinen Karren spannen. 
Kunst steht über Wissenschaft und Religion. Kunst ist ein Geschenk der Götter an uns Menschen - Wissenschaft und Religion haben nur Menschen gemacht. Punktum und BASTA!) 

 
 
Nach den zeichnerischen Analysen wissen wir definitiv, welche Informationen in der Zeichenverbindung gespeichert sind. Das Stabzeichen steht für OSTEN oder/und für „aufrecht, hoch oben, im Zenit usw.“ Die drei Winkel im Drachenschwanz-Zeichen stehen für die drei 
Gürtelsterne im Orion. Der „Vogel mit dem langen Hals“ symbolisiert das Sternbild Ursa Major. (Auch darüber habe ich bereits ausführlich geschrieben).
Außerdem ist zweifelsfrei, dass die Gürtelsterne des Orion oberhalb von Ursa Major zu finden sind und dieses Sternbild rechts vom Orion. Ansonsten hätte der Meister den Vogel links angebunden und eine andere Schrägstellung der Winkel gekerbt


 
Ich verstehe keinen einzigen Punkt in dem unteren Bild. Aber ich kann unwiderlegbar angeben, dass in dem System der Punkte eine festgelegte Ordnung besteht. Wird diese unvollständig wiedergegeben, kann die darin enthaltene Information in der Blindenschrift nicht mehr verstanden werden.
Diese Konzeption haben die Maori Rongorongo nun wirklich nicht erfunden.

 

 

 
 
Im Februar auf Kurs nach Norden steht über der Kimm der helle Polarstern. Damit ist man am Äquator angelangt und nun muss sich der Navigator am anderen Himmel orientieren, wenn er aus Süden kommt. Ursa Major sieht er rechts von sich, die Gürtelsterne des Orion links. Sie stehen nicht im Osten, aber zweifelsfrei im Zenit. Der kleine blaue Pfeil zeigt an, dass das Sternbild des Orion hoch oben am Himmel steht. Der „Vogel mit dem langen Hals“ ist in dem hier zu besprechenden Zeichen ja nur „zitiert“, wie ich es nenne. Völlig korrekt zeigt die Zeichenverbindung an, dass Ursa Major rechts vom Orion am Himmel steht. Sogar die drei feinen schrägen Linien zeigen unmissverständlich an, dass die imaginäre Verbindung zwischen Orion und Ursa Major in dieser Richtung verläuft! 
 
Solche Zeichen kann kein Mensch erfinden, wenn er nicht selbst über „learning by doing“ auf zahlreichen Fahrten im Südmeer darauf hingewiesen wurde und er das alles mit eigenen Augen sah! Aus Büchern und Opas Erzählungen kann man das System der tanzenden Männchen nicht erfinden. 
 
Mündliche Überlieferung zur Navigation über Beobachtung des Sternenhimmels ist absurd und dummes amateurhaftes Geschwätz, dass ich darauf nicht eingehe. Hiermit ist dieser Unfug in der Rongorongo-Forschung ein für alle Mal abgehakt. (Mein verstorbener Brieffreund, Klaus Hympendahl, der die Lapita-Expedition über Sternnavigation als Kommandant leitete, hatte mir diesen Rat erteilt).
 
In Rongorongo ist keinesfalls nur Navigation das Thema. Seit mehr als fünf Jahren weiß ich, dass auf einem Objekt die Rückläufigkeit der Venus beschrieben ist. Immer dann, wenn ich diesen längst fertigen Aufsatz einstellen wollte, kam irgendetwas dazwischen und mein Unterbewusstsein signalisierte, es nicht zu tun. Ich habe keine Erklärung dafür, die mit normaler Denkweise nachvollziehbar wäre. Ich habe keine Erklärung dafür, warum mir diese Entscheidung buchstäblich „aus dem Kopf“ genommen wird.


(Ja - das ist vielleicht die Sache mit den Perlen . . . Ja - man darf mich dafür beschimpfen, bespucken und mit weiteren Lügen überziehen . . . auf einen Judas mehr oder weniger kommt es nicht mehr an - das geht mir aber am Arsch vorbei! Punktum und BASTA).

In einer anderen Zeichenverbindung sind die Gürtelsterne im Stabzeichen nun genau andersherum gekerbt, als im vorherigen. 
Die Zeichenverbindung informiert über die Verdoppelung des Zeichens einer Seeschwalbe, die für den Stern DENEB im Sternbild Cygnus (Schwan) steht oder sogar für die ganze Konstellation. Darüber habe ich ausführlich geschrieben. Rechts vom Schwan muss Orion mit den Gürtelsternen zu finden sein und oberhalb von Deneb, denn das sagen die schrägen Einkerbungen im Stabzeichen.
 
Ich fand eine solche Konstellation am gleichen Himmel wie vorher, aber nun zu einer anderen Jahreszeit. Orion mit den Gürtelsternen steht jetzt tatsächlich im Osten und im Zenit! Die Verlängerung der Schrägstellung der klitzekleinen Einkerbungen im Stabzeichen führt auch in diesem Beispiel wieder zu den Gürtelsternen.

 

 
Aus diesen beiden Beispielen wird klar, dass die Anzahl der Einkerbungen und ihre Schrägstellung im Stabzeichen (und nicht nur da) immer eine Information speichert. Sie sind nicht zufällig entstanden oder dem Gutdünken des Meisters überlassen. Das wissen wir nun erstmals 70 Jahre nach den ersten Abschriften von Barthel. Die Zeichen „an-gesehen“ haben seit 1864 bis heute viele Forscher und Forscherinnen - in die Zeichen hineingesehen und dabei so Einiges entdeckt, was niemals vorher in der Rongorongo-Forschung irgendeine Bedeutung hatte - das ist bisher keinem gelungen.
Auch in diesem Beispiel ist das Stabzeichen mit den 3 Einkerbungen für die Gürtelsterne zu verstehen mit „steil aufrecht, über mir (dem beobachtenden Navigator)“. Es gibt dafür weitere Beispiele. 
 
Zeichenverdoppelungen zu erklären gehört zum Repertoire der „Osterinselschrift Gaukler und Musikanten“ auf ihrem Weg nach Westen - der Sonne entgegen. 
 

(Hoffentlich fallen sie nicht von der Erdscheibe ins Nichts ohne zu bemerken, dass sie längst dort angekommen sind).
 
Die Erklärungen der vermeintlichen Zeichenverdoppelungen sind der absolut sicherste Beweis, nichts von Rongorongo verstanden zu haben. Unser Verständnis von Verdoppelungen meint: 1 plus 1 ist gleich zwei ! Falsch - argumentierten die Maori Rongorongo, denn 1 ist bereits zwei und zwei kann sehr wohl eins sein . . . 
 
Nichts im System der tanzenden Männchen ist so „sophisticated “ verschlüsselt, wie die Verdoppelung einzelner Zeichen. Und dann haben diese „nobelpreiswürdigen Glyphen“ oft auch noch mehrere Bedeutungen. 
Das merkt man sofort, wenn man zunächst nur eine Bedeutung „geknackt“ hat, denn schon in der nächsten Anwendung stimmt es nicht mehr. Das ist der übliche Frust im Rongorongo-Entzifferungs-Alltag

Welches der Zeichen ist denn hier verdoppelt?
Bevor ich meine Frage stellen konnte, haben Sie längst die Antwort gefunden. Und diese ist genau so richtig, wie meine über mehr als 20 Jahre hinweg unzutreffende Besserwisserei! Man kann es auch einfach sagen: Ihre Antwort ist so falsch wie meine es war - und wenn Sie nun meinen, ungerecht behandelt worden zu sein, richten Sie die Beschwerde bitte an die Maori Rongorongo, deren email Anschrift finden Sie bestimmt im Internet.
Sollten Sie irrtümlich die richtige Antwort gefunden haben, ist die Begründung eben falsch. Wir wissen zwar immer, wie es richtig ist, aber auserwählte Kunsthandwerker auf einer unbekannten Insel im Pazifik wussten, wie es noch einen Tick richtiger ist. Basta!
 
Welches der Zeichen ist nach Ihrer Meinung verdoppelt? Das Zeichen links ist ein Solo-Zeichen, das Zeichen rechts ist. . . auch ein Solozeichen.(Ätsch ! ! !)
Warum?     
 
Menschen haben keine Flügel. Aber das einzelne Zeichen unter der fortlaufenden Nummer 200 auf den Zeichen-Tafeln des deutschen Universitätsprofessors Barthel hat nun einmal unübersehbar Flügel. Das aber konnten die europäischen und amerikanischen Rongorongo-Schriftgelehrten der nachmissionarischen Zeitrechnung nicht auf die Reihe bringen, also wurden die störenden Flügel weggeforscht und das Zeichen mit Flügeln (anstelle der Arme) zum „tangata-Zeichen“ erklärt. Tangata bedeutet übersetzt „Mensch“. Aber Menschen haben keine Flügel!
(Ein Loch ist im Eimer . . .)
 
Die Flügelmenschenzeichen sind mit über 300 Vorkommen schon in sehr beachtlicher „Kompaniestärke“ vertreten und nur durch das „Flugverbot wissenschaftlich gesicherter Erkenntnisse“ sind sie noch am Boden und in den Rongorongo-Abschriften geblieben. Wissenschaft hat manchmal etwas Gutes!


(Wenn ein Künstler ein Zeichen eines Menschen mit Flügeln entwirft, so drückt er damit aus das dieser Mensch nichts machen kann wofür man Arme und Hände braucht. Warum ist das so schwer zu verstehen?  Mit Flügeln kann man fliegen - also muss man doch die Erklärung dafür in dieser Besonderheit des Zeichens suchen.
Kinder erkennen in diesem Rongorongo-Zeichen problemlos „batman“ oder andere „fliegende Figuren“).

Indem der Meister die beiden einzelnen „tangata-Zeichen“ miteinander verbindet, hebt er die Individualität des einzelnen Zeichens auf. So signalisiert er die untrennbare Zusammengehörigkeit der zwei Individuen, die damit die Wertigkeit 1 haben als Zeichen, auch, wenn damit zwei Sterne gemeint sind. Dazu gleich mehr. 
Aus 1 plus 1 wird eben wieder nur 1. Wie das Mathematiker sehen, interessiert nicht im Geringsten.

 

 
Nur zwei Belegstellen genügen, um zu beweisen, dass sowohl einzelne Zeichen nebeneinander als auch miteinander verbunden in den Transkriptionen vorkommen. Damit nicht wieder die so falsch verstandenen parallelen Stellen zitiert werden, habe ich bei den Beispielen einige Zeichen rechts und links stehen gelassen. So sieht auch der Laie, dass es sich hier um total unterschiedliche Aufzeichnungen handelt.
Es ist das Unvermögen von Forschern, zu behaupten, dass Zeichen austauschbar sind. Weil sie für solche Vorkommen keine Erklärung haben, bezichtigen sie kurzerhand diejenigen, die sich nicht mehr dagegen zur Wehr setzen können, als Zeugen ihres dilettantischen Versagens.
 
Was bedeutet das Zeichen zweier miteinander verbundener „Flügelmenschen“?
 
Als ich mich restlos von der Wahnvorstellung einer Osterinselschrift gelöst hatte und unbeirrt meine Grundlage Astronomie/Navigation als Ausgangspunkt aller weiteren Arbeiten nutzte, gab es plötzlich gänzlich andere Fragen, war alles das, was ich bislang nachfragte, nichts anderes als eine einzige fata morgana.

 
Auf der Tafel Tahua findet sich unter der Belegstelle Aa 5 das Zeichen der miteinander verbundenen Flügelmenschen. Rechts daneben ist das Zeichen für die Gürtelsterne im Orion. Im Stabzeichen sind vier Querstriche zu erkennen. 
 
Für alle Zeichenverbindungen gilt ausnahmslos, dass die miteinander verbundenen Sterne zeitgleich am Himmel zu finden sein müssen und dass sie stets in kurzer Distanz oder in unmittelbarer Nähe zueinanderstehen. Das ist eine lapidare Feststellung, die allerdings von höchster Brisanz ist. Damit ist dieser Forschungsansatz nach über 150 Jahren der erste, der sich der grundlegenden Forderung nach Überprüfbarkeit stellt.
Das klassische Beispiel dafür sind die Sternbilder Orion und Skorpion, deren unheilvolle Begegnung in der griechischen Mythologie festgeschrieben ist. Darauf gehe ich hier nicht ein. Erscheint der Skorpion im Osten, verschwindet der Orion im Westen vom Nachthimmel. Die Umkehr wird sichtbar, wenn der giftige Skorpion im Westen untergeht und der Orion wieder im Osten aufersteht
Es ist unmöglich, eine Verbindung zu den beiden Sternbildern herzustellen. Sollte es eine solche Erklärung aus den Zeichen ergeben, ist der Autor vom Acker zu jagen!

 
Es gibt keine einzige wissenschaftliche Arbeit über Rongorongo. deren Hypothesen und Thesen exakt überprüfbar wären. Die Welt der tanzenden Männchen reicht von Hawaii bis nach Neuseeland. Größer war die Welt nicht und nur solche Sterne und Sternformationen, die über diesem Teil der Erde sichtbar sind, bilden das Ensemble der Rongorongo-Glyphen. Es kann keine Entzifferung geben, die der festgelegten himmlischen Ordnung in der Nacht zuwiderläuft! Und deshalb ist dieser neue Ansatz auch bis ins Atom überprüfbar, denn Sternenbahnen funktionieren nicht nach Meinungen oder Einschätzungen, nach seriösen oder zweifelhaften Quellen, oder nach „gesicherten Erkenntnissen“ und auch nicht nach dem ganzen Brimborium linguistischer Konstruktionen. Man kann sie weder so hinforschen, wie man sie braucht, noch wegforschen, weil die so schöne Theorie sonst nur den Müllhaufen der Rongorongo-Forschung weiter auftürmt. Auch der Tanz um das goldene Kalb mit Namen Rongorongo-REGELN war von Anfang an ein Veitstanz - und das ist er noch immer!
Man kann davon ausgehen, dass es für viele Zeichen bildhafte Beschreibungen gibt, die aber nicht immer auch mit Sternen in Verbindung gebracht werden konnten oder teilweise mit unterschiedlichen Sternen.
Natürlich gibt es eine solche Beschreibung auch für „Flügelmenschen“. Und diese 100 Prozent zutreffende bildhafte Beschreibung ist vor fast 80 Jahren publiziert worden und seitdem der Forschung zugänglich. 
 
Denkhindernisse werden von Menschen gemacht, die sich nur als Alleserklärer und Besserwisser Gehör verschaffen können. Ihr „Schubladendenken“ hat immerhin ermöglicht, dass wir sie nun in die von ihnen selbst geschaffene Schublade mit dem label: „unentzifferbare Osterinselschrift“ ablegen können. Wenn erst der giftige Nebel verzogen ist, der zur Wahnvorstellung einer Osterinselschrift führte, wird frische Luft die Forschung vorantreiben.

 
Makemson 1941 : 224
 
296. Lua-tangata,Two men; the Samoan term for Castor and Pollux or Gemini. The Tongan equivalent was given to Collocott by native informants as Lua-a (or ae)-tangata, which he translates “man’s vomit.” (Erbrochenes, Anm. v. Verf.)
Collocott remarks that lua is no longer used  as the numeral “two” in Tonga. The form now being ua, but still appears in some compound words. He infers that the original form of the constellation name was Lua-tangata, Two men, as in Samoa.

 
(Es gibt keinen Hinweis darauf, dass irgendjemand an den Himmel geschissen oder im Himmel gekotzt hat - verdammt noch mal ! ! !)
 
Wir können „gesichert“ davon ausgehen, dass es zur Zeit der Maori Rongorongo noch keinen NASA-Shuttle-Service zu den Sternen gab. (Thomas Sylvester Barthel hätte mich nun gefragt: Woher wissen Sie das?) Den brauchten die beiden Männer mit Namen Castor und Pollux ja auch nicht, denn als einst lebende Menschen hier auf der Erde flogen sie nach ihrem Tod als vergöttlichte Ahnen - die man Atua nannte - empor zu den Sternen. Sie taten das aus eigener Kraft, weil sie nach ihrem Tod Flügel hatten. Das belegen die Mythen und andere mündliche Überlieferungen von allen Inseln im Südmeer.
Es ist eine unwiderlegbare Erklärung für „Flügelmenschen“ im Ensemble der tanzenden Männchen. Aber weil das viel zu einfach ist, und dabei keine

  
Hinterzimmerumdieeckespekulation
 
etwas zu sagen hat, muss das von der Wissenschaft vehement abgelehnt werden. 

Es gab hunderte oder sogar tausende Zwei-Sterne-Konstellationen an den beiden Himmeln. Das mussten keinesfalls immer sehr helle Sterne sein, auch "kleine Sonnen" mit weniger Leuchtkraft waren für die Navigatoren als himmlischer Wegweiser von großer Bedeutung.
Belegt sind solche Konstellationen aus zwei Sternen in stets unmittelbarer Nähe mit Alpha und Beta Centauri, Alpha und Beta Cruxis, Lambda und My Scorpii und noch weitere. Sie sind auch als Rongorongo-Zeichen zu finden, worauf ich hier nun ganz gewiss nicht näher eingehe.


Wie also kann ich denn so sicher sein, dass in dem hier vorgelegten Zeichen Castor und Pollux gemeint sind?


 
Zeichenverbindungen sind Sternverbindungen. In der Literatur wird oft angegeben: side-by-side, was wir nennen Seite an Seite, um damit Nähe und nicht Ferne auszudrücken. In der hier zu besprechenden Zeichenverbindung sind die Gürtelsterne im Orion zunächst mein Ausgangspunkt. Links daneben ist das Stabzeichen mit vier Querstrichen zu erkennen. Das sind die den Gürtelsternen am nächsten stehenden vier Pfostensterne, über die ich in dieser Arbeit ausführlich berichtet habe. Es gibt zahlreiche andere Sternverbindungen zwischen Gemini und Orion über Zeichenverbindungen in Rongorongo. Auch das kann an dieser Stelle nicht näher untersucht und ausführlich beschrieben werden. Basta!
 

 
Das ist keine astronomische Karte. Ich bin kein Astronom und auch kein Wissenschaftler! Die Zeichnung demonstriert, dass es diese Verbindung zwischen Orion und Gemini gibt, wenn von nördlichen Breiten aus in Richtung Süden der Himmel betrachtet wird. Völlig korrekt zeigt die Zeichenverbindung an, dass Castor und Pollux links von den vier Pfostensternen und den drei Gürtelsternen des Orion stehen. 
 
Die schrägen Einkerbungen im Stabzeichen sind ebenfalls das Ergebnis einer präzisen Beobachtung, wie sie nur und ausschließlich(!)
Künstlern
für ihr zeitweises Erdendasein von den Göttern „geliehen“ wird. Und diese Methaphern „aus dem Zeichenstift“ sind eine geheime Sprache - members only!
(Picasso nannte Rembrandt den „Maler mit dem Elefantenauge“. Treffender kann man den Meister nicht beschreiben).
 
Die gleichen Sterne in gleicher Konstellation sind natürlich auch am Himmel zu sehen, wenn man von südlichen Breiten aus Richtung Norden beobachtet. Nun befindet sich Orion aber links von Gemini. Hätte der Maori Rongorongo diese Information „speichern“ wollen, so hätte er das ohne Wenn und Aber auch getan, denn er hatte doch das notwendige Know How dafür.

 

 
Damit habe ich jedes Atom der Zeichenverbindung erklärt, meine Quelle genannt, den Beweis auch über Zeichnungen bildhaft untermauert. Das muss entweder vom Tisch mit nachvollziehbaren Argumenten - ansonsten gilt für alle Besserwisser und Alleserklärer:
sie mögen jetzt sprechen oder für immer schweigen!
 
Es ist vollkommen unerheblich, ob meine Beschreibungen oder Deutungen in allen Fällen zutreffen. Meine Zeichenerklärungen, deren Basis in wissenschaftlichen Publikationen und anderen in der Wissenschaft akzeptierten Quellen zu finden und zu überprüfen sind, demonstrieren nur, dass es solche realistischen Konstellationen am Himmel in der Nacht gab und immer noch gibt. Ich habe deshalb manchmal auf alle die Angaben verzichtet, die natürlich in eine astronomische Zeichnung gehören. Weder den zeitlichen Rahmen, noch andere Koordinaten gebe ich an, weil das herauszufinden Pflicht und Aufgabe anderer Profis ist. 
 
Grundlagenforschung öffnet die Türen für breitangelegte Forschungen, sie steht also am Anfang und bezeichnet nicht das far far away erfolgreiche Ende
.

Rongorongo wird nicht entziffert über irreale Kitschfantasien und Angaben von unwissenden und Kompetenz vortäuschenden Osterinsulanern, sowie von europäischen und amerikanischen Besserwissern. (Pardon - die russischen tohunga haben hier auch mitzureden, weil sie das, was sie für Rongorongo halten, vollständig entzifferten).
 
Die auf der Ebene der Wissenschaft bisher geleistete Forschung ist ein trauriger und beschämender Beweis dafür, dass die Wissenschaft auch in den Fällen, in denen die Forschung seit über einem Jahrhundert ergebnislos und aussichtslos agiert, uneinsichtig und rechthaberisch voranschreitet. 
Umkehr kann nur über Einsicht geschehen - und die ist kein harakiri!


(Ich kann nahezu alle Zeichen erklären, mich auf Quellen berufen, die in der Rongorongo-Forschung niemals infrage gestellt wurden. Ich kann die Zeichen mit astronomisch/-navigatorischen TATSACHEN in Kongruenz bringen. 
Ich habe in über 40 Jahren meiner Forschung ganz sicher Zeichen unzutreffend bestimmt, aber niemals auch nur eine Atomsekunde an meiner Konzeption gezweifelt. Falsche Zeichendeutungen lassen sich problemlos korrigieren, in einem falschen Forschungsansatz führt jede Korrektur zu noch mehr Verwirrung.
 
In der Kunst ist man erst dann ein Meister für die Ewigkeit, wenn man gefälscht wird. In der Forschung muss erst das Netz der Lügen und Intrigen zerrissen werden, bevor die darunter verborgene Wahrheit sichtbar wird. Manchmal dauerte das schon 400 Jahre
So gesehen sind Kunst und Wissenschaft Märtyrer für die Vernunft. Basta! 
 

Ohne den notwendigen Weg über eine zutreffende Diagnose für Rongorongo, hielt man es für spektakulärer, sofort in diverse Therapien einzusteigen, was den Patienten auf den Weg in die Pathologie bringen würde, wenn nicht mit „Feuer und Schwert“ Einhalt geboten wird). 
 

 
Ausgangspunkt der Arbeit war dieses Zeichen, dass von einem dilettantischen Amateur in Sachen graphics seit 1958 in der Rongorongo-Forschung als Brotfruchtbaum spukt und noch 150 Jahre so gesehen werden soll, weil sonst unter der schönen Maske etwas hervorkommt, was niemand vermutet hätte.
 
„Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom“- meinte Albert Einstein.
 
Um astronomische Beobachtungen zur Navigation im Pazifik zu notieren, braucht man natürlich nicht nur Zeichen für Sterne und Sternbilder. Der Polarstern ist in Rongorongo verzeichnet, weil er unfehlbar auf dem Weg nach Norden, also z.B. nach Hawaii, den Übergang von Süd nach Nord am Äquator kenntlich machte. Auf der Rückfahrt war das Kreuz des Südens dieses unfehlbare Merkmal.
Ich habe ein Zeichen gefunden das den Teilchenstrom der Orioniden angibt. Sternschnuppen, wie wir das himmlische Spektakel nennen, sind keine feste Größe für den Kurs des Navigators, aber sie sind eine feste Größe als kalendarische Angabe, denn dieser Meteorstrom passiert im Oktober. Die Zeichen in Rongorongo bilden also nicht nur Sterndreiecke, denn Sterne sind so wichtig, wie die vorherrschenden Winde im Stillen Ozean. Auch solche Zeichen für Winde habe ich gefunden, mehrere Himmelsrichtungen, Planeten und den wichtigsten Befehl für den beobachtenden Steuermann: bow-standing-erect - (polynesisch: ihu-ku) haben die Maori Rongorongo mit großem Können in hartes Holz gekerbt. Darüber folgt eine weitere Arbeit.
 
Rongorongo-Forschung ist wie das Zusammenlegen eines bisher unbekannten Puzzles, das aus mindestens 15.000 Teilchen besteht und für das mindestens noch einmal 15.000 fehlende Teilchen die Aufgabe erschweren, das Bild zusammenzulegen.

 

 
Geschätzt sind hier höchstens 10% des gesamten Bildes erkennbar. Das Format ist noch nicht abschätzbar, weil dafür die zweite obere Ecke fehlt. Das Motiv ist aber über jeden Zweifel erhaben bereits in diesem Zustand klar erkennbar.
 
Ob die einzelnen der 10 Teile am richtigen Platz liegen oder verschoben werden müssen, ergibt sich über mehr zusammengelegte einzelne Teile. Auch, wenn nur die Hälfte der nötigen Stücke vorhanden wären, genügten sie für eine eindeutige Bestimmung des Bildmotivs.


Wird fortgesetzt


 

 

 


 



 
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