Rongorongo ist entzifferbar - die Osterinselschrift aber nicht. 
Teil 13

 

Der Baum der Erkenntnis soll eine Palme sein - 
und ein Brotfruchtbaum.

Michael H. Dietrich
 
 
Was wir als gesicherte Erkenntnisse über die vermeintliche Osterinselschrift wissen, lässt sich mit einem Wort sagen: NICHTS!
 
Was wir als gesicherte Erkenntnis vorgeben zu wissen, hätte die Größe einer Baby-Müllhalde von einer mittleren Großstadt.
 
Was wir nicht wissen sollen oder dürfen, ist zwar wenig, aber brandgefährlich.
 
Über die Herkunft und das Alter von Rongorongo wissen wir nichts, aber enorm viele Spekulationen und Pseudobeweise bedienen diesbezüglich vox populi. Teils aus der Wissenschaft, teils aus dubiosen Quellen stammend, ist Rongorongo dem endlosen Palaver über die geheimnisvolle und unentzifferbare Osterinselschrift ausgeliefert. Solange diese „Scheuklappensicht“ jede andere Sichtweise auf Rongorongo verhindern kann, bleiben die Hieroglyphen stumm.
 
Sie können es bei Wikipedia nachlesen wie man über fatales Unwissen das hohe Alter von Rongorongo

 
wissenschaftlich
erklärt und begründet:

 


Die Idee, die Zeichen in den Zeugenstand zu rufen, um über Alter und Herkunft mehr zu erfahren, als über das fantasievolle Geschwätz der Osterinsulaner vor nunmehr über 150 Jahren, hatte der deutsche Forscher Barthel bereits 1958 in seinem Standardwerk „Grundlagen zur Entzifferung der Osterinselschrift“ publiziert. Das hat Wikipedia verschwiegen, wie so vieles im Zusammenhang mit Rongorongo. Barthel deutete das Zeichen 067 als Kokospalme, aber im Laufe der Zeit hat sich wohl eine genetische Veränderung ergeben und jemand, der auch nichts von Zeichen und Bäumen verstand, hat aus Kokos eben Honig gemacht. So what!

Die beiden Zeichenbestimmungen  sind die absurdesten aller bisher publizierten Rongorongo-Entzifferungen!

 
 
Wer in diesen beiden Glyphen 
Bäume
erkennt, darf sich selber Rongorongo-Forscher nennen. Wer darin aber keine Bäume erkennt, hat sich sein kritisches Urteilsvermögen bewahrt und folgt nicht seinem Wunschdenken, um Absurditäten als Ergebnisse angeblicher Forschung in die Welt zu setzen, die lediglich den Müllberg der bisherigen Forschungen vergrößern.
 
Das linke Zeichen soll für den Brotfruchtbaum stehen, der niemals auf der Osterinsel wuchs, das rechte Zeichen soll eine Honigpalme zeigen, die ebenfalls nicht zum Inventar von Rapanui zählte.

 

 
 Ich habe bei Wiki eingegeben Bilder zu Jubaea chilensis, weil das doch das realistische Vorbild für das Zeichen der Honigpalme nach Wikipedia sein soll, nach Barthel aber eine Kokospalme. 
 
Wer soll bitte glauben, dass die Maori Rongorongo, die über eine präzise Beobachtung zur menschlichen und tierischen Anatomie verfügten, nicht die geringsten Kenntnisse hatten, wenn es um einfache biologische Tatbestände ging? Sie kerbten nicht nur Vögel, sie schnitten die Seeschwalbe und den Fregattvogel in hartes Holz, konnten anatomisch korrekt eine fliegende Ente darstellen und einen Vogel mit einem langen Hals, kerbten den fliegenden Fisch und einen großen Hai sowie das übergeordnete allgemein gültige Zeichen für „Fisch“. Sie brauchten die einfache Darstellung einer Seeschildkröte, die gänzlich anders aussieht als eine Landschildkröte. Sie wussten, wie man mit allereinfachsten Strichen einen 30 Tonnen und 16 Meter langen Wal als Zeichen konzipiert und in das Ensemble der Tanzenden Männchen integriert.
 
Ihre „künstlerischen Beobachtungen“ zur menschlichen Anatomie sind als Lehrbuch geeignet. Eine einzige gekerbte Tafel hätte als Probe seines künstlerischen Talents jedem Maori Rongorongo auch noch heute die Tür geöffnet zu einer Kunst-Akademie. Hätte er behauptet, dass das Zeichen einer chilenischen Honigpalme genau das ist, was in der Rongorongo-Forschung als „gesicherte Erkenntnis“ spukt und gröllt, furzt und unzüchtige Lieder singt - und das schon seit 1958 - wäre er mittels eines Fußtritts in den . . . nach draußen komplimentiert. So einfach ist das mit der Kunst! Und sooooo richtig! ! !



 
Jede erkannte misslungene Absicht wird zum Irrtum verkleinert.
 
Nein- das war kein Irrtum von Barthel und allen anderen Forschern. Das war eine dem Zweck untergeordnete (beabsichtigte?) Täuschung zur Beweisführung eigener Theorien. Barthel hatte sehr wohl gesehen, dass eine Palme kein einziges Atom mit dem von ihm selbst bestimmten Zeichen dieses Baumes gemeinsam hat. Und diese Art der Beweise praktizierte er nicht nur bei der angeblichen Honigpalme. Seit 1958 bis auf den heutigen Tag ist das ja auch perfekt aufgegangen, denn „eine Krähe hackt der anderen nicht die Augen aus“. Niemals wurde aus den Zeichen gelesen - es wurde immer und ausnahmslos in die Zeichen hineingelesen. Mit den Publikationen von Barthel hatte dieser katastrophale Irrweg den Siegeszug in die Wissenschaft angetreten - ungebrochen bis auf den heutigen Tag.
 
Die ersten Erklärungen zur wirklichen Bedeutung der Zeichen, die aus der Konzeption des Systems Rongorongo kommen, haben dagegen den methodischen Ansatz in der Kunst gefunden! Vor mir hatte kein Künstler sich an die Sache herangewagt. 
 
An dieser Stelle folgen nur 2 von zahlreichen Zitaten, deren Quelle ich später nennen werde. Bitte versuchen Sie, sich vorzustellen, in welche Zeit die „Sprüche“ zu datieren sind.
 
Zitat 1
„Wissenschaft abstrahiert begrifflich und zielt auf das Allgemeine, während Kunst in der Lage ist, die volle Individualität sinnlicher Erkenntnis auszuschöpfen“. 
 
Zitat 2
„Wissenschaftler können von Künstlern eine feinsinnigere Wahrnehmung lernen. Die Visionen von Künstlern würden darüber hinaus neue wissenschaftliche und technologische Entwicklungen anregen. Die breit gefächerte, explorative und verspielte methodische Herangehens-weise von Künstlern ist außerdem geeignet, das Denken der Wissenschaftler zu weiten“.


Man hält es kaum für möglich, zwischen den beiden Zitaten liegen mehr als 250 Jahre, aber sie sind in ihrem Kern identisch. Zitat 1 stammt von Alexander Gottlieb Baumgarten, den man als den Begründer der Ästhetik bezeichnet, und wurde etwa 1758 aufgeschrieben. Zitat 2 ist in einem Artikel der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom 6.3.2019 erschienen. Eine junge Wissenschaftlerin, Sibylle Anderl, hat damit eine Punktlandung vollbracht, die schon fast einen Schönheitspreis verdient. Wer im Gestern lebt und forscht, kann keine Texte lesen, die vorne vor ihm stehen, weil er nur rückwärtsgewandt Orientierung findet.
 
Die derzeitige wissenschaftliche Forschung an der Chimäre einer Osterinselschrift vergrößert doch nur den Stau, aber behauptet, die Kolonne würde Fahrt aufnehmen. Solange die abhängigen Journalisten der populärwissenschaftlichen Zunft noch hörig und kritiklos den total erfolglosen Forschern folgen, bleibt die kaputte Welt der Rongorongo-Forschung ganz heil!

 
(Damit sie keines ihrer „aus dem Ruder gelaufenen“ zahlenden Mitglieder verliert, hat die katholische Kirche den Stein der Weisen längst gefunden und ihm den Namen gegeben  ABSOLUTION.
Damit die unabsehbaren Folgen eines erkannten Irrtums nicht die unantastbare Wissenschaft tangieren, hat man auch hier eine Absolution gefunden und seit Jahrhunderten erfolgreich eingesetzt. Es ist die „JA . . . ABER-Konzeption“, die den Fehler geradezu adelt. So kann man begründen, dass alle Rongorongo-Forschungen im Prinzip richtig und zutreffend sind, weil sie nur über einen „methodischen Fehler“ entstanden. Absolution kann erteilt werden!
 
Nun ist der Begriff des methodischen Fehlers in die Jahre gekommen und nur noch ein „Papiertiger“, den niemand mehr ernst nimmt. Er ist abgenutzt, hat sich verbraucht, findet kaum noch Beachtung. Der Ausweg ist erkannt und durchaus praktikabel.

 
Alle Rongorongo-Forscher haben das Positivsignal „Schrift“ aus dem storytelling über Rongorongo seit 150 Jahren extrahiert. Fand Barthel 1958 nur einige solcher Signale, hat nun Steven Fischer 1997 die Inflation positiver Signale zu einer Osterinselschrift eingeleitet. Waren bei Barthel zur „zweifelsfreien Osterinselschrift“ noch eher harmonische Töne einer Panflöte zu hören, kommen die von Fischer angeblich empfangenen Signale mit tschingderassabum, mit Pauken und Trompeten einher.
Damit ist angeblich eine neue Brücke gebaut, denn wer in der Forschung auf falsche Positivsignale setzte, wurde hereingelegt. Somit ist auch die Schuldfrage geklärt und die niemals irrende Wissenschaft kann dieses Image erneut gegen Andersdenkende verteidigen).

 
Wissenschaft liefert nicht Wahrheiten,
sondern lediglich mehr oder weniger gut begründete Hypothesen
und Wahrscheinlichkeiten. 
Statt Quelle von gesichertem Wissen und Gewißheit zu sein,
ist Wissenschaft damit vor allem Quelle von Ungewißheit.

 
So ortete Professor Nico Stehr den Stand des Unwissens und der verdrängten Wahrheiten in der deutschen Tageszeitung „Die Welt“ am 6. April 2001. Das gilt zwar noch immer, aber hoffentlich nicht ewig!
 
Das nun zu besprechende und zu deutende Zeichen ist eine Verbindung aus nur zwei Solozeichen. Es wird gebildet, wie hier gezeigt:
 
 
Das linke Zeichen habe ich bereits sehr ausführlich besprochen und analysiert. Es ist das Zeichen für den Polarstern, der zum Sternbild Kleiner Bär gehört (Ursa Minor).
Das bekanntere Sternbild Kleiner Wagen ist ein Teil von Ursa Minor und galt bei den Maori kokorangi, den sternkundigen Astronomen, als ein Kanu.
 
In meinem zweiten Buch habe ich ausführlich und leicht verständlich aufgezeigt und nachgewiesen, dass in allen Zeichenverbindungen stets die Information der daran beteiligten Solo-Zeichen erhalten bleibt. Das kann ja auch nicht anders sein. Wenn man Äpfel und Birnen zusammen kocht, entsteht ein Apfel/Birnen-Kompott. Genau das bestreiten Rongorongo-Forscher, weil sie dem künstlerischen System der Zeichen nur Unwissen und Unverstand entgegensetzen können, weil ihnen grafische Arbeitstechniken und Konzeptionen nicht vertraut sind. 
 
Die angebliche Palme kann ab sofort zur Behauptung der Altersbestimmung von Rongorongo nicht mehr in den Zeugenstand gerufen werden. 
 
Wenn die Seefahrer aus Süden kommend den Äquator erreicht hatten, konnte der Navigator kurz über der Kimm diesen für seine Bootsführung so wichtigen Stern finden, der einmalig am ganzen Sternenhimmel ist. Je nördlicher das Boot fuhr, desto höher stieg „die kleine Sonne“ wie die Maori Neuseelands Sterne bezeichneten.
 
 
„The learned in nautical science“ überlieferten, dass sie Polaris kannten und für ihre Seefahrten nutzten. Sie beobachteten, dass er keine nächtliche Wanderung „am drehenden Himmel entlang“ vollzog, wie alle anderen Sterne. Sie nannten ihn deshalb den „Unbeweglichen“. Das Besondere an ihm war, dass er zu jeder Jahrezeit zuverlässig ab dem Äquator aus Süden kommend, die Seefahrer erwartete! Mit der Landung auf einer der hawaiianischen Inseln stand der Stern entsprechend der geografischen Lage von Hawaii ca. 20° über dem Horizont mit der Blickrichtung nach Norden.
 
Der dickbauchige unbewegliche Atua, den wir Polaris nennen, hat aber nun anstelle des Kopfes ein anderes Zeichen: 

 
 
 
   
 

Was denken Sie stellt das Zeichen dar?

 
In seiner Form als Solo-Zeichen ist es außerordentlich selten und mit nur 7 Vorkommen bei Barthel gelistet, Steven Fischer hatte dann 4 weitere Vorkommen gefunden. 11 Zeichenvorkommen sind ausreichend, um die Bedeutung zu klären, auch dann, wenn bildhafte Beschreibungen fehlen.


Belegstellen:
                                                                      Aa 3, Ab 5                    Ab 2, M 9                    Pr 11
                                                                      I 1                                  RR 5 a1
                                                                    RR 24 a 9                      RR 5 c/d 3


Stellt das Zeichen ein Kreuz dar oder sollen es zwei übereinanderliegende Stäbe sein? Aus dem Erscheinungsbild des Zeichens kann keine eindeutige Antwort abgeleitet werden. 
 
In den Abzeichnungen findet sich aber ein weiteres Vorkommen auf der Tafel Aruku Kurenga, dass sich in dieser Form zeigt:

 
                                                                                                   Belegstelle Bv 12


In der Forschung wird das Zeichen gesehen als 2 Stabzeichen, die kreuzweise übereinanderliegen. Für mich war es von Anfang an ein Kreuz. Auf der Belegstelle Bv 12 sind an dem Kreuz deutlich erkennbar kreisförmige „Köpfe“ gekerbt. Das sind solche Details, die Forscher ohne solide grafische Erfahrungen niemals entdecken können. Dem Maori Rongorongo war vollkommen klar, warum er an den oberen Enden des Zeichens solche kreisförmigen Gebilde kerbte und vor allem, warum er die Linien der beiden Stäbe durchzog:


 


Es entstand damit ein verstecktes weiteres Zeichen, dass sich in diversen Variationen als Symbol für einen Stern oder Planeten erweist. Die Maori Rongorongo hatten zahlreiche Probleme mit ihren graphics, die unvermeidbar auftreten mussten. Die Götter müssen es so eingerichtet haben, dass in jedem grafischen System Fehlinterpretationen möglich sind über die fast unvermeidbare Todsünde der Doppeldeutungen. Denken Sie bitte jetzt an Verkehrszeichen, die immer vollkommen eindeutig sein müssen.


(In der gescheiterten Rongorongo-Forschung gilt das Stabzeichen als „beschrifteter Rongorongostab“ mit heiligen Texten. In der Verdoppelung wird daraus aber der TEXT: toko-rua - und das meint „zwei Stäbe“ und das wiederum soll meinen Zwillinge und das wiederum soll meinen natürlich - menschliche Zwillinge. 
Ob damit zwei Jungen oder Mädchen oder ein gemischtes Doppel gemeint war, muss die derzeitige Rongorongo-Forschung erst noch herausfinden. Drillinge durfte es auf Rapanui nicht geben, denn man hatte dafür kein Zeichen in der geheimnisvollen unentzifferbaren Osterinselschrift. Ganz schön verrückt!) 

 
Der Konflikt zwischen Barthel und mir, ob es sich um gekreuzte Stabzeichen handelt oder ob es als eindeutiges Signal eines Kreuz-Zeichens verstanden werden muss, fand erst 1997 eine unerwartete sehr überraschende Lösung. Damit:

 
Die Quelle ist Fischer 1997 : 505. Da können Sie lesen, was Steven Fischer zu diesem Zeichen herausfand. Einst befand es sich auf der stark zerstörten Großen Wientafel. Jedermann kann es ja nachlesen.
Und wieder muss festgestellt werden, dass keiner diesen Befund „wegforschen“, ihn in irgendeiner Weise demontieren, bestreiten oder ungeschehen machen kann. Es ist das Zeichen in einer Form, die alle denkenden Menschen als „KREUZ“ erkennen - und nicht als eineiige Zwillinge mit südamerikanischer DNS und Opa und Oma aus China kommend und auf der Osterinsel um Asyl zu bitten, wie es der Wiener Maori Heine-Geldern zum Glück nicht mehr verbreiten konnte.
Dass es der derzeitigen Rongorongo-Forschung so ganz und gar nicht in ihre halluzinatorischen Schrift-Visionen passt, ist schon fast der Beweis, dass es erstmalig von mir richtig gedeutet und verstanden werden musste.
 
Aber der unwiderlegbare Beweis, dass es ein Kreuz-Zeichen ist und sonst
nichts
kann nur aus dem System heraus begründet werden.
 
Fast alle Solo-Zeichen können über kleinste „grafische Andeutungen“ mit anderen Zeichen verbunden werden. Darüber ist bereits ausführlich von mir berichtet worden.  
Wenn in einer Zeichenverbindung von 2 oder mehr Solo-Zeichen ein einziges bereits „erkannt“ wurde, hat man eine solide Ausgangsposition, um die Zeichenverbindung als Ganzes zu verstehen.
Für das Verständnis des Kreuz-Zeichens hatte ich bereits festen Boden unter den Füßen. Weil ich am Himmel in der Nacht die Lösung finden musste und konnte. Nur durch meine Forschungen war es möglich, zielorientiert zu suchen und nicht im Dunst der Vermutungen kopflos umher zu irren.
Das Zeichen des Polarsterns ist verbunden mit einem Zeichen, dass man nur als Kreuz verstehen kann. Sie können die Bedeutung des Zeichens ganz leicht selbst in Erfahrung bringen! Fragen Sie doch bitte Kinder, die bereits in jungen Jahren ein sehr großes Interesse an Astronomie erkennen lassen. Stellen Sie sich unkundig an und fragen, was es bedeuten könnte, dass der Polarstern mit einem Kreuz in Verbindung gebracht wird. Wenn Ihnen jetzt „etwas schwant“, werden Sie bereits wissen, dass das Sternbild Schwan - wissenschaftlich Cygnus - in der Nähe von Polaris am Himmel in der Nacht zu finden ist. Der Schwan ist von 90° N bis 29° S vollständig sichtbar
Sehr wichtig ist zu wissen, aus wieviel Sternen die Maori kokorangi das Kreuz des Nordens aus dem Sternbild Schwan bildeten. Ich habe keine Information finden können, aber der objektive Tatbestand am Nachthimmel lässt keine zwei Sichtweisen zu:  Es sind 5 Sterne heller als 3 mag. Die roten Linien sind von mir eingefügt, so erkennt man sehr gut, wie sich das Kreuz des Nordens zusammensetzte. Das bringt aber sofort neue Probleme mit sich, denn mit dem Zeichen lassen sich die Notationen für die Polaritäten oben/unten und rechts/links nicht darstellen. Ganz so, wie bei einem Kreis, denn wo befindet sich oben und wo unten? Der Ausweg ist klar, man braucht nur ein weiteres Zeichen, mit dem man dann darstellen kann, was gebraucht wird. 
 


Von Hawaii mit Blickrichtung nach Norden steht der Schwan im Juni weit im Osten und natürlich auf der Milchstraße. Polaris ist dann entsprechend der geografischen Lage der Insel ca. 20° über dem Horizont.
 
Ich sage es wieder und ich werde es auch weiterhin jedes mal sagen: Das ist keine astronomische Zeichnung!
Ich bin Maler und kein Astronom. Ich brauche für meine Beweisführung lediglich eine Zeichnung, aus der ersichtlich ist, dass die zeichnerische Kombination der Rongorongo-Glyphen, deren bildhafte Beschreibung aus der Literatur kommt, sehr wohl als eine Formation von Sternen am Nachthimmel zu sehen ist. Der Stern Polaris ist eine Zeit lang zusammen mit dem Sternbild Schwan zu beobachten. Damit ist bewiesen, dass das Zeichen eine realistische Beobachtung wiedergibt. Mehr ist nicht bewiesen!
Das Zeichen der Honigpalme erweist sich als eine Verbindung zwischen dem Polarstern und dem Sternbild Schwan, das man sehr gut auch in der Form eines Kreuzes sehen kann
 
 
   
Dass allerkleinste Details an Zeichen immer eine Bedeutung haben, gilt selbstverständlich auch für meine Erklärungen der Zeichen. Jubaea chilensis wird in dieser Form als Honigpalme erklärt:
Barthels Spekulation, dass der unten angebrachte Winkel als Wurzelansatz der Palme verstanden werden soll (seine persönliche Angabe mir gegenüber), erklärt keinesfalls die Bedeutung des Winkels an allen anderen Zeichen. Palmenstämme haben keinen sichtbaren Wurzelansatz! Das Winkelzeichen findet sich an hunderten Zeichen und auch in vielfältiger Variation. Als ich mich intensiv mit diesem kleinen Winkel befasste, entdeckte ich, dass er einmal „um den Kompass“ läuft, so:
Vergleicht man die Abschriften von Barthel und Fischer, findet man so viele Unterschiede, dass es kaum möglich ist, eine Untersuchung des kleinen Winkels vorzunehmen. Wahrscheinlich wurde der kleine Winkel als Richtungsangabe eingesetzt. Untersuchen werde ich das nicht, denn das Material ist dafür ungeeignet.
 
 


Belegstellen Ab 4
    Barthel 1958          Fischer 1997

 
In einigen Fällen erscheint der Winkel an Zeichen bei Barthel, zieht man dann Fischers Abschriften zum Vergleich heran, zeigen diese eindeutig einen Fischschwanz anstelle des Winkels. Dabei haben Fischers Abzeichnungen mehr Glaubwürdigkeit, denn das Nordkreuz liegt unmittelbar auf der Milchstraße. Sehr deutlich ist der Fischkörper bei dem rechten Zeichen zu erkennen. Es ist nur logisch, den Fisch als eines der Zeichen für die Milchstraße zu nehmen, und es mit dem Zeichen für das Nordkreuz zu verbinden.
 
 
 
 
Niemand kann anhand der Abschriften beurteilen, ob an Zeichen nun ein kleiner Winkel oder ein Fischschwanz gekerbt wurde. Wenn ich die Originale untersuchen dürfte, könnte ich das Problem aus der Welt schaffen.
Die Maori Rongorongo wussten aber auch, dass allerkleinste Details an ihren Zeichen ausreichen, um Mehrfachdeutungen zu vermeiden. Das wussten die Kopisten im Auftrag von Barthel und Fischer aber nicht, weil ihre Auftraggeber das auch nicht wussten!

 
(Die Wissenschaftler als referees meiner Arbeiten wissen es ebenfalls nicht, aber haben nun einmal die Möglichkeit zur Ausübung ihrer Macht. Und sie verstecken sich hinter dem Schutz der Anonymität. Auch in der Kunst gibt es Gutachter. Ich wurde um Stellungnahme gebeten meine Beurteilung vorzutragen. Wir waren aber keine „sniper“, wie dies in der Wissenschaft Gang und Gebe ist). 
 
Die Anweisung, dass ein Stern oder eine Sternformation zur zielorientierten Navigation „face to face“ im Fokus steht - natürlich immer nur eine gewisse Zeit -  ist in Rongorongo eine „klassische Notation“. Auch das Nordkreuz ist dieser Art für den Kundigen klar zu finden in den Rongorongo-Aufzeichnungen:
 

Belegstelle Gr 1

 
Ich habe bereits darüber ausführlich geschrieben, was die Kopfhaltungen in dem System bedeuten. 
Ob „rechts vom Beobachter“ oder „links vom Beobachter“ die „Musik spielt“, ob ein Stern oder eine Sternformation von links nach rechts oder umgekehrt über den nächtlichen Himmel wandert, kann mit dem symmetrischen Kreuz-Zeichen nicht dargestellt werden. Aber locker und leicht z.B. so:

 
Diese Zeichenverbindung steht fraglos für die Polarität rechts/links. Der Schwan ist verbunden mit einem anderen Zeichen, auf das ich hier nicht näher eingehe. Es ist ein Verweis hin zum Orion. Das soll an dieser Stelle genügen.
 
Eine sehr interessante Notation fand ich auf der 
Kleinen Santiagotafel, Belegstelle Gr 1


 
Für den Navigator bewegten sich die Sterne am Himmel und er musste doch nur diesen Wegen (seiner Ahnen) folgen, um zielorientiert die Insel anzusteuern, zu der er das Boot navigieren sollte. Mit dem 3. Zeichen in der Zeile hatte er die Anweisung „face to face“ auf diese Sterne sein Boot auszurichten.
 
Je mehr Solo-Zeichen bestimmt werden, desto einfacher wird natürlich die Erklärung der verbundenen Zeichen. Komplett einfach ist die Sache dann, wenn eine nur aus zwei Solo-Zeichen bestehende Verbindung aus zwei bereits erkannten Zeichen besteht. Hier sind die beiden Solo-Zeichen verbunden für das Nordkreuz und für das Sternbild Großer Wagen (Teil des größeren Sternbildes Ursa Major).

 
                                                                                                   Belegstelle Bv 12


Der Vogel mit dem langen Hals steht für das Sternbild Ursa Major, in dem ein Teil der Sterne den Großen Wagen bilden. Darüber habe ich bereits ausführlich geschrieben und werde es nicht wiederholen. So ist also auch diese Zeichenverbindung leicht zu verstehen:

 
Das ist keine astronomische Zeichnung

Im Juni sind diese beiden Formationen ab dem Äquator gemeinsam erstmals sichtbar, wenn das Boot aus Süden kommend den Scheitelpunkt zwischen Nord und Süd erreichte und der Navigator nach Norden Ausschau hielt. Es ist richtiger als nur richtig, dass der Vogel nach 
 rechts
 
ausgerichtet ist, denn das Nordkreuz befindet sich für den beobachtenden Navigator exakt in dieser Position am nächtlichen Himmel. Das ist so unglaublich einfach und damit schon fast genial!  Warum es heutigen Wissenschaftlern so ungemein schwerfällt, ein solche ganz einfache Zeichenerklärung zu verstehen, entzieht sich meinem Verständnis. 
 
(Barthel hatte mir oft genug gesagt: „Das ist viel zu einfach, was Sie mir da erzählen. So kann es doch nicht sein“! Meine Entgegnung:
„Sie können nicht anders, als kompliziert zu denken, und hinter Allem noch etwas Hinteres zu vermuten hinter dem unbedingt noch weiteres Hinteres  und dahinter . . . am Hintern sich doch auch noch was dahinter Hinteres befinden muss“). 

 
Das ist hier nicht nur eine Entzifferung, damit erkläre ich für den
                                                                                unvoreingenommenen Leser
in einfachen Worten, wie die Maori Rongorongo fühlten und dachten, wie das Muster ihrer Denkweise gestrickt war. Das System der Zeichen taumelt zwischen naiv und genial. Ich bin davon überzeugt, dass Wissenschaftler als Rongorongo-Forscher über diese beiden wunderbaren Möglichkeiten des Denkens nicht mehr verfügen. Sie haben sich selbst in ihrer Box eingeschlossen und dümpeln nun im Dunkeln. Logisch, dass sie das Licht scheuen!
 
Betrachten Sie bitte die obere Zeichnung noch einmal. Das Nordkreuz ist erstmalig in ganzer Formation ab dem Äquator im Juni zu sehen und dabei befindet es sich im Osten. Die einfache Verbindung zwischen zwei Zeichen ist manchmal keinesfalls einfach - aber immer möglich! Das einfache Stabzeichen steht vorwiegend für die Himmelsrichtung Osten. Darüber habe ich ausführlich berichtet.
Also können wir die Position des Nordkreuzes im Osten ganz einfach darstellen. Nur ist das so einfach nicht, denn zuerst müssen wir wissen, wo sich Osten befindet? Das kann direkt vor dem Bug sein, wenn der Navigator diese Richtung ansteuert oder bereits fährt, das kann rechts oder links von ihm sein oder irgendwo dazwischen. Zumindest diese drei Positionen vorne - rechts - links sind als Zeichen in Rongorongo zu finden. Falsch! Sie müssen in Rongorongo zu finden sein, ansonsten sind die Notationen keine Navigationsanweisung. Das lässt sich zwar vorzüglich unbegründet bestreiten - aber das kann man nicht wegforschen! 
Könnte man es, wäre es längst passiert !
 
Die Verbindung zwischen dem Stabzeichen und dem Kreuz machte jeder Meister so - und niemals anders:

 
Das Stabzeichen für Osten ist klar und deutlich zu erkennen, zweifelsfrei! Das Zeichen für das Nordkreuz ist doch lediglich um Millimeter versetzt worden. Es genügt vollkommen die vier kleinen Strichlein zu kerben, weil sie als Kreuz erkennbar sind. Hierbei handelt es sich um Kunst - und nicht um Wissenschaft - und darüber ist keine andere seriöse Meinung möglich. 

Belegstelle Ev 6

 
Mit dem Zeichen für das Nordkreuz kann ich nun demonstrieren, wie die Maori Rongorongo einst aus ihrem Baukasten das Ensemble der tanzenden Männchen zusammenstellten und auf die Bühne schickten.
Sehr hilfreich für jeden Leser ist, zunächst die einzelnen Zeichen mit den Augen „abzutasten“, bevor er die Erklärung liest.

 
 
1.
Das ohne jeden Zusatz gekerbte aufrechte Stabzeichen steht ganz vorwiegend für die Himmelsrichtung OSTEN. Denkbar wäre, dass die danach folgenden Sterne und Sternkonstellationen mit Blick nach Osten zu finden sind. Hier sind Fachleute gefragt, die eine Ausbildung in Astronomie und/oder Navigation als erforderliche Kenntnisse einbringen. Ein Maler kann das nicht und muss das auch nicht können, denn seine Einlassungen dazu sind nichts anderes als sein „Meinungsmist“. (Belegstellen für dieses Zeichen muss man nicht angeben, denn man findet es auf fast jeder abgezeichneten Zeile)
 
2.
Ist die Himmelsrichtung OSTEN gemeint als Kursvorgabe, so wird das Stabzeichen nur mit dem „face to face“ Zeichen verbunden. Alle Zeichen mit dem Symbol des Kopfes meinen immer, dass der damit bezeichnete Stern, Planet, der Mond, Sternformationen etc. unmittelbar vor dem Auge des Betrachters stehen soll. Der Navigator hat sein Boot danach auszurichten. 
(Belegstelle Ev 8)

 
3.
Steht das Nordkreuz im Osten am Himmel, so gab es mindestens 2 Zeichen von denen eines vorher beschrieben wurde. 
(Belegstelle Hv 3)
 
4.
Eine Meisterleistung: Das Nordkreuz steht in östlicher Richtung am Himmel und soll unmittelbar gegenüber „face to face“ vom Navigator zur Navigation genutzt werden. In diesem Zeichen sind drei Informationen verschlüsselt: OstenNordkreuz - in front of oder „von Angesicht zu Angesicht“. Das ist kinderleicht zu verstehen, wenn man sich in die Psychologie der Künstler „einfühlt“, die einst Rongorongo entwarfen. Mich hatte von Anfang an mehr interessiert, wie das System funktioniert und zweitrangig, was darin verschlüsselt ist. Mein Ansatz war Kunst unter totaler Ablehnung aller bisher angeblich wissenschaftlich gesicherten „Entzifferungen“.
(Belegstelle I 12)
 

(Grundlagenforschung basiert niemals auf den bisher erarbeiteten Ergebnissen. Es ist das Prinzip der Grundlagenforschung alles bisher bekannte Wissen vollständig zu zerstören, um neue Erkenntnisse vorzutragen, neue Beweise vorzulegen und eine bisher unbekannte Sichtweise zu etablieren. Dass ein solches Vorhaben als Angriff auf die science community gewertet wird, ist doch nur logisch!)
 
5.
OSTEN ist links, das halbe Nordkreuz steht rechts in östlicher Richtung. Das ist eine Angabe, zu der meine bisher erarbeiteten Befunde keine plausible  und weiterführende Erklärung geben können. Hier werden ganz andere Fachleute locker leicht die Antwort finden - oder bereits wissen? - die ich niemals geben könnte. (Belegstelle Br 8)

 
6.
OSTEN ist nun rechts vom halben Nordkreuz und genau da, rechts in östlicher Richtung, befindet sich der ORION, denn die drei stark abstrahierten Federbüschel stehen für die drei Sterne, die wir als die Gürtelsterne bezeichnen. Darüber habe ich ausführlich berichtet.
(Belegstelle Bv 3)
 
7.
Über die marginalen Kompasspunkte habe ich auch sehr ausführlich geschrieben. Bei diesem Zeichen steht das Stabzeichen für OSTEN und das Handzeichen für SÜDEN. Klartext: Das Nordkreuz befindet sich in süd/östlicher Blickrichtung am Himmel in der Nacht und dabei ist immer der Bezugspunkt natürlich der Navigator!. Und wieder sind es drei Informationen in einem Zeichen. Das ist aber nur zu verstehen, wenn man die einzelnen Solo-Zeichen verstanden hat. 
(Belegstelle Hr 4)
 
 
Zu welchen Absurditäten man gelangt, wenn man sich der wissenschaftlichen Verformung von der angeblichen Osterinselschrift kritiklos hingibt, macht manchmal richtig Spaß!
Wenn das Steinbeil an den Palmenstamm kracht, zerbricht es entweder (morscher Schaft) oder die Palme sagt tschüss
!
Das Solo-Zeichen des Steinbeils steht für den hellen Hauptstern Wega im Sternbild Leier. Auch darüber habe ich bereits ausführlich geschrieben. Das Steinbeil-Zeichen finden wir in aufrechter Haltung in den Notationen und auch um 180° gedreht, also kopfstehend wie aus den beiden Zeichen ersichtlich, wobei die Klinge rechts oder links angebunden sein kann. Wega ist ein häufig genannter Stern. 
 
(Nun kann einer sagen, was er will, aber die Zeichenverbindung von Jubaea chilensis und einem Steinbeil - aus bestem Pounamu, also Nephrit oder Jade, per Albatross-Airline oder Delphin-Taxi nach Rapanui gebracht - kann doch nur bedeuten, dass in der geheimnisvollen Osterinselschrift die illegale Abholzung als totaler Kahlschlag bereits notiert wurde! Das ist mindestens so eine fake news, wie Herrn Dr. Fischers Massenkopulationen. Diese bedienen vox populi noch fantasievoller als die postulierte Palmenabholzung. Gerne höre ich, wie man ansonsten das an den Stamm der Honigpalme geschlagene Beil verstehen soll. Hat man dieser Art auf Te-Pito-o-te-Henua Honig gewonnen? Wer hatte die Bienen geklaut? Fragen über Fragen.
Zu neuen Erkenntnissen kommt man nur über gründliches Nachdenken, nicht über Meinungen anderer, denen man vorbehaltlos glaubt und eine kritische Grundhaltung an der Garderobe abgibt. Basta)
 
 
Von Hawaii mit Blickrichtung nach Norden erscheint ab Mai diese Sternkonstellation am Himmel in der Nacht. Auch das hier ist keine astronomische Karte. Es geht nur darum aufzuzeigen, dass die Konstellation dieser drei Sterne eine realistische ist.
Die Verbindung zwischen Polaris - Wega - und Deneb (eigentlich Cygnus, Deneb habe ich willkürlich zum Sterndreieck angepeilt), ist so etwas wie ein Klassiker in Rongorongo. Es gibt zahlreiche solcher Vorkommen und noch mehr Zeichenverbindungen mit anderen Sternen, die immer in der Nähe dieser drei kleinen Sonnen aufzufinden sind. Mit diesem Befund ist nun ein für allemal geklärt, dass die klitzekleinen feinen Kerblinien an sehr vielen unterschiedlichen Zeichen immer die Himmelsrichtung OSTEN meinen - an jedem Zeichen und an jeder Zeichenverbindung. Das Licht, dass das Dunkel der Nacht wegschiebt, kommt aus der Himmelsrichtung OSTEN. Das kann man weder hin- noch wegforschen. In den Abschriften fehlt dieser Hinweis sehr oft, weil er entweder übersehen oder tatsächlich nicht gekerbt wurde. Jedenfalls sind die feinen Linien von größter Bedeutung, auch dann, wenn es eigentlich klar sein sollte.
 

 
Beobachtet man im Oktober wiederum von ca. 20° nördlicher Breite, also ungefähr von Hawaii, den Nachthimmel, haben sich die Sterne weiterbewegt. Wega steht nun am Himmel in westlicher Richtung und deshalb darf das Zeichen in dieser Verbindung mit Polaris und dem Nordkreuz keine feinen „Lichtlinien“ zeigen! 
Das Licht kommt aus dem Osten und niemals aus dem Westen.
 
Ein ganz besonderer Befund hat mich auf der Tafel Keiti fasziniert. Es sind diese Zeichen:

 

Belegstelle Ev 3

 
Der Meister wiederholte das Sterndreieck im rechten Zeichen, wobei er die Wega verkleinern musste, um Platz zu schaffen für ein anderes Zeichen, das von ganz besonderer Bedeutung ist. Rongorongo kann keine verschlüsselte Botschaft sein, zur Orientierung in der Nacht auf den Wellen des Stillen Ozeans, wenn nicht auch die Winde notiert wären, die vorherrschend im Pazifik wehen.
Sterne alleine genügten nicht, um das Ziel heil und gesund zu erreichen, zu dem man aufbrach. Wir haben einige seriöse Informationen über die Navigationskonzepte zwischen Aotearoa (Neuseeland) und Hawaii. Natürlich sind die Winde immer dabei, es gab sogar einen Windkompass, und hier folgen keine weiteren Erklärungen, denn das kann nicht zwischen „Tür und Angel“ abgehandelt werden. 
 
Mit allergrößtem Respekt und der tiefsten denkbaren Verbeugung haben wir heute den Maori Rongorongo Respekt zu zollen für das Zeichen, mit dem sich Wind nicht besser darstellen lässt. Mit den Möglichkeiten, die sie hatten, waren sie in der Lage zu notieren, was erst 150 Jahre nach dem Rongorongo-Verrat auf Rapanui ein Künstler erkannte, weil hier die Wellenlänge zu den alten Meistern und zu ihrer Zeit stimmte. Winde wehen vom Himmel herab, von oben. 
(Weht es von unten, so ist es in der Regel nur ein Furz. Quod erat demonstrandum!)

 
 
 
Meine anfänglichen „Wind-Zeichen-Zweifel“ wurden restlos ausgeräumt mit einem Befund auf Aa 6.
Hier zeigten die Maori Rongorongo, was aus dem weit geöffneten Mund des abstrahierten Kopfes kommt. Die klitzekleinen drei gebogenen Linien kann man nur als Wind verstehen, der Segel aufbläht, Bäume „verbiegt“ und die weiße Gischt der Wellen vor sich hertreibt.  
Der Kopf für die unterschiedlichen Winde aus unterschiedlichen Richtungen zu verschiedenen Zeiten im Jahr ist immer nur als „Zeichenanhang“ zu finden. Dieser fantastische Hinweis an den Zeichen wurde nicht als ein Solo-Zeichen etabliert.

 
Kunst ist manchmal stärker als Wissenschaft. Und sie ist viel ehrlicher! Basta.
 
Die Sicht der Polynesier auf die Welt war geprägt von dem, was wir bezeichnen mit: personified form. Alles Geschehen um sie herum war unter der Kausalität Ursache und Wirkung zu erklären. Winde und brausende Stürme entstehen nicht als meteorologische Ereignisse, sondern weil die vergöttlichten Ahnen, die Atua, es so wollten. Winde hatten Namen und Orte der Entstehung. Hier lokalisierten die Maori in der Regel Sterne bzw. Sternregionen, aus denen die Winde kamen. Das ist genau so falsch wie unsere Vorstellung, dass Meteorströme aus dem Sternbild Löwe, Orion etc. kommen. Falsch oder nicht spielt keine Rolle, in Rongorongo mussten die Meister angeben, woher der Sturm kam, der das Boot vorantrieb oder es havarieren ließ. Mit dem Zeichen auf der Keiti ist notiert, dass aus der Sternregion Polaris - Deneb - Wega aus östlicher Richtung der Wind bläst.
 
Der nach unten gerichtete Kopf zeigt auf das Stabzeichen, dass natürlich kleiner sein muss als üblich, damit die Information der Richtung notiert werden konnte. Der Meister konnte das Stabzeichen nicht einfach daneben kerben, denn das wäre unverständlich.
 

 
In dieser künstlerischen „Figur“ sind 5 Informationen verschlüsselt, die sich kinderleicht verstehen lassen, wenn man nur genau hinsieht und gründlich nachdenkt. 
Die Palme in Rongorongo ist (wie alle Zeichendeutungen von Wissenschaftlern), nichts anderes als eine sehr unkreative, lächerliche Behauptung. Aber die Erklärung ist griffig, sie bedient die allgemeine Vorstellung der uralten, geheimnisvollen Osterinselschrift, die von einem deutschen Professor seit 1958 in die Forschung eingebracht wurde. Das ist in millionenfacher Auflage verbreitet und in vielen Sprachen publiziert. Zahlreiche populärwissenschaftliche Beiträge haben das Palmenzeichen flächendeckend verbreitet. In „TV- Soaps“ und hunderten von wissenschaftlichen Abhandlungen wurde es erwähnt und ist somit längst zur Wahrheit mutiert. Hier kommt unweigerlich die normative Kraft des Faktischen ins Spiel. 


(Ob denn an meinen „Forschungen überhaupt was dran sei“, wurde und wird bei denen nachgefragt, die es nicht wissen können und deshalb ja auch als referees dafür sorgen, dass die kaputte Welt der Rongorongo-Forschung heil bleibt. Das wird sich natürlich ändern - in etwa 150 Jahren. Dagegen ist kein Kraut gewachsen, denn manchmal dauerte es schon viel länger. Wie das Spiel ausgeht, kann niemand vorhersagen. Aber eins ist so sicher, wie das Amen in der Kirche: 
The winner takes it all)
 
Das Zeichen einer Honigpalme ist nichts anderes als eine Behauptung, die niemals von Rongorongo-Forschern bewiesen wurde. Die Zeichenverbindung zwischen dem Zeichen für den Polarstern und den Sternen, die wir als das Sternbild Schwan sehen, ist in dieser Arbeit anhand zahlreicher Beispiele vorgetragen und als mögliche realistische Notation doch auch „vor Augen geführt“.
 
Nach allen meinen Veröffentlichungen kann es nicht mehr anders sein, als dass die Kunst zum Primus inter Pares in der Rongorongo-Forschung gewählt werden muss, für viele Jahre. Die Wissenschaft hat versagt auf der ganzen Linie. Erst Kunst hat die Tür geöffnet, die sich nun viele anschicken, möglichst schnell und möglichst stikum wieder zu verschließen. Und sie haben willige Helfer und Helfeshelfer, auf die sie sich verlassen können. Aber das ist schon ok, damit rechnet jeder, der gegen den Strom schwimmt, weil er zur Quelle will.


(Über meine Forschungen ist eine bisher unbekannte Tür geöffnet, die einen faszinierenden Anblick bietet auf Unbekanntes und Unerwartetes. Soweit - so gut. Aber was zu sehen ist, darf nicht sein! Denn, so lange diese verdammte Tür zu war und niemand sie bemerkte, lag alles in den geordneten Bahnen des Irrtums, wie bekannt. Man kann an einer geöffneten Tür vorbeigehen, ohne hineinzusehen! Vor etwa einhundert Jahren sah Howard Carter durch ein von ihm selbst geschlagenes Loch in einer seit Jahrtausenden unberührten Steintür im Tal der Könige in Ägypten. Carter sah in eine Kammer voller Gerümpel und nicht die fantastisch restaurierten Grabschätze, die wir heute im Ägyptischen Museum in Kairo sprachlos bewundern können. Die weltberühmte Goldmaske des Pharao sah der Engländer erst ganz am Schluss seiner Arbeiten).

Nachdem ich das Zeichen für das Sternbild Schwan gefunden hatte und sicher war, dass es eine richtige Lösung ist, musste sein Haupt- oder Alpha-Stern, DENEB, über ein Zeichen gefunden werden. Je mehr Zeichen ich verstand, desto zielorientierter konnte ich suchen. 
Deneb gehört zum Schwan, also zum Nordkreuz. Sein Zeichen in Rongorongo kann nur in der Nähe solcher Zeichen gefunden werden, die sich um das Nordkreuz herum bewegen. Nehmen wir an, ich würde ein Zeichen für den Stern Deneb bestimmen und zeigen, dass er sich in den Notationen nur in der Nähe der Sternformation des Skorpions aufhält. Eine Zeichenverbindung zwischen Schwan und Skorpion ist unrealistisch. Und deshalb wäre eine solche Zeichenbestimmung absolut falsch! Meine Thesen sind überprüfbar, aber eben nicht von Fachleuten, die alles über den Glottalstop wissen und nichts über Kunst, Astronomie, Seefahrt und in erster Linie über Design und graphics. Der „Stein der Weisen“ wurde noch nie in einem Audimax gefunden, den muss man suchen im „stillen Kämmerlein“ eines gründlich nach-denkenden Forschers. Willkommen ist da aber niemand!

 
Informationen zum Verständnis von Rongorongo gibt es massenhaft. 
 
 
Hinsehen + richtig erkennen + gründlich nachdenken = Rongorongo verstehen.
So einfach ist das!
 
Maud Makemson ist die wichtigste Quelle für Rongorongo-Forschung. Hier fand ich wieder einmal genau das, was ich suchte, nämlich diesen Hinweis:
 
Makemson : 1941 - 259
640. Taurua-i-te-haapa-raa-manu, Festivity-of-the-ascending-bird; Deneb in Cygnus.
 
Makemson listete insgesamt 14 „Taurua, also Festivity of . . . Sterne”, die in Tahiti bekannt waren. Die Übersetzung der Namen ins Englische kommt von der Person mit höchster Kompetenz: Teuira Henry. Es interessiert mich überhaupt nicht, woher die Informationen kommen, denn die Bezeichnungen der heavenly bodies variierten von Insel zu Insel. Mein Fokus ist alternativlos gerichtet auf das in den Namen verborgene briefing zur Umsetzung in Zeichen. Das ist meine Profession und Kompetenz als Künstler - Basta!
 
Die Vorstellung von Sternen als Vögel ist weit verbreitet in Ozeanien und konnte in Rongorongo über Zeichen gefunden werden. So gibt es den „Vogel mit dem langen Hals“, den „Vogel mit einem gebrochenen Flügel“, den „Vogel mit einem langen Flügel“ und noch einige mehr. Diese Bezeichnungen sind klare briefings, wenn auch nicht für Rongorongo-Anfänger, sie gehören als Aufgabe schon in die Meisterklasse.
 
Sterne scheinen nicht am Tag - auch dann nicht, wenn es für die Entzifferung der angeblichen Osterinselschrift gebraucht werden sollte. Die Sonne scheint nicht in der Nacht, auch dann scheint sie längst nicht, wenn Rongorongo-Entzifferer das herausgefunden haben sollten. Ich halte es jedenfalls für unmöglich, ein solches Phänomen hinzuforschen. Die Besiedlung Ozeaniens wäre ohne die dort beheimateten Vögel niemals möglich gewesen. Sie sind der Navigatoren „best friends“. Es gibt viele sachdienliche Arbeiten über die Bedeutung von Vögeln für die Seefahrt im Stillen Ozean. Und es gibt doch tatsächlich Ornithologen, die mehr über Vögel wissen als alle Rongorongo-Forscher zusammen - mich mit einbezogen!
Aber es ist möglich, einen Ornithologen zu befragen, wenn man Details über den Vogelflug wissen möchte. 
 
(Ich mache mich kundig bei solchen Fachleuten, die mir präzise Antworten geben können. Zumindest das ist neu in der Erforschung der angeblichen Schrift von irgendwoher im Pazifik. Von sachlich fundierten Auskünften halte ich wesentlich mehr, als vom Meinungsmist derer, die sich als Alleserklärer und Besserwisser outen über absurde Entzifferungen und Zeichendeutungen, die nur skuril sind).
 
In der bildhaften Vorstellung für den Stern Deneb ist eine exakte Angabe unverschlüsselt zu erkennen. Man muss unterscheiden zwischen dem Vogelflug über Land und über dem Meer. Es ist ein ornithologischer Fachausdruck, der „Spiralflug“der Vögel. Die Übersetzung des Polynesischen Namens ins Deutsche sagt, dass Deneb als ein „aufsteigender Vogel“ in der bildhaften Vorstellung gesehen wurde. Nur Raketen steigen steil auf in den Himmel. Vögel sind auf Thermik und örtliche Gegebenheiten angewiesen für ihren Steigflug, der eben in der Regel als Spiralflug absolviert wird. 


 
 
  Spiralen gibt es unendlich viele. Ich brauche keine Spirale für den horizontalen Gleitflug über dem Wasser oder der Erde, ich brauche den vertikalen Steigflug vom Wasser in die Höhe. Nun wissen wir, dass dies eine Flugbahn ist, die einer sich windenden Spirale gleicht. Also zeichnete ich eine solche Form mit schnellen Strichen, so:
 
 

 
Ich sage es immer wieder, auf den hölzernen Objekten sind die Zeichen zwischen 8 bis 20 Millimeter groß. Sie wurden mit Messern europäischer Herkunft gekerbt. Das ist zwar die einzig richtige Wahrheit, aber Obsidiansplitter, Haifischzähne, Hühnerknochen und sonstiger Hausmüll sind romantischer und passen viel besser zum Trugbild einer Fata Morgana der uralten unentzifferbaren Schrift von der Osterinsel.
 
Abstraktion heißt Vereinfachung. Dabei ist die eigentliche Kunst, nur so weit zu abstrahieren, dass der Betrachter gerade noch erkennen kann, was das realistische Vorbild war. Das geht meistens daneben, aber manchmal werden solche Arbeiten dann wahre Meisterwerke.
Das Problem zur Vereinfachung stellte sich den Maori Rongorongo bei jedem ihrer Zeichen. Zwar vereinfachen, aber unbedingt noch assoziierbar zum Vorbild zu bleiben, weil man keine Bilderrätsel wollte, sondern verständliche Information - genau so und nicht anders lautete das briefing für die Meister, verbindlich für jedes Zeichen und funktionsfähig als gesamtes System. Darüber kann man palavern, aber nie mehr anders diskutieren. Briefings sind Befehle und wehe dem, der sich . . .
Das Material setzt jedem Künstler unüberwindbare Grenzen, er muss sich unter Zähneknirschen und Wutausbrüchen (beides kann ich sehr gut) der Diktatur des Materials beugen - er ist absolut chancenlos, sich diesem „befohlenen Gestaltungszwang“ zu widersetzen.
 
Damit kämpften auch meine Kollegen irgendwo vor nicht langer Zeit in der Südsee und ihre Flüche darüber kommen mir aus manchen Zeichen noch heute entgegen. (Sehr zu meiner Schadensfreude!)
 
Wenn ich nun die realistische Spirale so stark vereinfachen muss, dass ich sie in den beschriebenen Kontext des Corporate Design Rongorongo einfügen kann, werden alle weichen gebogenen Linien zwangsläufig gerade. Es geht nicht anders. Punktum und Basta! Das sieht dann so aus:

 
Und das ist jetzt die übliche Katastrophe, denn die Meister nutzen sehr professionell, dass man jedes Zeichen mehrfach einsetzen kann mit absolut unterschiedlichen Informationen - man muss nur solche Unterschiede an den Zeichen vermerken.
 
(Nun höre ich sehr deutlich das Lachen der Schadenfreude über mein gänzlich anderes Verständnis von Zeichen. Es kommt aus dem „upper room“ von den Kollegen Maori Rongorongo, die sich doch so sicher waren, dass ihr System nicht zu dechiffrieren ist und schon gar nicht von Langnasen! Warten wir es ab, denn wer zuletzt lacht, lacht am besten“).
 
 
In meinem 2. Buch habe ich bereits ausführlich über ein Zeichen referiert, dessen bildhafte Vorstellung in dieser Information steckt:
 
Dietrich 2016 : 142 - 147
Zitiert aus:
Makemson 1941 : 193
 
Society Islands.: Ta’ero or Ta’ero-arii, Royal-inebriate, referring to the eccentric and undignified behavior of the planet (Mercury) as it zigzags from one side of the Sun to the other.
 
In diesem briefing ist eine zigzag-Form direkt angesprochen und der Planet Merkur damit visualisiert. Ich werde an dieser Stelle nicht so ausführlich darauf eingehen, wie es erwartet wird. In meinen beiden Büchern sind Forschungsergebnisse festgehalten, die es hier im Internet nicht als Artikel gibt. 
 
Es ist demnach möglich, drei verschiedene Objekte, Merkur, Deneb und sogar den Mond,mit dem Zackenzeichen in Verbindung zu bringen. Das ist kein Ausnahmezustand, sondern der übliche Rongorongo Terror, jedenfalls solange man diesen dirty trick noch nicht durchschaut hat. Allerkleinste und noch kleinere Details genügen bereits, Merkur zu charakterisieren und selbstverständlich auch Deneb oder den Mond.
 
Aus der Information von Makemson sind drei Angaben zu extrahieren, die sich problemlos in Zeichen für das System einfügen lassen. Deneb ist ein VOGEL, der sich in einem aufsteigenden Spiralflug befindet und seine himmlische Heimat im Kreuz des Nordens gefunden hat.
 
Für alle drei Informationen hat es Zeichen in Rongorongo, die man doch nur noch miteinander verbinden muss und zwar so, wie es im Design des Systems vorgegeben ist. Das kann schon im Studium der schönen Künste jeder „Erstklässler“, dafür müssen wir nicht die Meisterklasse bemühen.
Wozu muss ich dieses Bild erklären? Warum eigentlich? Wer das Bild nicht versteht,
will
es nicht verstehen, weil eigene Theorien dagegen sprechen. Aber unsere Wissenschaftler können es möglicherweise ja überhaupt nicht verstehen, weil es sich genau so verhält, wie Barthel es kommentierte: Die bildhafte Beweisführung ist viel zu einfach, als dass sie stimmen könnte.
Solche Befunde und meine Erklärungen sind nicht mehr „sophisticated“ (in Altdeutsch „geheimnisvoll“. Also in einer Sprache, die in der Wissenschaft als verpönt gilt). 
Die grafisch zentrale Aussage des Zeichens ist der Vogel, der das Kreuz beherrscht, und nicht umgekehrt. Deneb ist der Chef im Ring in der Sternformation, in der die Navigatoren in der Südsee völlig korrekt eine Kreuzformation erkannten.
 
Die Spirale oder die zigzag-Form als Zeichen muss präzisiert werden, weil ansonsten mehre Deutungen möglich wären. Das beherrschten die Maori perfekt - meistens!

 

 
Die stark reduzierte, aber für jeden Fachmann zweifelsfrei erkennbare Spirale als Symbol des aufsteigenden Vogelflugs, sind schulbuch-geeignete Belege für die Denkweise der polynesischen Künstler, die bisher nur in Amateuren ihre referees fanden. Amateure, für die unsere Welt noch immer eine Scheibe ist, jedenfalls in ihrer Art, wie sie die Kunst der Maori Rongorongo verstehen und beurteilen. 
Bashing? Selbstverständlich!
 
Die kleinen Dreiecke an allen Zeichen sind nach meinen Erkenntnissen Sterne und ich verstehe darunter den Hinweis auf die „Drei-Sterne-Navigation“ als das grundlegende Navigationskonzept der Seefahrer im Pazifik. Über die Dreiecke lassen sich auch exakte Positionen am Nachthimmel angeben.


 


 
Das Dreieck an dem Zeichen, dass für den aufsteigenden Vogel im Sternbild Schwan oder Kreuz des Nordens steht, könnte der Stern Deneb sein. Deshalb habe ich wieder eine meiner amateurhaften und vielleicht auch naiven astronomischen Zeichnungen angefertigt, um zu verbildlichen, wie das hier geschriebene zu verstehen ist oder wie es der kundige Sternbeobachter am Nachthimmel findet.
 
 

Von Hawaii aus in nördlicher Richtung ist das Nordkreuz von Mai bis November zu beobachten.
 
Es gibt zahlreiche Beispiele dafür, das Zeichen ausgerichtet sind nach dem Schema: Links - Mittig - Rechts, wobei in der Mitte stets eine Zeichenverdoppelung zu finden ist. Die kleinen Dreiecke und die Winkel folgen diesem Schema, das sowohl wie hier beschrieben, als auch mit oben - unten arbeitet.
Das alles wurde sehr ausführlich abgehandelt, dennoch zeige ich jetzt einige Beispiele dafür, ohne sie zu kommentieren.

 

 
Rongorongo notiert nicht nur, dass es diesen und jenen Stern gibt, diese und jene Sternformation, dass es Planeten gibt und Winde etc. es wird eben auch alles das notiert, was uns der Kompass sagt. Ein System exakter Angaben von allen Sternen und ihren unterschiedlichen Positionen am Himmel während ihrer teilweisen oder ganzjährigen Anwesenheit ist alternativlos, um Kurse nach der Orientierung am Nachthimmel zu fahren. Aber weil die Navigatoren in der Südsee zwei Himmel kannten, war alleine das schon ein Grund, zumindest zwei Zeichen für Sterne und Formationen zu haben, die im Laufe ihrer Sichtbarkeit den Äquator überschritten.  Was wir mit unserem Koordinatensystem fixieren können, mussten die Maori Rongorongo mit unterschiedlichen Zeichen zum Ausdruck bringen. Dies kompetent zu erklären, kann kein Pinselknecht auf der Welt behaupten. Tut er das, lügt er infam. Basta. 
Aber auch in der Rongorongo-Forschung gilt, dass der erste Schritt vor dem zweiten auszuführen ist. Es kommt in erster Linie darauf an, das „meaning of design“ zu ergründen und zu 
verstehen,
 
wie es Alfred Metraux punktgenau gefordert hatte. (Er arbeitet 1934/35 auf der Osterinsel). Aber genau das verhindern die derzeitigen Forscher, weil sie es nicht können und weil sie ihre Fantasien als Entzifferungen verkaufen. Wenn hier nicht bald der Stecker gezogen wird - was ich in der nächsten Zeit für undenkbar halte - wird es einen wissenschaftlichen Beitrag nach dem anderen geben mit Texten aus der unentzifferbaren Osterinselschrift.
 
Das Problem der science community mit meinen Forschungen besteht ja auch darin, dass man nicht einmal meine astronomischen Fehldeutungen aufdecken kann, um sie durch korrekte zu ersetzen. Wenn das geschieht erhält meine Theorie den ehrenvollen Titel des 
„Bestätigungsfehlers“
 
Denn damit wäre festgestellt, dass meine Theorie der astronomischen Notationen, geradezu bestätigt wird und die Behauptung einer Schrift  von der Osterinsel mit entzifferten Texten als unzutreffend entlarvt. Rongorongo nine eleven kommt - wenn es die Götter so wollen. Menschen können das weder forcieren noch wirklich verhindern. Alles Neue braucht seine Zeitenreife und noch ist die geheimnisvolle Osterinselschrift ein „going product“ und ein unbedingter USP der Osterinsel, den man nicht aufgeben will. 
 
Es finden sich zahlreiche weitere als hier angeführte Zeichenverbindungen mit dem Nordkreuz und seinem Hauptstern Deneb. Eine ganz besonders meisterhafte Arbeit ist ein Zeichen auf der 7. Zeile des Santiagostabes, dieses:

 

 
Das rechts angebundene Zeichen soll einen Penis darstellen. Dazu werde ich kein einziges Wort sagen, denn das ist das Zeichen, mit dem meine Theorie sachlich nicht mehr abzuwehren sein wird. Meinungsmist ist so alt, wie die Menschheit. Warum soll das denn plötzlich bei der so hingebastelten geheimnisvollen und unentzifferbaren Osterinselschrift anders ein?
 
In dem Zeichen kann jeder erkennen, was gemeint ist, so er die Zeichen bereits kennt, die diese Kombination leicht verständlich machen.
 
 
 
Das Nordkreuz mit Deneb steht direkt in einer vertikalen Linie zu Polaris am Nachthimmel. Es „sitzt“ auf dem Nordstern. Das kann zwischen August und September bereits vom Äquator gesehen werden, von Hawaii aus entsprechend der geografischen Lage etwa 20° über dem Horizont. Deneb habe ich als roten Kreis vermerkt. Wenn dieser Stern direkt über Polaris zu sehen ist, hat er eine Bedeutung für den Navigator. Und das soll jetzt genügen.
Mit der bisherigen Rongorongo-Forschung haben wir nichts in der Hand, um eine solche lapidare Zeichenverbindung zu erklären oder gar zu verstehen und schon gar nicht, sie beweisbar vorzustellen. 


(Da geht dann eben nichts anderes als die pauschale oberflächliche Behauptung, dass da nichts dran sei an dem, was der Maler vorlegt).
 
 
 
Ebenfalls auf dem Santiagostab in der 11. Zeile findet sich diese Zeichenverbindung. Daran beteiligt sind die Zeichen für das Nordkreuz und wahrscheinlich die Wega. Darunter steht das Sternbild Cassiopeia und der vermeintliche Penis ist wieder der Befehl zur Kursangabe. Das wird nicht näher erklärt an dieser Stelle.
Es könnte aber auch eine Verbindung zum Orion sein mit Wega und Nordkreuz. Alle meine astronomischen Angaben erklären in erster Linie die Zeichen und die damit möglichen Verbindungen. Mehr kann Kunst nicht leisten. Astronomie und Navigation in Rongorongo wird nicht aus Wörterbüchern erschlossen. Einzig und allein der Kuppelsaal eines Planetariums gibt Antworten auf unsere Fragen. Wer dagegen meint, dass ein Bildschirm den Kuppelsaal ersetzt, hat sich eingereiht in das Heer der Alleserklärer und Besserwisser.
Inzwischen fahren die Nachbauten polynesischer Katamarane in den Weltmeeren. Ihre verantwortlichen Kommandanten und Navigatoren lernen die Sternkurse im Planetarium in Honolulu. Und bis heute ist noch keines der Boote havariert!

 
Ein sehr aufschlussreiches Dokument ist das große in London verwahrte Reimiro, auf dem sich über 50 Zeichen zählen lassen. Es ist deshalb so berühmt, weil das angebliche Zeichen einer Vulva dort mehrfach eingekerbt sein soll. 
Es gibt keine Vulva in Rongorongo - wohl aber massenhaft in männlichen Fantasien in der Forschung über die vermeintliche Osterinsel-schrift. Es gibt keinen Stern und keine Sternformation, die von den Maori kokorangi als Vulva gesehen wurde oder wurden. Deshalb brauchte man dafür auch kein Zeichen, hätten die Meister ein solches wirklich gebraucht, hätten sie es meisterhaft hinbekommen. Basta.
An mehreren Zeichen befinden sich ein oder zwei und sogar noch mehr kleine Zacken oder Hörnerspitzen. Auch darüber habe ich bereits ausführlich geschrieben. So können wir das einzelne Horn verstehen, weil wir wissen, dass in der Ikonografie der Maori Neuseelands galt: two horns for the moon - one horn for the sun.

 
Das einzelne Horn symbolisiert also die Sonne, die in der Nacht nicht scheint. (Das konnte ich auch nicht so hinforschen). Aber wenn man das Zeichen im übertragenen Sinn mit dem Erscheinen der Sonne, das wir romantisch Sonnenaufgang nennen versteht, dann ist damit als minimalstes „grafisches Zitat“ die Himmelsrichtung Osten gemeint. Ob Osten nun vor mir ist oder in meinem Rücken, rechts oder links von mir oder irgendwo dazwischen, spielt zum Verständnis des Horn-Zeichens keine Rolle.
Der aufsteigende Vogel ist ein Vogel und kein Kreuz. So einfach unwiederlegbar ist das! Die Sternformation aus fünf 3 mag Sternen bildet das Kreuz, das nach rechts gebogen ist. Ich verstehe darunter den Hinweis, dass sich Osten rechts vom Navigator befindet. Aber hier haben andere Leute das Sagen, weil sie das Wissen haben.

 
Wissenschaft kann nicht und nichts ohne REGELN. Kunst kann nicht und nichts mit REGELN.
Kann man zeitgleich das Kriegsbeil ausgraben und die Friedenspfeife rauchen?

 
Geniale Lösungen bringen meinen Adrenalinhaushalt komplett durcheinander, weil ich für deren Beschreibung nicht genug Worte im Repertoire habe. Ich habe hier beschrieben, was die Meister als geniale Lösung für das Bild des aufsteigenden Vogels erfanden und es nahtlos in das Ballett der tanzenden Männchen einfügten.
Aber in der Kunst gibt es immer einen, der es etwas besser als nur besser kann. Es gibt immer einen, der es falsch macht, damit es richtiger wird. Es gibt immer einen, der sieht, was alle gesehen haben, aber dann eben doch noch ein bisschen mehr. Es gibt immer einen, der das bereits total abstrahierte Zeichen noch einen kleinen Tick mehr abstrahieren kann. Es gibt immer einen, der jeden Kompromiss verachtet und seine Lösung präsentiert - kompromisslos besser als jeder Kompromiss es könnte.
Der grandiose Meister Maori Rongorongo, der die Tafel Aruku Kurenga kerbte, hat mich sprachlos gemacht und ich kann nur sagen: chapeau !

 

 
Niemals in der Geschichte der Kunst wurde der Spiralflug eines Vogels als Steigflug in die Höhe mit nur zwei parallelen leicht gebogenen Linien so perfekt dargestellt wie mit dem Zeichen, das man auf der Belegstelle Bv 10 findet. Das Ziel des aufsteigenden Vogels sind vier helle Sterne, die er dann auf fünf erhöht, wenn er angekommen ist und zusammen bilden sie das Nordkreuz.
 
Es gibt keine Honigpalme in Rongorongo. Aber um die Osterinselschrift am Tropf zu halten, wie von Europäern  und Amerikanern so sehnlichst gewünscht, muss man auch über diese Arbeit Stillschweigen verhängen und wie bisher wieder das generelle negative Urteil fällen, weil man sich auf die Sache nicht einlassen kann.
 
 
Wenn Sie dachten, dass Wissenschaft zweifelsfrei ist, - nun, das ist nur ein Fehler Ihrerseits“
 
Richard Feynman (1918 - 1988) Nobelpreisträger

 
Das Opfer hat immer die Schuld - nichts von Bedeutung
 
Ja - ja - ja - auch ich weiß natürlich um die Dummheit einer solchen Behauptung. Außer mir weiß es ohnehin jeder - aber ganz so wie ich, hält sich niemand daran. 
Dass meine Rongorongo-Forschungen nicht längst als ein erfolgversprechender Weg zum Verständnis der vermeintlichen Osterinselschrift anerkannt sind, wird mir angelastet, wer sollte denn sonst ins Obligo gezogen werden? So sind nun einmal die Spielregeln.
 
Dabei wird übersehen, dass Regelwerke niemals für die Ewigkeit ausgelegt sind, sie werden immer wieder modifiziert oder radikal verändert. Natürlich trifft das auch zu für die geschriebenen und ungeschriebenen Spielregeln in der Wissenschaft. Viele Menschen glauben noch immer, dass eine neue Theorie widerlegt werden muss mit nachvollziehbaren Beweisen. Jedenfalls galt das so lange Zeit.
 
Wenn es aber unmöglich ist, gilt heute das mit „unsichtbarer Tinte“ geschriebene Schweigegebot. Totschweigen und hoffen, dass Gras über die Sache wächst. Jede neue Theorie widerlegt das alte Wissen. Tut sie es nicht, ist sie das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben wurde - dann ist sie kein neuer Ansatz, sondern lediglich der „aufgekochte kalte Kaffee“, der sich z.B. wie ein roter Faden durch die bisherige Forschung an der vermeintlichen Osterinselschrift zieht. 
Das bedeutet nichts anderes als die Feststellung, dass meine Forschungen nicht ausgehebelt werden können, obwohl sie das Fantasiegebilde der gesamten bisherigen Rongorongo-Forschung infrage stellen, an dem seit 150 Jahren gebastelt wird. Wären meine Erkenntnisse nichts anderes als das übliche „storytelling“, so gäbe es längst mehrere Arbeiten, die das beweisen und meine Theorie atomisieren würden! Baby killing ist nun mal die Königsdisziplin in der Wissenschaft.
Und deshalb ist heute die ausbleibende Bestätigung einer neuen Theorie oft genug ihre Bestätigung!

 
Seit über 20 Jahren publiziere ich meine Ergebnisse, womit die anfängliche Hoffnung, dass ich doch nur eine „Eintagsfliege“ sei, unerfüllt blieb. Die schlechte Nachricht für meine Kritiker ist, dass ich noch lange nicht am Ende bin und noch sehr viele Arbeiten publizieren werde. Die gute Nachricht für meine Kritiker ist, dass ich nicht alles aufschreiben werde, was ich herausgefunden habe. (Das ist die Sache mit den Perlen und . . . Sie wissen schon).
 
Natürlich höre ich immer wieder den Vorwurf des „bashing“. Das tue ich auch weiterhin, weil das absolut notwendige „killing der Rongorongo-Schrifttheorie“ leider nicht möglich ist. So einfach ist das!
Aber am meisten bekomme ich zu hören, was denn eigentlich so schlimm daran sei, meinen Ansatz gelten zu lassen und ihn sogar weiterzuführen?
 
Ursache und Wirkung - das universelle Gesetz der Schöpfung greift dann aber auch hier. Statt Wirkung ist „Konsequenz“ die richtige Vokabel.
Meine Forschungen können heute von der Wissenschaft noch nicht anerkannt werden - und ich selbst habe dafür volles Verständnis, denn weder das Öffnen der Büchse der Pandora, noch ein Super - Tsunami, noch eine Schlammlawine „um die ganze Welt“ sind wünschenswert und gerechtfertigt.
Es fällt nicht schwer, sich vorzustellen, was auch nur eine einzige Bestätigung einer Entzifferung durch meine Konzeption auslösen wird - und das dann als Dominoeffekt, nämlich unaufhaltsam!
 

Wer das tut, öffnet die Büchse der unheilbringenden Ereignisse und beileibe nicht nur für die Rongorongo-Forschung. Wenn die erdrückenden Beweise, das Rongorongo keine Schrift ist, in der Wissenschaft angekommen sind, werden sie zum  

 
„Nine-Eleven der Theorie einer Osterinselschrift“
 
mit nicht abschätzbaren Folgen!
 
Wird auch nur eine meiner zahlreichen Zeichendeutung als richtig eingestuft, ist der Kern des Zweifels gesät. Denn dann folgt ganz schnell die zweite und dritte Zustimmung zu meinen Forschungen. Am Ende werden meine Ergebnisse mit Korrekturen ausreichen, um die Falltür zu öffnen für die bisherige Rongorongo-Forschung. Dann sind meine vorgetragenen Beweise nicht mehr vom Tisch zu fegen mit unqualifizierten abwertenden Allgemeinplätzen (da ist nichts dran an den Forschungen von Dietrich), die bisher über meine Arbeit von allen zur Sache befragten Wissenschaftlern als angeblich kompetente Antworten Journalisten gegenüber ausgegeben wurden. Selbstverständlich hat niemand dieser klugen Leute meine Arbeiten gelesen - nicht einmal teilweise! 

 
(Recherche ist nicht das alleinige Recht von Wissenschaftlern, Journalisten, Historikern u.a. - auch ein Maler darf und kann recherchieren. Soweit meine Antwort auf ihre unüberhörbare Frage, woher ich das denn wisse. Alles klar? Gut!)
 
Wenn Rongorongo keine Schrift mehr ist und sogar die Osterinsulaner als Urheber nicht mehr gelten können, dann wurde die Lawine ins Rollen gebracht. Alle bisherigen Beschreibungen von den Zeichen sind unzutreffend, alle bisherigen Beschreibungen von angeblichen Notationen sind unzutreffend, alle Versuche, linguistische Konstrukte den Zeichen überzustülpen sind nichts anderes als unbewiesene Behauptungen, um das alte Vorurteil „Schrift“ am Leben zu halten. Es ging niemals darum, den Sinn der Zeichen zu ergründen, es ging immer nur darum, Beweise für „Schrift“ vorzulegen, denn Rongorongo ist nach Ansicht aller Forscher aus Vergangenheit, Gegenwart und - sicher auch in der Zukunft - eine unentzifferbare SCHRIFT. Jedenfalls nach Einschätzung derer, die ohnehin bisher nichts beizutragen hatten - aber dafür um so mehr publizierten. So einfach ist das.
 
Wenn aber davon auszugehen ist, dass die Zeichen Astronomie zum Zwecke der Navigation konservieren, sind alle notierten und bis zum Erbrechen zitierten Aussagen von Osterinsulanern und solchen, die sich dafür hielten, nichts anderes als Fantasien, was man heute auf den Punkt genau mit „storytelling“ umschreibt. Dann wird erkennbar, dass eine Wissenschaft auf einem Gerüst steht, das nicht einmal ein Atom tragen könnte. Die ganzen Geschichten der Rongorongo-Schulen, der tausenden - natürlich verloren gegangenen - beschrifteten Objekte, der tausenden Schriftgelehrten, die angeblich über Rapanui torkelten und dabei heilige Rongorongo-Texte im edlen Sängerwettstreit zitierten, sind nichts anderes als Münchhausen Geschichten und das kann bekanntlich niemals die Grundlage für eine seriöse Forschung sein. 

 
 Elsdon Best (1856 - 1931), der beste Maori-Forscher in Neuseeland - hätte auf der Osterinsel kein einziges Wort der selbsternannten „Schriftgeleerten“ notiert, weil er in der Lage war über geschickte Fragen herauszufinden, ob Geltungsdrang das vorgegaukelte Wissen des Befragten dominierte oder ob ihm wirklich altes und einst extrem geheimes Wissen anvertraut wurde. Alle Osterinselforscher sind schon auf der Insel angekommen mit dem Vorurteil, dass alles richtig sein wird, was man ihnen erzählt. Wer soll denn glauben, dass in nur wenigen Jahren alles Gelernte vergessen wurde, wie es die vermeintlichen Maori Rongorongo auf Rapanui vorgaukelten? Es gibt keine einzige zutreffende Zeichenerklärung auch nur eines einzigen Osterinsulaners, die dann der echte Beweis wäre, dass der „whistleblower“ wirklich die „top secret Akten“ einsehen konnte. Aber alle Zeichenerklärungen, die es bisher gab, waren nicht nur unzutreffend, sie deuteten in die falsche Richtung, der dann auch brav alle Wissenschaftler folgten.
 
Die Konsequenz, dass die Rongorongo-Theorie als die tragende Säule der gesamten Osterinselforschung wegbricht, sät nun den Zweifel an der gesamten Osterinselforschung. Weil die Angaben zu Rongorongo ausgedachte Fantasien sind, warum sollen wir dann noch glauben, was vor 150 Jahren und in der folgenden Zeit so alles von den Menschen auf der Osterinsel angeblich gewusst wurde? 
Die Glaubwürdigkeit aller auf der Insel gesammelten Informationen über die alte und verlorene Kultur sind so authentisch, wie die Märchen der Gebrüder Grimm und die Tagebücher eines gewissen H. 


Es ist ein Betrug sondergleichen, dass mit zunehmender Zeit Osterinsulaner immer mehr Wissen anbiederten um Rongorongo und die alte Kultur. Die gesamte menschliche Population ist nach dem Willen der Schöpfung so programmiert, dass mit fortschreitender Zeit das alte einst gelernte Wissen verblasst. Die Umkehr davon als gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse zur Grundlage einer Forschung zu machen, ist der Wahn der Osterinselforschung. 
 
Nach Cook (1722) begann der Zerfall der alten Kultur auf der Osterinsel und mit dem peruanischen Sklavenüberfall  (um 1862) wurden alle Osterinsulaner, die noch wirklich über das Leben in alten Zeiten hätten berichten können, auf den Chincha-Inseln vernichtet. Als dann die ersten Europäer und Amerikaner sich dafür interessierten, was früher einmal war, gab es keinen einzigen Osterinsulaner mehr, der darüber als Zeitzeuge hätte Auskunft geben können. Schluss - Ende - Aus - unwiederbringlich! 
 
Erst europäische und amerikanische Forscher haben so lange fiktive Geburtsdaten von Osterinsulanern hin und her gebogen bis sie aus Babys greise Schriftgelehrte machten. Diese gaben an in jungen Jahren mehr über die Kunst, die Kultur, die Traditionen und Zeremonien, über die geheimen und streng tabuierten Orte auf Rapanui, gelernt zu haben - mehr als der liebe Gott himself! 

UND RONGORONGO STUDIERTEN SIE JAHRELANG, UM ALLES ÜBER NACHT WIEDER ZU VERGESSEN ! 
 
Die Geschichte und die zahllosen Geschichten zur oder über oder gegen oder . . . oder . . .  zur Osterinsel sind ein unumstößlicher Beweis für die Erkenntnis, dass Legenden immer dann entstehen, wenn Fakten und Beweise fehlen, die von Spekulationen ersetzt werden. Lügen beginnen im Kopf und enden in Worten.
Bashing? Nein - die Wahrheit!


 Dann sei noch angemerkt:
Vita brevis, ars longa
 


 
 

 
          











 










 










 

 
Copyright © 2019  Michael H. Dietrich  - Alle Rechte vorbehalten  |  Impressum